Maritimes Doppel: Hamburg und Schleswig-Holstein bereisen den Iran


Iran Hamburg Schleswig-Holstein

Nachdem Niedersachsen kürzlich als erstes deutsches Bundesland eine Landesrepräsentanz in Teheran eröffnete, ziehen weitere Teile Norddeutschlands nach. Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich zusammengetan, um die iranisch-deutsche Wirtschaftsbindung zu stärken. Stellvertretend für die norddeutschen Bundesländer haben sich Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch und Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer auf Delegationsreise begeben.

Zwei Bundesländer, eine Region

„Zusammen stärker!“ – so könnte das Motto der Delegationsreise in den Iran lauten, denn laut Wirtschaftsminister Meyer werden Hamburg und Schleswig-Holstein im Ausland als eine Region angesehen. Zusammen sollen nun Wirtschaftsbeziehungen zum Iran aufgebaut werden, besonders in den Bereichen maritime Wirtschaft und Logistik, Kühltechnik und Energie. 60 Unternehmensvertreter dieser Branchen begleiten Horch und Meyer auf der einwöchigen Reise.

Wirtschaftsbeziehungen wiederbeleben

Ein erfolgsversprechendes Projekt, denn laut Meyer sei das Interesse der heimischen Unternehmer groß. Viele Unternehmen aus Hamburg und Schleswig-Holstein sollen den Wunsch haben, die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen wiederzubeleben. Jetzt, nach Wegfall der vielen Sanktionen, sei genau der richtige Zeitpunkt, um diesen Wunsch zu verwirklichen.

Seien Sie dabei, wenn am 6. und 7. Dezember 2016 in Berlin auf der Handelsblatt Konferenz Iran die Erfolgsfaktoren für zukunftsträchtige Handelsbeziehungen zum Iran analysiert werden.