Dekarbonisierung der Industrie (Teil 1): Corporate PPAs aus Offshore-Wind

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, vor denen wir stehen. Um den globalen Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten, müssen weltweit ehrgeizige Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ergriffen werden: Unternehmen und der Industrie kommt dabei eine entscheidende Rolle zu, die Energiewende nachhaltig voranzutreiben, und CO2-Emissionen massiv zu reduzieren.

Etwa 75% der globalen CO2-Emissionen stammen aus fossilen Brennstoffen, die immer noch 80% der weltweit genutzten Energie liefern. Wenn Unternehmen und die Industrie sich für grüne Energie entscheiden, kann dies nicht nur ökologische und gesellschaftliche, sondern auch kommerzielle Vorteile bringen. Denn Nachhaltigkeit wird von Kunden, Aktionären, Investoren und Partnern in der Lieferkette sowie anderen relevanten Stakeholdern zunehmend erwartet. Der Trend spricht für sich: mehr als 190 der weltweit führenden Unternehmen haben sich im Rahmen der RE100-Initiative bereits formell dazu verpflichtet, 100% ihres Stroms in den nächsten Jahren aus erneuerbaren Quellen zu beziehen.

Volker Malmen, Managing Director Deutschland: “Um dem Klimawandel zu begegnen und die Welt nachhaltig mit sauberem Strom zu versorgen, müssen wir die Transformation des Energiesystems der Welt drastisch beschleunigen. Offshore-Wind kann dabei eine essenzielle Rolle spielen.“

Doch welche Lösungen sind dabei interessant für die Industrie und können diesem Ziel verhelfen? Eine Antwort auf diese Frage sind Corporate PPAs: langfristige Stromabnahmeverträge zwischen Grünstromproduzent und Abnehmer – grüner Strom direkt vom Erzeuger.

Ein Corporate Power Purchase Agreement (CPPA) für Strom aus Offshore-Windenergie ermöglicht es Unternehmen, sich CO2-freie Energie zu einem Festpreis aus einer Technologie mit konventionellen Kraftwerkseigenschaften zu sichern – großvolumig und verlässlich. Das bedeutet, dass Ihr Unternehmen zu einem wettbewerbsfähigen Preis CO2 einsparen und sich an der globalen Energiewende beteiligen kann. In Deutschland haben wir mit Covestro, einem weltweit führenden Anbieter hochwertigen Polymer-Werkstoffen, eine 10-jährige indexierte Festpreisvereinbarung unterzeichnet. Das Unternehmen wird 100 MW der geplanten Gesamtkapazität von 900 MW des Windparks Borkum Riffgrund 3 für 10 Jahre abnehmen – derzeit Europas größtes PPA aus Offshore-Windenergie. Die Stromlieferung für die Standorte in Deutschland läuft dann ab 2025, wenn der Windpark voraussichtlich vollständig in Betrieb genommen wird. Borkum Riffgrund 3 ist zudem der erste deutsche Offshore-Windpark der ohne staatliche Subventionen gebaut und betrieben wird. Covestro erhält so grüne Energie direkt vom Erzeuger. Neben der Verbesserung der CO2-Bilanz wird so auch die umfassende Nachhaltigkeitsstrategie untermauert – und ein aktiver Beitrag zur Energiewende geleistet.

Die Windparks von Ørsted erzeugen genug Strom, um jedes Jahr umgerechnet über 13 Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit Strom zu versorgen. Wir haben mehr Offshore-Windparks gebaut als jedes andere Unternehmen weltweit und mehr als ein Viertel der derzeitigen Marktkapazität installiert. Wie sehen uns als langfristigen und erfahrenen Partner der Industrie – denn nur der gemeinsame Schulterschluss von Industrie und Stromerzeuger und die aktive Entscheidung für grüne Energie ermöglichen es, eine Welt zu schaffen, die vollständig auf grüne Energie setzt.

Erfahren Sie mehr unter: orsted.de/energieloesungen/corporate-ppa

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