Nachhaltig in eine stabile Stahlnachfrage

16. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2012“
6. und 7. März 2012, Hilton, Düsseldorf

Düsseldorf, Dezember 2011. Für 2012 erwartet die World Steel Association eine wachsende globale Stahlnachfrage. Mit einem prognostizierten Wachstum von 5,4 Prozent wird die Nachfrage allerdings geringer sein als in den letzten beiden Jahren. Das vierte Quartal 2011 ist nicht nur in Europa, sondern auch in China durch eine geringere Stahlnachfrage und den Abbau von Lagerbeständen geprägt. Dennoch schaut die Stahlwirtschaft bei allen Unsicherheiten positiv ins nächste Jahr. Die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie klima- und energiepolitische Rahmenbedingungen bleiben weiterhin eine Herausforderungen für die Branche.

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Verfasst in: Pressemitteilungen

Moving sustainably towards a stable demand for steel

16th Handelsblatt Annual Conference “Steel Market 2012” 6 and 7 March 2012, Hilton, Düsseldorf

Düsseldorf, December 2011. The World Steel Association anticipates a growth in the global demand for steel in 2012. However, the predicted growth in demand of 5.4 per cent will be lower than the levels seen in the last two years. The fourth quarter of 2011 was characterised, not only in Europe but also in China, by a lower demand for steel and a reduction in inventory levels. Nevertheless, the steel industry is looking ahead positively to the new year, in spite of all of the uncertainties. The developments in raw material prices, as well as the framework conditions provided by climate and energy policies, continue to be a challenge for the sector.

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Verfasst in: Pressemitteilungen

Stahlindustrie optimistisch, aber von der Politik enttäuscht

 TED-Ergebnisse der 15. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“
(22. und 23. Februar 2011, Hotel Interconti, Düsseldorf)

Düsseldorf, Februar 2011. Rund 56 Prozent der rund 250 Teilnehmer der diesjährigen 15. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“ sehen 2011 optimistisch entgegen und erwarten eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone. Mit einer deutschen Rohstahlproduktion von über 45 Millionen Tonnen rechneten rund 40 Prozent der im Rahmen einer TED-Umfrage befragten Industrievertreter. Eindeutig fiel die Beurteilung der Befragten hinsichtlich der Preismacht der Rohstoffproduzenten aus. 62,76 Prozent erwarten, insbesondere bei Erz und Kohle, eine weitere Zunahme der Vormachtstellung der Rohstofflieferanten und rund 25 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Dominanz aus. Die Rohstoffversorgung wird nach Einschätzung von über 40 Prozent der Befragten die Entwicklung in der Stahlproduktion weiterhin am nachhaltigsten beeinflussen. Für jeweils etwa 20 Prozent werden die Nachfrageentwicklung und die politischen Rahmenbedingungen die Zukunft der Stahlindustrie am stärksten beeinflussen.

Enttäuschung über Klimaschutzpolitik

Enttäuscht zeigten sich die Industrievertreter von der aktuellen Klimaschutz- und Rohstoffpolitik der Bundesregierung. Rund 86 Prozent bewerteten die Klimaschutzpolitik als enttäuschend oder unbefriedigend. Mit der Rohstoffpolitik zeigten sich ebenfalls weit über 80 Prozent der Befragten unzufrieden oder enttäuscht.

Rohstoffpreise bestimmen internationale Stahlpreise

Der Rohstoffpreis für Eisenerz wird nach Einschätzung von über der Hälfte ausschlaggebend für die internationalen Stahlpreise sein. Nur 14,16 Prozent sehen den Stahlpreis in Abhängigkeit des Kohlepreises. Mit insgesamt 7,96 Prozent spielen Gas- und Strompreise, laut der TED-Umfrage, eine nebensächliche Rolle für die Preisentwicklung. Auch CO2-Zertifikate gehören mit 9,73 Prozent zu den untergeordneten Preisfaktoren. Die Preise des Sekundärrohstoffs Eisen- und Stahlschrott werden laut 54,31 Prozent der Befragten ebenfalls steigen. Eine eindeutige Mehrheit von knapp 70 Prozent sieht in der Ressourcenverfügbarkeit ein
Wachstumsrisiko für die deutsche Stahlindustrie.

