Recycling hat Vorrang vor Verbrennung

Euroforum-Jahrestagung „Abfallwirtschaft 2012“
24. und 25. April 2012, Hotel InterContinental, Berlin

Berlin/Düsseldorf, März 2012. Gut zwei Jahre ist über die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) im Bundestag, Bundesrat und im Vermittlungsausschuss verhandelt worden. Am 1. Juni 2012 tritt das neue Gesetz in Kraft, mit dem die EU-Abfallrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt und das bestehende Abfallrecht modernisiert werden soll. Durch die fünfstufige Abfallhierarchie soll die Wiederverwertungsquote weiter gesteigert und Recycling der Verbrennung vorgezogen werden. Ab 2015 soll dazu flächendeckend die Wertstoff-Tonne eingeführt werden, um noch mehr Rohstoffe aus Abfällen zurückzugewinnen.

Die Euroforum-Jahrestagung „Abfallwirtschaft 2012“ (24. und 25. April 2012, Berlin) greift die neuen Rahmenbedingungen für private und kommunale Entsorgungs- und Verwertungsbetriebe durch das KrWG auf. Besonders private Entsorgungsunternehmen befürchten durch die neuen Rahmenbedingungen gegenüber kommunalen Betrieben benachteiligt zu werden. Für die Abfallbeseitigung bleibt weiterhin der Staat verantwortlich und die Vorgaben für die nun möglichen gewerblichen Sammlungen sind so hoch, dass sich für viele Unternehmen der Einstieg nicht lohnt. Einen Überblick über das KrWG und die Diskussion über die Überlassungspflichten und gewerbliche Sammlungen gibt MinDir Dr. Helge Wendenburg (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit). Die Bedeutung der Liberalisierung der Entsorgungswirtschaft und des Recyclings im Rahmen der europäischen Strategie für die Kreislaufwirtschaft stellt als Vertreter der EU-Kommission Karl Falkenberg vor.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion nimmt unter anderen Dr. Andreas Bruckschen (Bundesverband der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, BDE) Stellung zu den Folgen des novellierten KrWG für die Privatwirtschaft. Die Gestaltungsmöglichkeiten eines kommunalen Versorgers von der Sortieranlage bis zur Müllverbrennung erläutert Ludgera Decking (Rhein-Sieg Abfallwirtschafts GmbH). Moderne Wertstofferfassungssysteme für die Recyclingwirtschaft sowie deren ökologische und ökonomischen Potenziale stellt Dr. Eric Bernhard (SULO Gruppe) vor.

Synergien mit anderen Leistungsträgern der öffentlichen Versorgung schaffen

2012 verbindet der Veranstalter Euroforum Deutschland SE erstmals das Fachwissen aller Leistungsbetriebe der kommunalen und regionalen Versorgung unter einem Dach. Parallel zur Euroforum-Jahrestagungen „Stadtwerke“ finden die Jahrestagungen zur „Abfallwirtschaft“, „ÖPNV“ sowie „Wasser- und Abwasserwirtschaft“ statt und laden zum gegenseitigen Wissenstausch ein. So bietet die Euroforum-Jahrestagung „Abfallwirtschaft“ die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in allen Geschäftsbereichen kommunaler und regionaler Versorgungsunternehmen zu informieren und mit rund 700 Vertretern aller Leistungsbereiche der öffentlichen Versorgung in Kontakt zu treten. Verbunden werden alle vier Tagungen durch die „Stadtwerke-Expo“ http://www.Stadtwerke-expo.de, auf der sich rund 70 Aussteller präsentieren.

Pressemitteilung als PDF-Download

Weitere Informationen zur Euroforum-Jahrestagung „Stadtwerke 2012“ unter: http://dev8.euroforum.de/

Informationen zu den einzelnen Fachkonferenzen und der Stadtwerke-Expo unter:
http://www.abfall-tagung.de
http://www.oepnv-tagung.de
http://www.wasser-tagung.de
http://www.Stadtwerke-expo.de

Pressekontakt

Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Euroforum Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/887 43-33 87
E-Mail

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