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Tagungsbericht Betriebliche Altersversorgung 2019

Anfang April traf sich in Berlin zum 20. Mal die BAV-Community auf der Handelsblatt Jahrestagung Betriebliche Altersversorgung. 350 Experten aus Wissenschaft, Politik, Dienstleistung, Versicherungen, Banken, Fondsgesellschaften und der BAV-Unternehmenspraxis diskutierten die aktuellen Entwicklungen in den drei Säulen der Altersvorsorge, insbesondere der betrieblichen Altersversorgung. Neben dem fachlich thematischen Austausch wurde die Jahrestagung auch zum Networken und Treffen alter und neuer Bekannter genutzt. Die Pausen und die drei Abendveranstaltungen gaben dazu ausreichend Gelegenheit.

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Säulenübergreifende Renteninformationsdienste

Prof. Dr. Andreas Hackethal
Wir brauchen in Deutschland bald eine unabhängige und datensichere Plattform für die wichtigsten gesetzlichen, privaten und betrieblichen Alterseinkünfte, mit vollständiger Datenhoheit beim einzelnen Bürger. Machbarkeit und Mehrwert sind nachgewiesen. Aufgrund der Produktvielfalt und mit Blick auf hohe Nutzerakzeptanz empfiehlt sich eine schrittweise Einführung.

Prof. Dr. Andreas Hackethal, Vorstandsvorsitzender, Deutsche Renteninformation e.V., Professor am House of Finance der Goethe Universität

Säulenübergreifende Renteninformationsdienste

Gundula Dietrich
Wir haben das Gutachten mit dem Ziel erstellt, einen Weg zu einer zeitnah umsetzbaren Lösung aufzuzeigen. Die Beschäftigung mit den Details, den zahlreichen Stakeholdern und den zu beachtenden rechtlichen Rahmenbedingungen war dabei komplex aber letztlich sind wir überzeugt, dass wir einen guten Weg zwischen Wunsch und Wirklichkeit darstellen können.

Gundula Dietrich  |  Partner  |  Aktuarin  DAV / IVS, Aon

Faktenblatt Extrarente

Die Verbraucherzentrale Bundesverband hat einen alternativen Vorschlag für die Riester-Rente ausgearbeitet. Informationen über dieses stattlich organisierte Standardprodukt finden Sie im Folgenden.

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Auf dem Weg zu einem Riester-Standard-Produkt – Ansätze im Vergleich

Wolfram Erling
Nach 18 Jahren erfolgreicher Riester-Rente ist es Zeit, ihr ein Update zu verschaffen. Hierzu schlagen wir eine starke Vereinfachung des Förderrahmens und eine gleichzeitige Erhöhung der Transparenz der Förderung vor.

So sollte die Riester-Rente für weitere Bevölkerungsgruppen geöffnet werden, eine administrative Verschlankung erfolgen und den Förderrahmen erweitert werden. Eine so auf die Zukunft ausgerichtete Riester-Rente kann dazu beitragen, ihre Verbreitung zu erhöhen und den bestehenden rentenpolitischen Herausforderungen zu begegnen.

Wolfram Erling, Leiter Zukunftsvorsorge, Union Investment

Produktinnovationen in der Lebensversicherung

whitepaper

Die Anbieter von Lebensversicherungen und kapitalgedeckten Altersvorsorgeprodukten geraten zunehmend unter Druck. In diesem Whitepaper wird von msglife ein Lösungsansatz entwickelt, der die interessanten Ansätze der jüngsten Vergangenheit erweitert, jedoch mit einer Änderung des herkömmlichen Garantiebegriffs einhergeht.

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Auf dem Weg zu einem Riester-Standard-Produkt – Ansätze im Vergleich

Dorothea Mohn
Die bisherige Riester-Rente funktioniert nicht. Häufig werden Verbrauchern teure, unrentable und unflexible Rentenversicherungen angeboten. Beispiele aus dem Ausland zeigen, dass private Altersvorsorge ganz anders funktionieren kann. In Schweden, Großbritannien und den USA gibt es staatliche Standardprodukte, mit geringen Kosten und ordentlicher Rendite. Damit private Altersvorsorge in Zukunft auch in Deutschland funktioniert, muss die Bundesregierung den Koalitionsvertrag zügig umsetzen und dieses Jahr einen Gesetzentwurf für ein Standardprodukt vorlegen.

Dorothea Mohn, Teamleitung Finanzen, Verbraucherzentrale Bundesverband

Politik und Regulatorik

Dr. Jörg Kukies
Angesichts der demografischen Herausforderungen benötigen wir weiterhin eine starke kapitalgedeckte Altersvorsorge. Das Angebot für private Altersvorsorge ist bereits vielfältig. Die Lebensversicherung wird dabei auch künftig eine wichtige Rolle spielen, nicht zuletzt, weil Lebensversicherer auf lebenslange Rentenzahlungen spezialisiert sind. Mit kostengünstigen, effizienten Produkten haben Unternehmen die Chance, auch im Niedrigzinsumfeld die Verbraucher zu überzeugen.

Staatssekretär Dr. Jörg Kukies, Bundesmninisterium der Finanzen