Volatilität gefährdet Wettbewerbsfähigkeit

War für über die Hälfte (50,7 Prozent) der Teilnehmer 2010 die Volatilität der Stahlpreise die größte Herausforderung für den Stahlhandel, so ergaben die Umfragewerte auf der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung, dass die Teilnehmer die Volatilität nicht mehr nur als Herausforderung ansehen, sondern als Gefahrenpotenzial. 68,91 Prozent sehen die Wettbewerbsfähigkeit des Werkstoffs Stahls, durch die zunehmende Volatilität, gefährdet. Fast die Hälfte erwartet darum auch eine wachsende Bedeutung von Warenterminbörsen wie der London Metal Exchange (LME) als Instrument für ein funktionierendes Risikomanagement, während die knappe Mehrheit in naher Zukunft nicht von einer bedeutenden Rolle von Warenterminbörsen im Stahlmarkt ausgeht.

Stahl- und Automobilindustrie

Die Automobilindustrie ist nach wie vor einer der wichtigsten Kunden der Stahlindustrie. Mit Blick auf die Kundenseite sind die Einschätzungen der Befragten unterschiedlich. 33,33 Prozent misst dem Stahlpreis eine große Bedeutung für die Automobilindustrie bei. Weitere 31,33 Prozent stuft die Bedeutung der Stahlpreise für die Autoindustrie nur als mittelmäßig ein. Als sehr groß bewerteten 21,33 Prozent die Auswirkungen des Stahlpreises auf die Wertschöpfungskette der Automobilindustrie.

Die Beteiligung an der bereits zum zweiten Mal durchgeführten TED-Umfrage im Rahmen der Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“ war wieder sehr groß. Die Teilnehmer sind vorwiegend in der Vorstands- oder Geschäftsleitungsebene tätig und kommen aus den Branchen Stahl, Elektrotechnik, Maschinenbau und Automobil.

2012 findet die Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2012“ am 6. und 7. März 2012 in Düsseldorf statt.

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Stahlwirtschaft 2011: Heitere Konjunkturdaten und düstere politische Rahmenbedingungen

Pressebericht zur Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“
22. und 23. Februar 2011, Düsseldorf

Düsseldorf, Februar 2011. Trotz der ermutigenden Stahlkonjunktur-Daten zum Jahresauftakt und guter gesamtwirtschaftlicher Perspektiven sieht die deutsche Stahlwirtschaft die kommenden Monate mit Sorgen. Vor allem die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten sowie die energie- und klimapolitischen Weichenstellungen der Bundesregierung und der Europäischen Union bremsten die Freude der rund 250 Teilnehmer der diesjährigen Handelsblatt-Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“ (22. und 23. März 2011, Düsseldorf) über die rasche Erholung der Stahlindustrie nach der Finanzkrise.

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Verfasst in: Presseberichte

Stahlboom in Zeiten hoher Rohstoff-Preise

 15. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2011“
22. und 23. Februar 2011, InterContinental Düsseldorf

Düsseldorf, Januar 2011. Mit einer prognostizierten Rohstahlproduktion von etwa 44 Millionen Tonnen im Gesamtjahr 2010 hat die deutsche Stahlindustrie den Einbruch aus 2009 schneller überwunden als erwartet. Angesichts eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs, guter konjunktureller Aussichten bei den wichtigsten Kundenbranchen und moderater Lagerbestände geht die Wirtschaftsvereinigung Stahl für 2011 von einer weiter steigenden Stahlkonjunktur aus. Getrübt werden die guten Aussichten durch einen massiven Anstieg der Rohstoffkosten. Vor allem die Eisenerzpreise erreichten 2010 ein noch unbekanntes hohes Niveau und stiegen allein im ersten Kontraktquartal um 91 Prozent.Weiterlesen

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Rohstoffpreise und Kreditklemme belasten Erholung auf den Stahlmärkten

Ergebnisse der 14. Handelsblatt Jahrestagung Stahlmarkt 2010
(3. und 4. März 2010, Düsseldorf)

Düsseldorf, März 2010. Nach Monaten des konjunkturellen Einbruchs ist die Stahlindustrie wieder im Aufwind. „Aber 2010 wird ein schweres Jahres, insbesondere durch die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten“, warnte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, zum Auftakt der 14. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2010“ Anfang März in Düsseldorf.

