So reagieren deutsche Unternehmen auf
IT-Sicherheitsvorfälle – Angst um das Image

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IT-Sicherheitsvorfälle

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen wurde seit 2015 Opfer von Cyberangriffen, doch 69% der Angegriffenen meldeten die IT-Sicherheitsvorfälle nicht an staatliche Stellen. Hauptgrund: Angst vor Imageschäden.

Da Unternehmen im Wettlauf mit Angreifern sich vor Cyberattacken nicht hundertprozentig schützen können, benötigen sie ein Konzept, um richtig mit IT-Sicherheitsvorfällen umzugehen.
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IT-Sicherheitsvorfälle: Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen betroffen

IT-Sicherheitsvorfälle sind keine Ausnahme, sondern die Regel. Die ist das Ergebnis einer 2017 durchgeführten Bitkom-Umfrage unter 1.069 deutschen Unternehmen mit mindestens 10 Mitarbeitern. Auf die Frage „War Ihr Unternehmen in den letzten 2 Jahren von Datendiebstahl, Industriespionage oder Sabotage betroffen?“ antworteten insgesamt 53% der Befragten mit JA. Dabei kamen die meisten IT-Sicherheitsvorfälle im deutschen Mittelstand (Unternehmen zwischen 100 und 499 Mitarbeitern) vor.

IT-Sicherheitsvorfälle Statistik

IT-Sicherheitsvorfälle werden am häufigsten intern untersucht

Nach Cyberattacken untersuchen deutsche Unternehmen diese IT-Sicherheitsvorfälle meist intern (46%), während sich Jedes dritte deutsche Unternehmen (34%) nach einem Angriff an externe Spezialisten wendet.
31 Prozent der befragten Unternehmen melden IT-Sicherheitsvorfälle an staatliche Stellen und nehmen deren Hilfe in Anspruch. Drei Prozent der angegriffen Unternehmen gaben auf die Frage „Wer wurde mit der Untersuchung von IT-Sicherheitsvorfällen gegen Ihr Unternehmen beauftragt?“ an, dass sie Cyberattacken nicht untersuchen würden.

IT-Sicherheitsvorfälle Untersuchung

IT-Sicherheitsvorfälle – Angst vor dem Imageverlust

Die wahrscheinlich interessantesten und besorgniserregenden Antworten gaben betroffene Unternehmen auf die Frage Aus welchen der folgenden Gründe hat Ihr Unternehmen bei einem IT-Sicherheitsvorfall keine staatlichen Stellen eingeschaltet?

41 % Prozent wandten sich aus Angst vor Imageschäden durch eine Veröffentlichung nicht an staatliche Stellen, gut jedes dritte Unternehmen (35%) fürchtet negative Konsequenzen. Ähnlich viele Unternehmen (34%) sind der Meinung, dass Täter eh nicht ermittelt würden. Für 29% ist die Meldung an staatliche Stellen zu hoher Aufwand, während 7% der Meinung sind, dass staatliche Stellen sich nicht mit der Ermittlung von Cyberkrimminellen auskennen.

IT-Sicherheitsvorfälle Image

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