IBES Diskussionsbeitrag

Informieren Sie sich über die Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Jürgen Wasem, Universität Duisburg-Essen, zur Berücksichtigung von Zuzahlungsbefreiungen bei der Ausgestaltung des Risikostrukturausgleichs in der GKV.

Hintergrund und Ziele
Versicherte der GKV müssen bei der Inanspruchnahme zahlreicher Leistungen Zuzahlungen leisten, wodurch insoweit die Krankenkassen finanziell entlastet werden.

Jedoch sehen die Vorschriften des SGB V sogenannte „Härtefall“-Regelungen für einkommensschwache Versicherte vor. Soweit Versicherte, nachdem die geleisteten Zuzahlungen 1% oder 2% des Einkommens erreicht haben, von den Zuzahlungen als „Härtefälle“ nach § 62 SGB V befreit sind, oder beim Zahnersatz eine höhere Kassenleistung in Form eines doppelten Festzuschusses (§ 55 SGB V) erhalten, entstehen ihrer Krankenkasse Mehrkosten. Da die versichertenbezogenen Einkommen zwischen den Krankenkassen auch knapp 20 Jahre nach Einführung der Kassenwahlfreiheit immer noch sehr ungleich verteilt sind, besteht die Vermutung, dass sehr unterschiedliche Belastungen der Krankenkassen aus den  „Härtefallregelungen“ resultieren. Das Kriterium „Härtefall“ ist im RSA nicht berücksichtigt, so dass hier eine potenzielle Quelle für Verzerrungen im Kassenwettbewerb liegt. Dieser Fragestellung und möglichen Lösungsansätzen geht die vorliegende Studie nach.

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