Interview Tillmann Peeters (Falkensteg) | Staatshilfen zur Liquiditätssicherung

Herr Peeters, wegen der Coronakrise und der starken Beschränkungen für alle, führen wir dieses Interview am Telefon. Wo erreiche ich Sie gerade? Im Homeoffice?

Ich befinde mich gerade im Homeoffice, jedoch bedurfte es hierfür keine große Umstellung. Mit einem Laptop und einem Telefon kann ich Gott sei Dank überall arbeiten, die einzige Bedingung ist Ruhe und eine gute Netzabdeckung. Als Berater ist man solche Umstände gewöhnt und das Arbeiten von Unterwegs ist gang und gäbe. Das gilt nicht nur für mich, sondern auch für die Mitarbeiter in unserem Beratungsunternehmen. Die Situation des Homeoffice wurde schnell angenommen. Es wirkt sich für uns eher auf die Mandantentermine aus, welche nur eingeschränkt stattfinden, oder sogar abgesagt werden.

Viele Unternehmen mussten inzwischen ihre Produktion stoppen oder ihr Geschäft schließen – die Umsätze sind teilweise auf null gefallen. Wo liegen derzeit die größten Probleme für die Unternehmen?

Die meisten Unternehmen, Geschäftsführer und Vorstände priorisieren derzeit das Runterfahren der laufenden Geschäftsprozesse. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Handelsunternehmen, die ihre Geschäfte schließen mussten. Es ist eine große Herausforderung über Nacht aus einem laufenden Betrieb in den Stillstand zu kommen. Je nach Industriezweig geht dies nur sehr schwerfällig. In der Metallverarbeitung benötigen sie Schmelz- oder Härteöfen, die können sie nicht einfach abschalten. Geschieht dieser Prozess nicht kontrolliert, wäre der Ofen für den Weiterbetrieb nicht mehr nutzbar und es kommt zu massiven Folgeschäden. Die richtigen Worte wären einen kontrollierbaren Stillstand anzustreben – wenn von Nöten.

Eine weitere Herausforderung ist es, noch bestehende Kundenaufträge abzuwickeln, obwohl der laufende Betrieb fortschreitend stagniert. Das heißt, die Unternehmen müssen ihre Personalkapazitäten entsprechend organisieren. Die bestehenden Probleme sind zurzeit praktischer Natur und gehen meist nicht in die strategische Ebene.

Diejenigen, die schon in irgendeiner Form vorher krisenhaft waren und beraten wurden, die haben natürlich schon rein intuitiv einen Blick für eine solche Situation entwickelt und befinden sich paradoxer Weise in einer Art vorteilhaften Situation. Diejenigen, die bislang von einer Krise verschont geblieben sind, die kümmern sich um die rein operativen Themen. Sie glauben, dass das, was die Bundesregierung verspricht, sie mit viel Geld vom Staat liquide zu halten, auch umgesetzt wird. Ein Trugschluss, ebenso wie die Meinung, dass durch das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht nichts passieren kann.

Mit milliardenschweren Hilfen des Bundes sollen Unternehmen durch die Krise gebracht werden. Sind diese Maßnahmen ausreichend?

Ich teile gedanklich Unternehmen in gute, mittlere und schlechte Unternehmen. Für die gut aufgestellten Unternehmen sind die Maßnahmen ausreichend. Die aktuelle Situation verschlechtert zwar ihre Bilanz, weil sie nun Schulden haben, die sie vorher nicht hatten, das bringt ein starkes Unternehmen jedoch nicht ins Wanken. Es ist lediglich ärgerlich für den Unternehmenswert an der Börse.