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Verfasst in: Presseberichte

Chinesischer Stahlhunger: Fluch oder Segen für die Stahlwirtschaft?

 14. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2010“
(3. und 4. März 2010, Hilton Düsseldorf Hotel, Düsseldorf)

Düsseldorf, Februar 2010. Während die deutsche Stahlproduktion 2009 um 28,7 Prozent eingebrochen ist, produzierten die chinesischen Stahlkocher 13,5 Prozent mehr Stahl als im Vorjahr und stellten 47 Prozent des weltweit gefertigten Stahls her. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl rechnet 2010 mit weiteren 40 Millionen Tonnen zusätzlichem Rohstahl aus China. Da dieser auch exportiert werde, verschärfe sich der Wettbewerb auf den internationalen Märkten erneut. Die hohen Rohstoffpreise, die Situation auf den Finanzmärkten und die noch unsichere weltweite Stahlnachfrage lässt die Stahlwirtschaft weiter verhalten auf das Jahr 2010 blicken, auch wenn sich eine Erholung abzeichnet.Weiterlesen

Verfasst in: Pressemitteilungen

Chinesischer Stahlhunger: Fluch oder Segen für die Stahlwirtschaft?

 14. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2010“
(3. und 4. März 2010, Hilton Düsseldorf Hotel, Düsseldorf)

Düsseldorf, Februar 2010. Während die deutsche Stahlproduktion 2009 um 28,7 Prozent eingebrochen ist, produzierten die chinesischen Stahlkocher 13,5 Prozent mehr Stahl als im Vorjahr und stellten 47 Prozent des weltweit gefertigten Stahls her. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl rechnet 2010 mit weiteren 40 Millionen Tonnen zusätzlichem Rohstahl aus China. Da dieser auch exportiert werde, verschärfe sich der Wettbewerb auf den internationalen Märkten erneut. Die hohen Rohstoffpreise, die Situation auf den Finanzmärkten und die noch unsichere weltweite Stahlnachfrage lässt die Stahlwirtschaft weiter verhalten auf das Jahr 2010 blicken, auch wenn sich eine Erholung abzeichnet.Weiterlesen

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Stahlwirtschaft hofft auf Entspannung in der zweiten Jahreshälfte 2009

Pressebericht zur Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2009“
(4. und 5. März 2009, Düsseldorf)

Düsseldorf. März, 2008. Nach dem außergewöhnlich heftigen Einbruch in der Stahlwirtschaft seit Herbst 2008 und dem schwachen Jahresbeginn, hofft die Stahlwirtschaft auf ein moderates Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Auf der 13. Handelsblatt Jahrestagung „Stahlmarkt 2009“ diskutierten rund 200 Vertreter der Stahlindustrie über die Auswirkungen der Krise und wagten kaum verbindliche Prognosen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Dennoch wollen die Unternehmen weiter an ihren geplanten Investitionen festhalten und rechnen langfristig wieder mit einem höheren Stahlbedarf.

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Verfasst in: Presseberichte

Stahlbranche reagiert besonnen auf schwierigeres Marktumfeld

 Presseinformation zur 13. Handelsblatt Jahrestagung Stahlmarkt 2009
(4. und 5. März 2009, Hilton Düsseldorf)

Düsseldorf, Januar 2009. Mit einer Rohstahlproduktion von 12,4 Millionen Tonnen war das zweite Quartal 2008 das produktionsstärkste Quartal seit der Wiedervereinigung. Nach fünf Rekordjahren in Folge wirkt sich seit dem dritten Quartal 2008 die Krise in der Automobil- und Bauindustrie auf die Stahlunternehmen aus. Im Dezember produzierten die deutschen Unternehmen mit 2,45 Millionen Tonnen Rohstahl 34,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Von Januar bis Dezember 2008 wurden 45,8 Millionen Tonnen Rohstahl produziert und damit 5,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. (Quelle: Statistisches Bundesamt). Um einen Preisverfall zu vermeiden, haben die Stahlunternehmen ihre Produktionen bereits gedrosselt und Kostensenkungsprogramme angekündigt.Weiterlesen

Verfasst in: Pressemitteilungen