GET SMART. Richtungsweisender Input für die Macher der Digitalisierung.

Die digitale Transformation der Energiewirtschaft erfasst die gesamte Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zum Vertrieb. Die Integration regenerativer und damit volatiler Energiequellen stellt neue und komplexe Anforderungen an die digitale Infrastruktur der Branche.

Auf  der Handelsblatt Tagung Digitalisierung erörtern Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft  wie man strategisch den neuen Herausforderungen begegnen kann und welche Veränderungen konkret mit der weiteren Digitalisierung auftreten werden.


Aktuelle News zu Digitale Energiewirtschaft 2016:

Digitalisierung als Chance

Digitalisierung als Chance

Von Dr. Matthias Cord, stellv. Vorsitzender des Vorstands, Thüga AG

Das Thema Digitalisierung ist branchenübergreifend eng mit Technologietrends verbunden. Innovationen sind folglich der übergeordnete Treiber für die Digitalisierung. Aus dieser Erkenntnis zu schließen, dass Digitalisierung in jedem Fall mit spektakulären neuartigen Produkten aufwarten muss, die den deutschen Energieversorgern die Möglichkeit geben, aus der Commodity-Falle auszubrechen, neue, hochprofitable Märkte zu erschließen und damit einhergehend gleichzeitig einen Imagewandel hin zu einem Apple-, Google- oder Facebook-vergleichbaren Unternehmen zu vollziehen, wäre allerdings nicht zulässig. Digitalisierung wird sich vielmehr in den meisten Fällen vergleichsweise diskret in Prozessen entlang der Wertschöpfungskette abspielen, die die Energieversorger seit Jahrzehnten gut beherrschen und kontinuierlich erfolgreich weiterentwickelt haben. (mehr …)


Ökonomisierung durch Digitalisierung

Ökonomisierung durch Digitalisierung

Von Prof. Dr. Jens Strüker, Süwag Stiftungsprofessor für Energiemanagement/Geschäftsführer Institut für Energiewirtschaft (INEWI), Hochschule Fresenius

Der Umbau des Stromsystems in Deutschland konzentriert sich bislang auf die Erzeugung: So sind heute bereits über eine Millionen Photovoltaik- und Windkraftanlagen sowie Blockheizkraftwerke an das Stromnetz angeschlossen. Aufgrund des für die kommenden Jahre prognostizierten Preisverfalls der Lithium-Ionen-Technologie, ist von der Installation zehntausender dezentraler Solarbatterien auszugehen. Sollte zudem die Zahl der Elektromobile auf deutschen Straßen eine relevante Größenordnung erreichen, wächst mit zunehmender Dezentralität der Erzeugung bei gleichzeitig abnehmender Prognosegüte auf der Angebots- und Nachfrageseite (Wetter bzw. Prosumer) die Koordinationsherausforderung im deutschen Stromsystem in den kommenden Jahren erheblich an. Der seit 2015 vorliegende Entwurf eines Gesetzes zur „Weiterentwicklung des Strommarktes (Strommarktgesetz)“ adressiert dieses Komplexitätsproblem und strebt u.a. mit einer Öffnung der Regelenergiemärkte und einer erhöhten Bilanzkreistreue explizit eine verstärkt marktliche Koordination an. (mehr …)


„Smart Grid 2016“ – exklusive Zusammenfassung der Deloitte Studie

Deloitte Studie „Smart Grid 2016“ – Executive Summary

Die Digitalisierung der Energiewende

Seit Jahren wartet die Energiebranche auf Regelungen zu Finanzierung, Zeitrahmen und Art der Umsetzung der Digitalisierung der Energiewende. Ende letzten Jahres veröffentlichte das Bundeskabinett nun seinen Beschluss zum Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende. Die Deloitte-Studie „Smart Grid 2016“ beschreibt Zielbilder und Möglichkeiten, sich als Unternehmen neu auszurichten und liefert Strategieansätze für eine erfolgreiche Umsetzung. (mehr …)


Deloitte Studie Power Market 2025: Wie Niedrigpreise den Energiemarkt verändern – Jetzt kostenlos downloaden!

Deloitte Studie Power Market 2025: Wie Niedrigpreise den Energiemarkt verändern – Jetzt kostenlos downloaden!

Der Energiewirtschaft steht eine turbulente Zeit, mit vielen oft grundlegenden Veränderungen, bevor. Während der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromgewinnung bis 2025 auf 40 bis 50 Prozent steigt, sinken die Großhandelspreise für Strom mittelfristig auf unter 30 Euro je Megawattstunde. Die Profitabilität der Versorger stabilisiert sich lediglich auf niedrigem Niveau und Investitionen in Anlagen, Infrastruktur und neue Geschäftsmodelle werden erschwert. (mehr …)



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