Wenn man über schlechter gestellte Unternehmen nachdenkt, ist die Frage, ob diese überhaupt finanziert werden können, denn die bisherigen Ratingkriterien sind nicht vollständig aufgehoben. Es gibt immer noch eine gewisse Bandbreite an Bewertungsfragen und zum jetzigen Zeitpunkt herrscht bei den Banken noch Unklarheiten, wie diese gehandhabt werden. Dies wird sich voraussichtlich ebenfalls den Rand der mittelguten Unternehmen treffen, weswegen auch dort die Ablehnung der Anträge für die staatlichen Hilfsprogramme im Raum steht. Jedes Unternehmen im Bereich Retail oder Automotive hat aufgrund der Branchensituation schon mal einen negativen Ratingeinschlag. Die Unternehmen kommen in die Position, diesen negativen Ratingeinschlag mit starken Argumenten nachhaltig widerlegen zu müssen. Die üblichen Kreditvergabekriterien der Banken sind durch die derzeitigen Hilfspakete nicht aufgehoben.

Könnte Corona für die deutsche Wirtschaft schlimmere Folgen haben, als die Finanzkrise 2008?

Hierzu muss ich mich mit einem klaren Ja äußern. Wir wissen nicht, wie lange die Krise noch andauern wird. Hätten wir verlässliche Prognosen, dass sich das Ganze nur auf einen Betriebsstillstand von zwei bis drei Wochen beläuft und danach die Wiederanlaufphase beginnt, wären die Auswirkungen nicht so tragisch. Doch glaubt man den Wirtschaftsinstituten und dass es noch Monate andauert, sich bis in den Mai zieht, dann sind wir sicherlich in einigen Branchen bei Ausfällen der Wirtschaftsleistung von fast 100 Prozent. Flüge, die nicht angetreten worden sind, holen sie nicht mehr nach. Ein Abendessen, welches nicht stattgefunden hat, wird ebenfalls nicht widerholt. Den Urlaub, welchen sie für Ostern geplant haben, wird ebenfalls nicht ein zweites Mal angetreten. Natürlich wird das soziale Leben nach der Krise weitergehen, jedoch kann ein Hotel ein Bett pro Nacht nur einmal anbieten. Es gibt schlicht Branchen, welche stark unter der aktuellen Situation leiden.

Ganz abgesehen von den Menschen – nicht jedes Unternehmen wird es sich leisten können, das Kurzarbeitergeld auf 100 Prozent aufzustocken. Die Menschen, die nun Geld verlieren, da sie nur 60 oder 67 Prozent ihres Gehaltes bekommen, werden auch an etwas sparen müssen und somit ist eine Auswirkung auf das Konsumverhalten unumgänglich. Das Ganze gleicht einem Teufelskreis und je länger dieser andauert, desto tiefer wird der Einschlag sein.

Aufgrund der aktuellen Unsicherheit im Markt, der begrenzten Zinsmarge und der Übernahme des Kreditrisikos sind die Banken bei der Kreditvergabe zurückhaltend. Welche Erfahrungen haben Sie mit den Finanzpartnern gemacht?

Die Unsicherheit am Markt spiegelt sich auch bei den Finanzpartnern wider. Sie wissen selbst nicht, welche Kriterien jetzt gelten und welche angewendet werden müssen. Wie sind welche Kriterien zu prüfen? Gelten jetzt für den ganzen KfW-Kreditvergabeprozess die Kriterien der Bafin und von MaRisk, die für die Banken insgesamt gelten, da diese auf EU-Recht basieren? Oder ist alles ausgesetzt und man kann Geld vergeben? Die Banken gehen auf Sicherheit und verhalten sich zurzeit sehr restriktiv. Sie geben nicht so einfach Geld heraus. Ein weiterer Grund ist natürlich auch die Zinsmarge von nur 2,1 Prozent. Die Banken können mit der aktuellen Situation nur sehr wenig verdienen. Man kann zwar sagen, dass dies ein guter Zinssatz ist, wenn man Negativzinsen hat. Betrachtet man dies jedoch in der gesamtheitlichen Situation, dann gewinnen die Banken das Geld niemals zurück: Berücksichtigt man, dass die Antrag stellende Bank bis zu 20 Prozent des Ausfallrisikos übernehmen und einen Risikokredit mit 100 Prozent Eigenkapital hinterlegen muss, sind 2,1 Prozent nicht viel wert.

