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Erfolgreiche Strategien für Banken im „New Normal“ – Der Digital Twin im Kreditbereich

Die pandemiebedingten wochenlangen Filial- und Büroschließung haben ganz klar die Lücken in der aktuellen Digitalisierung von Bankenprozessen aufgezeigt. Verärgerte Kunden konnten teilweise ihre Bankberater nicht erreichen, Customer Care Center waren überlastet, Kundenakten sind auf Schreibtischen liegen geblieben. So ist es nicht verwunderlich, dass eine Studie des Fraunhofer FIT die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit im Fokus dringend benötigter Prozessoptimierungen sieht.

Das „New Normal“ fordert von den Banken ein schnelleres und agileres Handeln im Umgang mit Daten, Kunden und Mitarbeitern. Um den langfristigen Erfolg gewährleisten und neue Produkte und Märkte entwickeln zu können, müssen zudem Betriebskosten gesenkt sowie Daten und Prozesse cloudbasiert, „blockchained“, und skalierbar bereitgestellt werden. Alles unter der Prämisse: Data is the new gold. Allerdings zeigt die Studie auch, dass genau diese Technologische Transformation und Datenschutz und -sicherheit die größten Herausforderungen für die Prozesse der Banken sind.

Für Kreditprozesse (KYC-Onboarding-Loan Processing) setzen zwar die meisten Banken schon Prozesstechnologien ein. Dennoch steht nach wie vor ein sehr hoher Anteil an Daten elektronisch nicht zur Verfügung und muss manuell durch die Kreditsachbearbeiter erfasst werden. Auch im Ratenkreditbereich sind 80% der Kontoauszüge trotz PSD2 manuell zu prüfen. Das gleiche gilt auch für Trade Finance, Baufinanzierung, Leasing und viele andere Bereiche.
Durch den Einsatz von KI-basierten Lösungen, wie z.B. einem Digital Twin, können die Fachbereiche ihre dokumentbasierten Prozesse durchgehend digitalisieren. Process Mining Tools machen diese Prozesse dann transparent fürs Monitoring und zeigen neue Optimierungspotentiale auf. Der Low Code / No Code Einsatz entlastet die IT bzw. ermöglicht dem Fachbereich, selber als „Citizen Developer“ in allen relevanten Prozessen tätig zu werden.

Strukturierte Daten und transparente Prozesse ermöglichen so die Implementierung von Digital Twins. Um Erfolg im „New Normal“ zu haben sollten Banken die digitale Transformation also nicht nur auf Legacy Systeme anwenden, sondern auch ihre Fachbereiche bzw. die Kreditbereiche mit modernen Tools wie RPA, IDP, Process Minning etc, in Kombination mit einem Low Code / No Code Ansatz ausstatten. Banken sollten Prozessdigitalisierung daher zur priorisierten Managementaufgabe machen, Ressourcen entsprechend allokieren und gegebenenfalls durch externe Experten unterstützen. Dann gelingt es bestehende Prozesse durch moderne Prozesstechnologien zu digitalisieren und optimieren um langfristig mit erfolgreichen Produkten und Services Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.

Freuen Sie sich auf folgende Expert:innen:

Alexandre Janicki

Alexandre Janicki

Senior Enterprise Sales Manager, Banking ExpertABBYY
Alexandre Janicki

Alexandre Janicki

Senior Enterprise Sales Manager, Banking ExpertABBYY

Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung im Banken- und Versicherungssektor berät und implementiert Alexandre Janicki Digitalisierungslösungen für alle Prozesse (Front/Middle/Back Office), um die Kundenzufriedenheit und Rentabilität von Finanzinstituten zu erhöhen. Weitere Informationen zu ABBYY unter: www.ABBYY.com

    Elisabeth Lambert

    Elisabeth Lambert

    Leitung Finanzierungen RetailErstebank Österreich
      Prof. Dr. Max Röglinger

      Prof. Dr. Max Röglinger

      Leiter der Projektgruppe WirtschaftsinformatikFraunhofer FIT
      Prof. Dr. Max Röglinger

      Prof. Dr. Max Röglinger

      Leiter der Projektgruppe WirtschaftsinformatikFraunhofer FIT

      Als Partner für Digitalisierung, Industrie 4.0 und das Internet der Dinge entwickelt das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT seit knapp 40 Jahren IT-Lösungen, die auf Menschen zugeschnitten sind und sich nahtlos in Unternehmensprozesse einfügen. Maximilian Röglinger ist, neben seiner Tätigkeit als Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Wertorientiertes Prozessmanagement an der Universität Bayreuth, als Leiter der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT tätig. Er arbeitet in Forschung, Lehre und Praxis an der Schnittstelle von Kunde, Prozess und IT sowie querschnittlich im Bereich Digitalisierung. Im Prozessmanagement untersucht er zudem, wie Entscheidungen im Prozessmanagement betriebswirtschaftlich fundiert und datenbasiert getroffen werden können, wie das Digitalisierungspotenzial von Prozessen gehoben werden kann und wie Prozessmanagement im Digitalzeitalter konzipiert sein muss. Weitere Informationen zum Fraunhofer FIT unter: https://www.fit.fraunhofer.de