Handel und Wandel goes digital – und die Gründer:innen gehen mit.


Handel und Wandel goes digital - und die Gründer:innen gehen mit.

Auch in der Digital Edition kommen die Newcomer nicht zu kurz. Es treten erneut interessante Startups in einem Pitch gegeneinander an. Die Teilnehmer:innen entscheiden, wer das Rennen gewinnt.

Schon im Vorfeld des Events nahm sich JoyBräu-Gründer und CEO Erik Dimter die Zeit, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Wie kamen Sie auf die Idee ein alkoholfreies Bier auf den Markt zu bringen?

Erik Dimter: Als begeisterte Sportler und leidenschaftliche Biertrinker sind wir bis heute unsere besten Kunden. Schon 2015 haben wir von einem Getränk geträumt, dass unsere Passionen vereint – die Idee vom proteinreichen alkoholfreien Bier war geboren.

Heute ist JoyBräu bereits viel mehr: wir eröffnen eine neue Kategorie in der Handelslandschaft, die sich zwischen alkoholfreiem Bier und funktionaler Sportlernahrung positioniert. Durch die einzigartige Kombination gesundheitsfördernder Trend-Inhaltsstoffe wie Protein mit dem in Deutschland nach wie vor heiß begehrten, erfrischenden Biergeschmack profitiert JoyBräu vom Wachstum beider Segmente. Verpackt in der schicken 330ml Sleek-Dose ist JoyBräu die erfrischende, gesunde Alternative zum Lieblingsgetränk der Deutschen.

Wie kam es zur Forschungskooperation mit der TU Berlin?

Erik Dimter: Alle funktionalen Biere von JoyBräu basieren auf weltweit einzigartiger, patentierter Brauereitechnologie, die wir gemeinsam mit der TU Berlin über einen Zeitraum von mittlerweile mehr als fünf Jahren entwickelt und verfeinert haben. Die Herausforderung: den herrlich erfrischenden, natürlichen Biercharakter beizubehalten und zeitgleich echten Kundenmehrwert durch hohen Protein- oder Vitamingehalt zu erreichen. Hierzu brauchte es weit mehr als eine gute Idee, ein professioneller Partner musste her! Die Experten der TU Berlin sind weltweit führend im Bereich der Getränke- und Brauereitechnologie. Auf unserer Suche nach dem perfekten Entwicklungspartner sind wir durch ganz Deutschland getourt und glücklicherweise in der Hauptstadt fündig geworden.

Was war bisher die größte Herausforderung für JoyBräu und wie haben Sie sie gemeistert?

Erik Dimter: Die größte Herausforderung war sicherlich, die neue Produktkategorie „funktionales Bier“ vermarktungsseitig aufzubereiten und sauber in der Handelslandschaft zu platzieren. Hierzu haben wir seit 2018 kontinuierlich in Marktforschung investiert und mittlerweile mit mehreren Hundert Konsumenten, Händlern und Kooperationspartnern gesprochen und getestet. Das Ergebnis ist die aktuelle Produktpalette, die bereits mehrfach international ausgezeichnet wurde und ihr Zuhause im Sportlernahrungs-Regal, sowie der Kühlung gefunden hat.

In welchen Kanälen sehen Sie sich: Klassischer LEH, Gastronomie oder eher Convenience? Was gibt dafür den Ausschlag?

Erik Dimter: In dieser Frage richten wir uns stets nach der einen ausschlaggebenden Komponente: der Präferenz des Endkunden! Kennengelernt werden unsere funktionalen Biere in der Regel über die Sozialen Medien, sowie unsere Präsenz in der Sport-Gastronomie, wie zum Beispiel Fitnessstudios. Der tägliche Konsum hingegen findet im Sportlernahrungs-Regal, sowie in der Sommer-Saison im To-Go-Bereich statt. Unsere klare Erfahrung: Proteingetränke und alkoholfreies Bier sind im Massenmarkt angelangt und die Nachfrage wächst kontinuierlich.

JoyBräu ist am 16. Juni 2021 bei „Handel und Wandel“ dabei. Seien Sie es auch.

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