Kategorie: Blog

Hält das StaRUG was es versprach?

Hält das StaRUG was es versprach?

Daniel Friedemann Fritz, Rechtsanwalt, Partner bei Dentons Europe LLP

Die Statistiken für das vergangene Jahr 2021 bieten nur ernüchternde Ergebnisse. Obwohl sich das am 1. Januar 2021 in Kraft getretene Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen („StaRUG“) in der Theorie, sprich der bisherigen rechtswissenschaftlichen Literatur hoher Beliebtheit erfreut, scheint es auf den ersten Blick in der Sanierungspraxis noch nicht ganz angekommen zu sein. So wurden bis zum heutigen Tag etwa 10 Kommentare und hunderte Aufsätze zum StaRUG veröffentlicht. Es wurden ganze Podcasts und Diskussionsrunden nur zu diesem Thema ins Leben gerufen. Demgegenüber wurden im gesamten Jahr 2021 an den bundesweit 22 Restrukturierungsgerichten gerade einmal 24 Restrukturierungsvorhaben angezeigt. Die Anzahl der angezeigten Restrukturierungsvorhaben bleibt damit erheblich hinter der Anzahl der Aufsätze zum StaRUG zurück. Ist das StaRUG also gescheitert?

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Abwarten war gestern!

Abwarten war gestern!

Dr. Franz Bernhard Herding, Partner, Allen & Overy

Falls nicht schon passiert, gilt es nun eine wetterfeste Finanzierungsstruktur vorzubereiten. Denn statt das verschobene Wachstum nachholen und in die Corona-Schulden hineinwachen zu können, ziehen die Preise an und kündigen sich höhere Zinsen an. Unternehmen sind also gefordert, ein für alle Seiten tragbares Paket zu schnüren, um trotz vielfältiger Widrigkeiten ihr Wachstumspotential in den nächsten Jahren zu heben. Vorbereitung eines belastbaren Zahlenwerks und transparenten Liquiditätsmanagements sowie konsequente Maßnahmen zur Adressierung der Risiken – darum muss es jetzt für eine gemeinsame Kraftanstrengung mit den unterschiedlichen bestehenden und ggf. neuen Kapitalgebern gehen.

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Strukturwandel in Deutschland: Herausforderungen und Denkansätze

Strukturwandel in Deutschland: Herausforderungen und Denkansätze

Von Harald Kam, Dipl. Kfm. | Director | Financial Advisory – Turnaround & Restructuring Services, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Status quo und Herausforderungen

Das Thema ist nicht neu, und obgleich die Herausforderungen klar sind und entsprechende Diskussionen seit Jahren hin und her wogen, lässt sich bei der komplexen Materie noch wenig zielführende Bewegung erkennen. Sprich: Deutschland steht vor der Herausforderung des umfassendsten Strukturwandels seiner jüngeren Geschichte. Im Nachfolgenden eine Über- und Aussicht der aktuellen Brennpunkte:

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Wohin geht die Reise? – die Zukunft der Hotellerie

Wohin geht die Reise? – die Zukunft der Hotellerie

Marion Rodine, Rechtsanwältin, RUNKEL Rechtsanwälte

Die Corona-Pandemie hat das Hotelgewerbe bekanntlich schwer beeinträchtigt. Um mit der Krise besser umgehen zu können, insbesondere physische Kontakt im Hotelbetrieb zu minimieren, mussten neue, insbesondere digitale, Lösungen gefunden werden. Dazu zählten neben der Verlagerung von Arbeiten in das Homeoffice etwa die Reservierung im Restaurant per App oder der Check-In/Out am Terminal anstatt an der Rezeption (dwif.de).

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Probleme und Alternativen des Carve-out im Automotive Sektor

Probleme und Alternativen des Carve-out im Automotive Sektor

von KPMG: Peter Wiegand, Partner, Global Head of Automotive Restructuring,
Michael Clauß, Senior Manager, Automotive Restructuring

Die Automobilindustrie, sowohl OEMs als auch Zulieferer, sind derzeit von zahlreichen Herausforderungen betroffen – unter anderem von technologischen Veränderungen durch den Fokus auf die E-Mobilität, Überkapazitäten, strengeren Umweltauflagen, der angestrebten Dekarbonisierung usw.

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Alternative Finanzierungslösungen durch die wahren Werte vorhandener Assets

Alternative Finanzierungslösungen durch die wahren Werte vorhandener Assets

Von Michael Ludwig und Michael Prinz der NIV Leasing GmbH

Der deutsche Mittelstand befindet sich zurzeit in einer schwierigen Lage. Die lange Pandemiephase hat die Profitabilität vieler Unternehmen erheblich gedrückt. Nun kommen auch noch steigende Energiepreise und eine instabile politische Lage hinzu. Zudem müssen oft KfW-Mittel aus der Vergangenheit bedient bzw. zurückgeführt werden. Dennoch muss natürlich fortlaufend in Innovation, Produktivität und Transformationsprozesse investiert werden. Daraus resultiert ein erheblicher Bedarf an kurzfristigen Finanzierungslösungen.

