Euroforum Deutschland stellt erste Veranstaltungen klimaneutral

  • CO2-Kompensation durch Ökostrom für die Türkei und Biomasse für Brasilien
  • Starke Klimapartnerschaft mit KlimaINVEST und First Climate
  • Klimaneutralität im Veranstaltungsgeschäft – jeder Mitarbeiter leistet seinen Beitrag
  • Aktueller CR-Report des Mutterkonzerns Informa

Düsseldorf, April 2012. Während der dreitätigen Euroforum-Jahrestagung „Stadtwerke 2012“ (24. bis 26. April 2012, Berlin) und ihrer drei Verbundtagungen fallen durch die An- und Abreise der rund 650 Teilnehmer sowie durch den Energieverbrauch bei den Vorbereitungen und vor Ort 359 Tonnen CO2 an. Dies ergab die gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsagentur KlimaINVEST Green Concepts GmbH erstellte Klimabilanz. Die Kompensation der gesamten Emissionsmenge erfolgt durch die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes an der türkischen Westküste nahe der Stadt Izmir. Ganz im Sinne einer Stärkung dezentraler und regenerativer Energieerzeugung hat sich Euroforum bewusst für das Windparkprojekt Mare Manastir entschieden. Mit einer Erzeugungsleistung von 39,2 MW werden mehr als 11.000 Haushalte mit Ökostrom versorgt. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Euroforum ein Gold-Standard-Projekt unterstützen zu können, das nicht nur den strengen Vorgaben des Klimaschutzsekretariats der Vereinten Nationen entspricht, sondern auch weitere Umwelt- und Sozialvorteile aufweist“, so KlimaINVEST-Geschäftsführer Jobst Jenckel. Der Erwerb eines CO2-Minderungsrecht im Gold-Standard führt neben der Verbesserung von Klima und Umwelt auch zu einer Stärkung der Wirtschaft im Projektland. Durch den Windpark Mare Manastir sind viele neue Arbeitsplätze in der Region Izmir geschaffen worden.

51 Tonnen CO2 durch 70 Teilnehmer

Neben der Euroforum-Jahrestagung „Stadtwerke 2012“ stellt Euroforum noch sechs weitere Veranstaltungen klimaneutral. „Auf den ersten Blick mag der CO2-Fußabdruck eines Konferenz- und Seminarveranstalters nicht sehr hoch sein. Allerdings waren wir schon erstaunt, dass bereits bei einer Veranstaltung mit etwa 70 Teilnehmern 51 Tonnen CO2 -Äquivalente entstehen“, so Claudia Büttner, CRS-Managerin bei Euroforum mit Blick auf die Klimabilanz für die Euroforum Regional-Energiekonferenz „NRW“, die am 22. März 2012 in Bochum veranstaltet wurde. Gemeinsam mit dem Partner First Climate errechnete Euroforum hier die anfallende Emissionsmenge, die durch die An- und Abreise der Teilnehmer, die Verpflegung sowie durch den Energiebezug bei der Vorbereitung und vor Ort entstanden. Kompensiert werden die 51 Tonnen CO2-Äquivalent durch Emissionsminderungen bei einem Klimaschutzprojekt von First Climate in Brasilien. Das vom TÜV Nord zertifizierte Projekt unterstützt die Ziegelei Ceramica Milenium im Bundesstaat Tocantins und die Ziegelei Ceramica Kitambar im Bundestaat Pernambuco bei der Brennstoffumstellung ihrer Anlagen. Bisher wurden diese Anlagen hauptsächlich mit Feuerholz aus der bedrohten Savannenlandschaft Cerrado und der Caatinga befeuert. Mit der Umstellung auf alternative Brennstoffe wie beispielsweise Agrar-Reststoffe wird der weiteren Abholzung der empfindlichen Cerradovegetation entgegen gesteuert.

Alle sechs Konferenzen, die im Rahmen der neuen Euroforum-Konferenzreihe „Regionale Energiekonferenzen“ in unterschiedlichen Bundesländern durchgeführt werden, werden gemeinsam mit dem Klimaschutzexperten First Climate klimaneutral gestellt und unterstützen das brasilianische Brennstoffwechsel-Projekt. „Jedes Engagement für den Klimaschutz sollte mit der Vermeidung und Senkung von Treibhausgasen beginnen. Dies setzt Euroforum in der Planungsphase von Veranstaltungen um“, so Dr. Jochen Gassner, Vorstand der First Climate Markets AG. „Die verbleibenden unvermeidbaren Emissionen durch Investitionen in CO2-Minderungsprojekte auszugleichen, ermöglicht den Transfer von emissionsarmen Technologien und Wissen, nachhaltige Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Entwicklungs- und Schwellenländern“, erläutert Gassner den Nutzen von Klimaneutralität weiter.

Klimaneutralität und Ökostrom: Ein klares Bekenntnis

Euroforum setzt sich mit der Zusammenarbeit mit KlimaINVEST und First Climate für ein klimaverträglicheres Konferenzgeschäft ein und plant weitere Veranstaltungen klimaneutral zu stellen. Darüber hinaus bezieht der in Düsseldorf ansässige Konferenz- und Seminaranbieter seit Anfang 2012 Ökostrom über die Stadtwerke Düsseldorf, um auch den täglichen Energiebedarf klimafreundlich darzustellen. Als Konferenz-Partner des Umweltpreises „Clean Tech Media Award“ engagiert sich Euroforum darüber hinaus für innovative und nachhaltige Entwicklungen im Bereich Energie und Umwelt.

Jeder Mitarbeiter leistet seinen Beitrag

„Es ist langer Weg, der sich aus vielen kleinen Schritten zusammen setzt, um eine möglichst geringe Umweltbelastung und hohe Energieeffizienz im Veranstaltungsgeschäft zu erreichen“, stellt Büttner weiter fest. Die Kompensation der anfallenden Emissionsmengen bei einer Veranstaltung ist ein großer Schritt, allerdings sind die Effekte durch die Umstellung auf Ökostrom oder zertifiziertes Umweltpapier für die Tagungsunterlagen, Müllvermeidungsstrategien und Energiesparmaßnahmen an jedem einzelnen Arbeitsplatz in der Summe ebenso wirksam. „Jeder unsere Mitarbeiter leistet seinen Beitrag durch das bewusste Umgehen mit Energie, beispielsweise das Abschalten von Bildschirmen und Druckern außerhalb der Arbeitszeiten“, betont sie weiter. Im Rahmen der jährlich stattfinden Green Week sensibilisiert Euroforum gemeinsam mit allen weltweit tätigen Unternehmen des britischen Mutterkonzerns INFORMA seine Mitarbeiter für Nachhaltigkeitsthemen wie Energie, Wasser, Abfall oder Mobilität.

Die CR-Strategie des Mutterkonzern INFORMA

Die von Euroforum eingeleiteten Maßnahmen sind Teil der konzernweiten CR-Strategie von INFORMA. Der in 190 Ländern aktive Medienkonzern erfasst nun die CO2-Emissionen aller Büros und setzt sich verstärkt für einen nachhaltigen Umgang mit Papier ein. Seit zwei Jahren veröffentlicht Informa einen jährlichen CR-Report in dem alle sozialen und ökologischen Maßnahmen der Informa Gruppe dokumentiert werden. Der aktuelle CR-Report ist gerade erschienen. http://bit.ly/cr-report12

 

Pressekontakt:

Claudia Büttner
Leiterin Presse
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Fax: 00 49 (0) 211/887 43 4380
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