Interview mit Henrie Kötter CEO ECE Work & Live

Interview mit Henrie Kötter CEO ECE Work & Live

Lieber Herr Kötter, die ECE hat sich vor einigen Monaten umstrukturiert, und ist nun mit der ECE Work & Live in allen Asset Klassen, vor allem im Bereich Wohnen stärker vertreten. Welche Bereiche im Wohnen will die ECE in Zukunft abbilden?

„Mit der Gründung der ECE Work & Live tragen wir zum einem dem Umstand Sorge, dass das Entwicklungsgeschäft in den Sektoren Büro und Logistik – also „work“ – wie auch im Wohn- und Hotelbereich – also „live“ in den letzten zehn Jahren innerhalb der ECE zum Kerngeschäft wurde. Unsere strategischen Pläne, auf diesen Erfolgen aufzubauen und – mit der finanziellen Solidität und dem Knowhow der gesamten ECE Gruppe – sowohl in Deutschland als auch international zu wachsen, verlangen entsprechende agile Strukturen, die uns die neue Struktur bietet. Und gerade im Bereich Wohnen haben wir mit über 7.000 bereits realisierten, geplanten oder im Management befindlichen Wohnungen eine gute Ausgangsbasis für weiteres Wachstum und neue Projekte. Unser Fokus liegt insbesondere auf größeren Entwicklungsprojekten in den Metropolen in Europa, wo wir unsere Kompetenzen in der Quartiersgestaltung und im Bereich innovativer und nachhaltiger Planungskonzepte optimal einbringen können “

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Was hat E-Banking mit der Immobilienbranche zu tun?

Die Baubranche ist dafür verschrien, die Digitalisierung zu verschlafen. Viele renommierte Beratungshäuser stellen ihr nicht das beste Zeugnis aus. Eine Studie der TU Wien spricht eine andere Sprache.

von Prof. Alexander Redlein

Ein lieber Freund, der Hausverwalter ist, hat mir kürzlich davon erzählt, dass heutige E-Banking Systeme die Möglichkeit bieten, Dauerrechnungen einzelnen Bankkonten und Kategorien automatisch zuzuordnen und bis zu einer vorgegebenen Abweichung zur Zahlung frei zu geben.  Continue reading

Ein rechtlicher Blick: Klimaschutz im Immobiliensektor – heute, morgen, übermorgen

Von Dr. Sebastian Orthmann, Rechtsanwalt, Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Real Estate & Public, CMS Deutschland

Der Gebäudesektor ist einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist der Gesetzgeber daher gezwungen, die Energiebilanz von Gebäuden erheblich zu verbessern. Klimaschutz im Gebäudesektor war lange eine freiwillige Angelegenheit, wird nun aber zur Pflicht.

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Co-Living wird erwachsen: Wohnen als Service

von Esther Bahne

Corona als Brennglas: Wenige Metaphern werden im öffentlichen Diskurs gerade so gerne gezückt. Viele Themen, schon lange auf der Agenda, sind plötzlich unausweichlich – weil sich Verhalten bereits ändert, bevor die Regeln nachziehen, und weil Bedarfe entstehen, denen Märkte nun folgen. Deutschlands Fahrradhändler fuhren in wenigen Monaten Rekordzahlen ein und Berlin Kreuzberg legte neue Radwege an – über Nacht. Die Abende verlagerten sich auf die Straße und München erfand den Schanigarten neu. Das Bild unserer Städte hat sich unter Druck verändert. Was davon sollte bleiben? Continue reading

Low-Tech: Die Zukunft des Immobilienmarktes

Mit energieautarken Gebäuden Investitionen senken und Einnahmen erhöhen

von Prof. Timo Leukefeld

in Wohnraum investieren? Explodierende Baukosten, geringe Rendite – viele Anleger winken ab. Es braucht clevere, disruptive Geschäftsmodelle, um Bewegung in den Immobilienmarkt zu bringen und neue Anreize zu schaffen. Lösungen bieten energieautarke Häuser. Sie nutzen konsequent die krisensichere Energiequelle Sonne. Ein neuer Low-Tech-Ansatz senkt die Baukosten. So sichern diese Gebäude Investoren und Vermietern eine zwei bis drei Euro höhere Kaltmiete und ihren Bewohnern Unabhängigkeit in Bezug auf Strom, Wärme und EMobilität. Sie schaffen „leistbaren“ Wohnraum, ihr CO2-freier Betrieb macht sie ökologisch einzigartig. Continue reading