Als Team gewinnen – vom Fußballer zum Unternehmer mit Philipp Lahm


(Foto: dpa)

Ich bin Fußballer. Ich bin Fußballer mit Leib und Seele, und auf gewisse Weise werde ich das mein ganzes Leben lang bleiben. Während meiner aktiven Karriere habe ich gelernt, wie man sich Ziele setzt. Wie man diesen Zielen vieles unterordnet. Wie man gemeinsam mit anderen Strategien entwickelt, um diese Ziele zu erreichen. Und ich habe auch erfahren, wie es sich anfühlt, die höchsten Ziele unseres Sports zu erreichen. Ich will das nicht übertrieben darstellen – aber es fühlt sich sehr gut an.

Schon als ziemlich junger Fußballer wusste ich, dass ich auch nach meiner Karriere etwas Interessantes tun möchte. Für mich bedeutet „interessant“, dass ich Herausforderungen suche, an denen ich wachsen kann. Herausforderungen zu begegnen, das lernt man im Sport. Und man lernt auch, dass man sich ständig weiterentwickeln muss, nie mit sich zufrieden sein darf und – jedenfalls in unserer Sportart – nicht als Einzelner, sondern als Team erfolgreich ist.

Die Erfolge im Fußball statteten mich mit einer gewissen Freiheit aus, auch finanziell. Ich musste nicht ganz von vorn anfangen, als ich über mein neues Leben nachdachte. Ich hatte die Möglichkeit, die Anteile von zwei Unternehmen zu übernehmen, die mich beide aus ähnlichen Gründen interessierten: das Bionahrungsmittelunternehmen Schneekoppe und das Sportkosmetikunternehmen Sixtus.

Schneekoppe bedeutet für mich: gesunde, wertvolle Lebensmittel. Sixtus bedeutet zielgenaue Pflege vor, beim und nach dem Sport. Das passt perfekt in das große Bild, das ich von gesunden, selbstbestimmten Menschen habe: Sie ernähren sich bewusst, bewegen sich ausreichend, legen Wert auf aktive Lebensqualität. Ihren Lifestyle möchte ich unterstützen, indem ich ihnen mit unseren Produkten ein maßgeschneidertes Angebot mache.  Ein Angebot, das auch für Menschen interessant sein soll, die sich diesem Lifestyle erst annähern, die erst davon überzeugt werden wollen.

Schneekoppe und Sixtus haben vieles gemeinsam. Es sind Traditionsunternehmen, die über die Jahre in Schieflage geraten sind. Das erlaubte mir einerseits, die Anteile relativ günstig zu erwerben, stellte uns aber auch augenblicklich vor Herausforderungen – es ist übrigens kein Zufall, dass ich an dieser Stelle vom „ich“ zum „wir“ wechsle. Denn die erste Notwendigkeit für mich war selbstverständlich, ein Team zusammenzustellen, das die anstehenden Aufgaben beurteilen, planen und umsetzen kann.

Dabei kam mir einmal mehr die Vergangenheit als Profifußballer zugute. Die Aufgaben, die ein Spitzenfußballer bewältigen muss, sind schließlich vielfältig und gehen weit über ein gutes Funktionieren auf dem Platz hinaus.

Meine Kommunikations- und Marketingaufgaben werden seit dem Beginn meiner Karriere vom Team meines Beraters Roman Grill wahrgenommen. Gemeinsam mit diesem Team ging ich an die Sache heran. Wir besprachen uns mit den Mitarbeitern von Schneekoppe und Sixtus und hörten uns an, wie sie die Zukunft der Unternehmen einschätzen. Wir holten den Marketingprofi Stefan Gundelach und den Wirtschaftsexperten Prof. Benedikt Hackl an Bord und stellten gemeinsam die Analysen an, auf deren Basis beide Unternehmen fit für die Zukunft gemacht werden.

Uns wurde schnell bewusst, wie komplex und vielschichtig das sein wird. Meine persönliche Aufgabe bestand – und besteht – darin, jede einzelne Entscheidung zu hinterfragen und gutzuheißen. Das bedeutet im Klartext, dass ich jeden Veränderungsschritt zuerst in seiner gesamten Tragweite verstehen und durchdringen will. Es kann für unsere Experten manchmal anstrengend werden, wenn sie mit ihrem Fachvokabular ankommen und sich von mir gefallen lassen müssen, dass ich sie immer wieder frage: Was bedeutet das konkret? Wo fangen wir an? Wer ist verantwortlich?

Dieses Hinterfragen hat sich als ein mächtiges Instrument herausgestellt. Jeder von uns muss zu jedem Zeitpunkt alles, was er tut, verständlich machen und erklären können. Nicht nur mir, sondern genauso allen anderen Mitarbeitern. Der Beginn jeder Veränderung liegt im Verstehen des Ist-Zustands.

Sowohl Schneekoppe als auch Sixtus stellen gute, wertvolle Produkte her. Das steht außer Frage. Wir betrachteten zuerst das Gesamtangebot und überprüften, ob tatsächlich alle Produkte noch in unsere Zeit passen. Produkte, die diese Anforderung nicht erfüllen, nahmen wir vom Markt.