Hinzukommt die Frage, wie sich die KfW verhalten wird, wenn die Kredite nicht zurückgeführt werden. Werden die Fehler der Kreditvergabe angelastet, wenn sich später herausstellt, dass das Unternehmen Krisenindikatoren aufwies und nicht hätte subventioniert werden dürfen? Oder wird die KfW großzügig hingehen und das Argument einbringen, dass zu diesem Zeitpunkt die Unternehmenssituation einfach nicht einzuschätzen war und man helfen musste? Diese Frage stellen sich die Banken ebenfalls. Meine Einschätzung ist, dass tendenziell doch grundsätzlich alles einer gründlichen Prüfung unterliegt. Es gibt noch relativ wenig belastbare Aussagen zu dem Case, wie es nun mit Krisenunternehmen gehandhabt wird. Wenn ich jedoch die Gespräche, die wir und die Sanierungsberater untereinander führen, hinzuziehe, wird es schwierig werden, die Krisenunternehmenmit einem Sub-Investmentgrade-Rating, finanziert zu bekommen.

Die Kreditvergabe soll schnell und unbürokratisch erfolgen. Die Stimmen dazu sind unterschiedlich. Wo liegen die Stolpersteine?

Generell ist eine Aussage, welche sagt, dass es Einzelfallprüfungen geben soll und das ganze schnell und unbürokratisch von statten geht, paradox. Bei einem unbürokratischen Prozess prüfe ich nicht viel. Oder es wird geprüft und dann ist man notwendiger Weise bis zu einem gewissen Grad bürokratisch. Wenn die Bundesregierung sagt, dass keine Trittbrettfahrer finanziert werden sollen, und was ich als Steuerzahler grundsätzlich als richtig erachte, dann muss dies nun mal geprüft werden. Natürlich gibt es Abstufungen, ob dies einfach oder kompliziert gemacht wird. Aber auch in den Fällen, in denen evident das eine oder das andere vorkommt – also, wenn ein perfekt aufgestelltes Unternehmen einen Kredit beantragt, oder ein weiteres, welches seit Monaten in der Insolvenzverschleppung ist und dasselbe Vorhaben anstrebt – scheint die Entscheidung kein Problem darzustellen. Das eine bekommt ihn, das andere wiederrum nicht. Alles was dazwischen ist, muss einer Prüfung unterliegen. Eine weitere Frage ist, wo liegt die Grenze, an der die Banken noch finanzieren können und wollen. Die logischen Folgen sind, langwierige und komplizierte Prüfungsprozesse. Das Risiko der Bank, etwas falsch zu machen und den kompletten Ausfall zu tragen, ist präsent.

Sie würden dem zustimmen, dass somit das Risiko von Subventionierungen von Unternehmen besteht, welche diese nicht gebraucht hätten?

Ich halte es schlicht für Alternativlos. Ist es etwas, was der Steuerzahler gut findet? Ich glaube nicht. Ist es jedoch etwas Unumgängliches? Ja.

Die Unternehmen haben derzeit ein erhebliches Liquiditätsproblem. Ein Beispiel von meiner Seite zum Kurzarbeitergeld: Die Bundesregierung sagt, dass sie die Lohnkosten übernehmen. Doch das heißt nicht, dass der Bund jetzt die Löhne zahlt. Wenn sie am Monatsende von ihrem Arbeitgeber Lohn bekommen und das Unternehmen hat Kurzarbeitergeld beantragt, dann zahlt weiterhin das Unternehmen die Löhne. Das Unternehmen wird dann in zwei bis vier Monaten vom Arbeitsamt die Ausschüttungen erstattet bekommen. Die meisten Unternehmen müssen diese Gehälter weiterhin vorstrecken. Den März bekommen sie noch hin, der April wird schon schwierig und im Mai sind es nur noch eine Hand voll Unternehmen, die sich das leisten können. Die wenigsten Unternehmen sind so liquide, drei Monatslöhne und zusätzlich die laufenden Kosten tragen zu können – So viel Geld hat ein Unternehmen nicht auf der Bank. Somit stehen die Unternehmen vor dem Problem: Wann geht wirklich das Geld auf dem Konto aus und ab wann ist es nicht mehr in der Lage, die unmittelbar notwendigen Auszahlungen leisten zu können?

