Niedersachsens Sprungbrett in den iranischen Markt


Niedersachsen eröffnet Landesrepräsentanz in Teheran

Deutschland pflegte bereits in der Vergangenheit gute Wirtschaftsbeziehungen zum Iran. Nun, da die meisten europäischen und UN-Sanktionen gegen den Staat am persischen Golf gelockert oder aufgehoben wurden, soll die deutsch-iranische Wirtschaft wieder aufleben. Aus diesem Grund eröffnete Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies am Sonntag eine Landesrepräsentanz in Teheran. Das Sprungbrett für deutsche Unternehmen ist vorhanden – ein Anreiz möglichst bald den Sprung zu wagen?

Erstes deutsches Bundesland mit Büro im Iran

Der Iran bietet der deutschen Wirtschaft großes Potenzial, hat aber auch hohen Modernisierungsbedarf. Laut Olaf Lies übernimmt Niedersachsen bei Kontakten in den Iran nun eine Vorreiterrolle. Niedersachsen ist das erste deutsche Bundesland mit eigenem Büro in Teheran. Die neue Landesrepräsentanz soll den Markteinstieg im Iran für niedersächsische Firmen vereinfachen und helfen, wichtige Kontakte aufzubauen.

Ein großes Stück vom Kuchen

Seitens des Irans wird diese Entwicklung begrüßt, jedoch spornt der iranische Vizeverkehrsminister Asghar Fachri Kaschan auch zur Eile an. Der Iran biete Deutschland ein großes Stück vom Kuchen, erwarte aber auch, dass dieser rasch gegessen werde. Ein Grund mehr für deutsche Unternehmen, sich mit Business im Iran auseinanderzusetzen, besonders bei den momentan äußerst günstigen Bedingungen (Doppelbesteuerungsabkommen, Freihandelszonen, Tax Holidays).

Seien Sie dabei wenn am 6. und 7. Dezember in Berlin die erste Handelsblatt Konferenz Iran stattfindet. Erweitern Sie Ihr Netzwerk und diskutieren Sie mit, wenn die Erfolgsfaktoren für zukunftsträchtige Handelsbeziehungen analysiert werden.