Dann durchleuchteten wir die Produktionsprozesse: Entsprechen sie den modernsten technischen und ökonomischen Anforderungen? Wo können wir optimieren? Wo müssen wir möglicherweise die Reset-Taste drücken und ganz von vorne anfangen? Besonderes Augenmerk schenkten wir den Vertriebswegen. Wie können wir sicherstellen, dass
Schneekoppe- und Sixtus-Produkte alle Menschen erreichen, die wir erreichen wollen? Wie sind wir darauf vorbereitet, dass immer mehr Menschen digital einkaufen? Wie können wir mit unseren speziellen Angeboten die Menschen erreichen, die exakt diese Angebote suchen?

Ein enorm wichtiger Schritt gelang uns, als wir Aldi als exklusiven Vertriebspartner für Schneekoppe gewinnen konnten.

„ Denn die erste Notwendigkeit für mich war selbstverständlich, ein Team zusammenzustellen, das die
anstehenden Aufgaben beurteilen, planen und umsetzen kann.“

Damit holen wir unsere wertvollen Bio-Lebensmittel aus der Nische der Drogeriemärkte und machen sie für ein maximal großes Publikum verfügbar: Menschen, die sich gesund ernähren
möchten, ohne dafür ihr Budget sprengen zu müssen. Die Partnerschaft mit Aldi bringt uns dem Ziel, Schneekoppe als Biomarke „für alle“ zu etablieren, ein großes Stück näher.

Bei Sixtus fanden wir eine schwierigere Situation vor. Die wertvollen Pflegeprodukte stammten aus Produktionsanlagen, in die seit Jahrzehnten nicht investiert worden war – wie auch in die Schulung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Wir waren aus technischen und ökonomischen Gründen gezwungen, die Herstellung auf völlig neue Beine zu stellen. Die Auflösung des bisherigen Standorts war ohne Alternative.

Diese Maßnahmen erzeugten medial ein ausgesprochen unschönes Echo. Die Falschmeldung, das Sixtus pleite gegangen sei, wurde hunderte Male unhinterfragt weiterverbreitet. Wir haben in Wahrheit nur schmerzhaft Voraussetzungen geschaffen, die große Tradition des Unternehmens, das 1972 die Olympischen Spiele in München gesponsert hat, fortzusetzen: mit neuer Herstellungstechnik und zeitgemäßem Vertriebskonzept, aber auf der Basis der traditionellen, wertvollen Rezepturen, die wir pflegen und bewahren werden.

Schneekoppe und Sixtus sind zwei Facetten desselben Trends: Immer mehr Menschen entdecken die neue Achtsamkeit gegenüber sich selbst. Immer Menschen wollen ein bewusstes, nachhaltiges Leben führen. Diesen Trend unterstützen und befördern wir. Auch meine Stiftung hilft ja jungen Menschen gezielt dabei, gesunde Ernährung, Bewegung und gutes Körpergefühl als wichtige Bausteine für die eigene Zukunft zu erkennen und zu entwickeln. Aldi als Vertriebspartner für Schneekoppe und die AOK Bayern als Partner unserer Stiftungsaktivitäten sind mächtige Verbündete. „Bio für alle“ und „Gesund kann jeder“ stecken den Rahmen für unsere geschäftlichen und ideellen Aktivitäten ab. Auch mein Engagement als CEO der EURO GmbH wird dazu beitragen, dass wir punktuell das Gemeinwohl stärken und möglichst vielen Menschen helfen, entscheidende Fragen zu beantworten: Wie wollen wir leben? Wie wollen wir arbeiten? Wie lernen wir, besser auf uns zu achten?

Ich bin Fußballer. Im Sport habe ich gelernt, wie man die eigene Leistung steigert: durch Disziplin und Wiederholung.

Disziplin und Wiederholung sind auch wichtige Pfeiler in der Veränderung von Schneekoppe und Sixtus. Wir haben gelernt, beide Unternehmen als Teil einer übergeordneten Aktivität zu sehen. Wir sind dabei, unsere Strategie – agiles Denken, schnelles Handeln, überzeugende Kommunikation, modernster Vertrieb – in handfeste Aktivitäten zu übersetzen oder diese Aktivitäten zu verfeinern und zu verbessern.

Das Team ist aufgestellt. Wir tauschen uns permanent aus. Die Analyse ist abgeschlossen, die Strategie steht fest. Wir arbeiten an neuen Automatismen. Für kreative Einfälle und überraschende, bahnbrechende Ideen sind wir natürlich offen. Es liegt mir stark am Herzen, ein Klima der Spontaneität und Aufbruchsstimmung zu bewahren: Ich bin Fußballer und weiß, wieviel Einfluss der geniale Einfall eines Einzelnen auf den Verlauf eines ganzen Spiels haben kann.

Ich würde nicht so weit gehen, dass ich den Fußball ganz allgemein eine Lebensschule nenne. Für mich persönlich war er das freilich schon. Ich habe aus dem Fußball ein paar Dinge mitgenommen, die mich nachhaltig geprägt haben. Das vielleicht Wichtigste ist die Überzeugung, dass man nicht für sich selbst arbeitet, sondern für das Team, für die Fans,
für die Gemeinschaft.

Das ist die Lehre, die ich bedingungslos für meine Unternehmungen mitgenommen habe. Profit allein ist zuwenig. Wir wollen möglichst viele Menschen dabei unterstützen, ihr eigenes Leben zu verbessern. Manche Details sind noch zu klären. Aber in welche Richtung wir gehen, ist inzwischen völlig klar.                                                                                                       

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