Voraussetzung für einen KfW-Kredit aus dem Sonderprogramm ist, dass die Krise durch Corona verursacht wurde. Was können Unternehmen tun, die keine gute Bonität aufweisen und damit von den Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind?

Die Unternehmen müssen ihre Liquidität im Blick haben. Worauf kann zurzeit verzichtet werden und was kann mit Lieferanten und sonstigen Gläubigern verhandelt werden. Die Unternehmen müssen ihr Geld zusammenhalten – Cash ist King. Cashmanagement im eigentlichen Wortsinn, beispielsweise ein Liquiditätsmanagementbüro einrichten. Jede Auszahlung sollte genauestens geprüft werden, ob die Zahlung wirklich vollzogen werden muss und wenn ja, ob man mit den Verantwortlichen sprechen kann. Muss ich Miete bezahlen oder kann ich mit meinem Vermieter eine außerordentliche Vereinbarung treffen. Dies muss man Position für Position durchgehen. Das ist das mindeste, was Unternehmen tun müssen.

Der zweite Aspekt ist, das Einbeziehen von anderen alternativen Finanzierungsquellen. Es gibt auch ohne KfW und ohne Rückbürgerschaften Möglichkeit, um an Geld zu kommen. Allerdings kann einem die fehlende Bonität und ein nicht gut ausgelegtes Rating das Leben erschweren. Die Prozesse werden nicht auf Zuruf funktionieren und bedürfen einer durchdachten Planung. Es handelt sich um komplexe Verhandlungen mit den Finanzpartnern, wenn man beispielsweise einen Debt Fond, einen Graumarktfinanzierer, hinzuziehen möchte. Diese stehen derzeit schon in den Startlöchern und haben volle Fonds und tiefe Taschen, welche mit einer starken Bereitschaft für Finanzierungen einhergeht. Sie verkörpern einen anderen Risikoappetit als herkömmliche Banken und leben diese in ihren Zinssätzen aus. Somit ist eine Anpassung an die eigentlichen Strukturen von Nöten, um die Rückzahlung zu gewährleisten – Sprich, man muss auch die Kreditverträge mit den existierenden finanzierenden Banken anpassen. Diese Prozesse sind nicht einfach und erfordern eine umfangreiche Beratung, wozu ich in meinem Webinar ausführlich Auskunft geben werde.

Adidas, Deichmann und Puma sind Paradebeispiele dafür, wie Großkonzerne die Schlupflöcher, die zurzeit entstehen, ausnutzen, um beispielsweise Mieten ausfallen zulassen. Die Meinungen hierzu sind ethisch bedingt sehr gespalten. Wie ist Ihre Meinung?

Zum einen sehen Sie an der Insolvenz einer Gerry Weber, dass die Größe eines Unternehmens nicht der Betroffenheit der Risiken gleicht. Die entstandene Belastung trifft große wie auch kleine Unternehmen, ganz unabhängig von der Bonität. Ich wäre vorsichtig zu behaupten, dass nur weil ein Unternehmen einen starken Namen hat, auch ausreichend Liquidität vorhanden ist. Auf der anderen Seite muss man in Betracht ziehen, welche Folgen durch solche Unternehmensentscheidungen entstehen. Ob sich Adidas einen Gefallen damit getan hat, ihre Vermieter nicht zu bezahlen, ist fraglich. Inzwischen hat der Sportartikelkonzern aus Herzogenaurach die Entscheidung rückgängig gemacht. Der Reputationsschaden für die Marke ist dennoch erheblich und es wird sicherlich wesentlich teurer, ein positives Image wiederherzustellen. Ich habe mit verschiedenen Retailunternehmen in den vergangenen 14 Tagen gesprochen, dessen Entscheidungen gleichen denen von Adidas, Deichmann und Puma. Die meisten stehen auf der Kippe und können ihre Mieten derzeit nicht begleichen. Geht das Unternehmen in die Insolvenz, dann verliert der Mieter sogar mehr – Geld und einen Mieter. Geld

Somit ist es im Grunde genommen gerechtfertigt?