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Die Krise nach der Krise: Augen auf und durch!

Lutz Jäde

Dr. Lutz Jäde , Leiter Restrukturierung, Oliver Wyman

Die Folgen der Corona-Krise haben einige Industrie-Sektoren nach wie vor fest im Griff und die Herausforderungen werden sich durch den Krieg in der Ukraine-Krise wahrscheinlich noch vergrößern. Was heißt das genau und wie können sich Unternehmen dagegen wappnen?

Anstieg der Rohstoffkosten trifft viele Unternehmen unvorbereitet

In Folge der Corona-Krise sind die Kosten für wichtige Rohstoffe in einem nie zuvor gesehen Ausmaß gestiegen. So haben sich die Preise für Stahl beispielsweise für Unternehmen in Europa mehr als verdoppelt, die Kosten für Container-Frachten sind um mehr als das Achtfache gestiegen. Beim Stahlpreis zeigen sich bereits die Folgen des Kriegs in der Ukraine durch einen starken Anstieg der Kosten in 2022 (siehe Abbildung 1).

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Transformation

„Thema unserer Diskussion auf der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung wird die „Transformation“

„Thema unserer Diskussion auf der diesjährigen Handelsblatt Jahrestagung wird die „Transformation“ sein im Hinblick auf Restrukturierung und Finanzierung. Transformation bewegt und fordert uns alle. Viele Unternehmen haben gerade unter verschiedenen Aspekten der Transformation zu leiden: Digitalisierung, Wegfall von Geschäftsmodellen- es gilt sich neu zu erfinden, Energiewende. Damit Transformation gelingt, müssen viele Stakeholder zusammenwirken. Darüber werde ich mit Herrn Guckelberger, Frau Mull und Herrn Cichy diskutieren. Gemeinsam wollen wir nach Lösungen suchen, damit Transformation auch in Zukunft gelingt.“

Dr. Alexandra Schluck-Amend, Partnerin | Rechtsanwältin | Fachanwältin für Insolvenzrecht | Leiterin Restrukturierung und Insolvenz, CMS Deutschland

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Neue Anforderungen an Restrukturierungs- und Sanierungskonzepte: Ist die Einbeziehung von ESG-Kriterien und Cyber-Sicherheit zwingend notwendig und durch wen sollten diese beurteilt werden?

Neue Anforderungen an Restrukturierungs- und Sanierungskonzepte: Ist die Einbeziehung von ESG-Kriterien und Cyber-Sicherheit zwingend notwendig und durch wen sollten diese beurteilt werden?

Christoph Schaller, Partner | Financial Advisory, Turnaround & Restructuring, Deloitte, www.deloitte.com

Regulatorische und marktseitige Veränderungen haben dazu geführt, dass der Einhaltung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) eine zunehmend größere Bedeutung beigemessen wird und Finanzierer eine ESG-Beurteilung als Pflichtbestandteil von Restrukturierungs- und Sanierungskonzepten einfordern. Bei der Einschätzung der Einhaltung der ESG-Kriterien ist es wichtig, dass in einem ersten Schritt die Bedeutung von ESG für das jeweilige Geschäftsmodell beurteilt wird. In einem zweiten Schritt erfolgt dann die Bewertung der „Readiness“ des Unternehmens im Hinblick auf die verschiedenen ESG-Kriterien. Neben der Beurteilung der aktuellen gesetzlichen Anforderungen und Trends ist auch eine solche hinsichtlich der zukünftigen Anforderungen und Branchentrends – auch für mittelständische Unternehmen – notwendig, um eine verlässliche Einschätzung vorzunehmen und somit die Risiken für das Geschäftsmodell zu bewerten.

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Cash-Management: Mit Liquiditätsfreiräumen durch finanzielle Engpässe – oder zu nachhaltigem Wachstum

Cash-Management: Mit Liquiditätsfreiräumen durch finanzielle Engpässe – oder zu nachhaltigem Wachstum

Dr. Henning Syllwasschy und Lukas Thesker, Andersch AG

Im Hinblick auf aktuelle geopolitische Entwicklungen und derzeitige Störungen globaler Lieferketten ist es notwendig, Liquidität aktiv zu managen. Stringentes Cash Management bietet Unternehmen einen belastbaren Mehrwehrt, da es die Kapitalbindung reduziert und somit die Innenfinanzierungskraft stärkt. Hinzu kommt die allgemeine Optimierung der Ressourcenallokation sowie Rechtssicherheit für die Gesellschaftsorgane.

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