Sie müssen sich nach den Alternativen umschauen. Machen sie bitte nicht den Fehler, zu denken, dass das Geld weg ist, es wird lediglich nicht zu diesem Zeitpunkt bezahlt. Die Schulden sind weiterhin vorhanden und entfallen nicht. Natürlich wird mit jedem Vermieter einzeln verhandelt und es gibt von Fall zu Fall Abweichungen. Dass die Vermieter dem Händler die Schulden erlassen, habe ich bisher noch nicht gehört.

Tragen die Hilfsprogramme nicht zu einer hohen Verschuldung von Unternehmen bei, die später sogar in eine Insolvenz führen kann? Wie sähe eine bessere Lösung aus?

Unser gesellschaftliches System ist darauf ausgelegt, wenn jemand jemandem etwas schuldet und etwas verspricht, muss er auch etwas dafür leisten. Natürlich kann man die Schulden wegverhandeln oder weitergeben, doch die Kette hat irgendwann ein Ende und die Zahlungsaufforderung bleibt irgendwo hängen. Letztendlich benötigen wir Schuldenbereinigungsverfahren wie beispielsweise ein Insolvenzverfahren. Dass die Insolvenz das Ende darstellt, ist ein weiterverbreiteter Irrglaube. Statistisch gesehen wird das Unternehmen in den meisten größeren Insolvenzfällen mit abgeänderter Struktur weitergeführt.

Ich erwarte eine Verschuldungswelle, welche zu zwei Dingen führen kann. Zum einen könnte dies ein Schuldenbereinigungsverfahren sein, egal ob dies ein Sanierungsverfahren wird oder ein Insolvenzverfahren. Das muss man sich dann fallspezifisch anschauen. Das zweite Szenario ist eine Zombifizierung auch von mittelguten Unternehmen, wessen Schuldenberg in der jetzigen Zeit enorm wächst. Wann und wie werden sie diesen Berg abbezahlen? Gewinnausschüttung, Dividendenzahlungen oder Aktienrückkaufprogramme werden bis auf Weiteres zurückgestellt. In meinen Augen alles in Ordnung. Wenn man sich unseren deutschen Mittelstand anschaut, werden diese Unternehmen weniger investieren, wenn sie ihre Schulden zurückzahlen müssen.

Erhöht die Krise aus Ihrer Sicht die Akzeptanz von staatlichen Akteuren im Wirtschaftsgeschehen?

Um hierfür eine Prognose aufzustellen, ist es etwas zu früh. Ich finde es legitim, dass sich die Aktionäre an den Finanzierungslasten beteiligen müssen. Wenn sie kein Geld mehr nachlegen wollen oder können und der Staat mit Geldern einspringt, dann müssen sie ihr Eigentum aufgeben. Das haben die Amerikaner vor zehn Jahren sehr erfolgreich mit ihrem Bankensystem vollzogen. Da sind sie deutlich besser mit gefahren als wir mit unserem Modell. Die Amerikaner haben auf der Großbankenebene starke Player, im Gegensatz zu Deutschland. Eine Verstaatlichung ist überlegenswert.

Die Akzeptanz in Deutschland ist gering und wird meiner Meinung nach auf diesem Niveau bleiben, da wir keine staatlichen Unternehmen mögen. Dies ist aber eher ideologisch zu begründen und nicht immer rational.

Herr Peeters, vielen Dank für das Interview.

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