Warum Augmented Reality keine Spielerei mehr ist

Warum Augmented Reality keine Spielerei mehr ist

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Die Augmented-Reality-Technologie verspricht eine enorme globale Wertschöpfung. Kombiniert mit Wearables erweitert sie nicht nur die Fähigkeiten des Einzelnen, sondern die gesamte Arbeitswelt. Ein Überblick.

von Dr. Hendrik Witt

Statistisch betrachtet wird jede hundertste Person, die in Deutschland einer Arbeit nachgeht, zum Ende des Jahrzehnts im Beruf mit Augmented Reality (AR) zu tun haben, hat das Beratungsunternehmen PwC errechnet. Die aus dem Gaming-Bereich bekannte Technik verspricht eine globale Wertschöpfung von 1,438 Billionen US-Dollar bis zum Jahr 2030, heißt es.

„Vom Gesundheitssektor über die Produktion bis hin zum Handel und der Konsumgüterindustrie werden alle Branchen von virtueller und erweiterter Realität profitieren“, prophezeit Werner Ballhaus von PwC Deutschland. Anwendungen auf Basis von virtueller Realität (VR) oder erweiterter Realität (vom engl. augmented reality, AR) seien nicht nur gut geeignet, Prozesse und Abläufe effizienter zu gestalten, sondern optimierten auch die Art und Weise, wie Menschen zusammenarbeiten.

Arbeitnehmende erwarten positiven Einfluss
Ehe die gut 400.000 Erwerbstätigen, die laut PwC-Prognosen im Jahr 2030 in ihrem Arbeitsalltag auf AR-Anwendungen setzen, Realität werden,ist jedoch noch Überzeugungsarbeit nötig. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Erhebung des Handelsblatt Research Institute im Auftrag von TeamViewer aus dem Frühjahr 2021: Nur etwa ein Fünftel der hierzulande rund 500 befragten Arbeitnehmenden ist der Meinung, dass Virtual Reality, Augmented Reality oder Mixed Reality wichtige Technologien sind, die den Arbeitsalltag künftig prägen werden. Fast ein Drittel von ihnen erwartet aber im Fall der Anwendung einen positiven Einfluss. Nur zehn Prozent erwarten negative Auswirkungen; der Rest traut sich bislang kein Urteil zu.

Während Arbeitnehmende in der Breite noch uneins sind, sieht es auf der Unternehmensseite schon anders aus: Unternehmen, die die AR-Technologie schon heute in ihre Arbeitsabläufe einbinden, zögen Fachkräfte besonders stark an, sagt Michael Lawo, Professor für angewandte Informatik am Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik der Universität Bremen. Gerade die aktuell auf den Arbeitsmarkt drängenden Fachkräfte erwarten hohe technologische Standards am Arbeitsplatz. „Unterdurchschnittliche technologische Ausstattung führt zum Nichtantritt oder der Kündigung eines Beschäftigungsverhältnisses“, sagt Lawo.

Wettbewerbsvorteile für Unternehmen
„Den AR-Trend muss jedes Unternehmen ernst nehmen, denn gerade in den vergangenen fünf bis zehn Jahren hat sich die Technologie dramatisch verbessert und ist vom Gaming-Bereich in die industrielle Welt gewechselt“, so Lawo. Ihre hohe Nutzerorientierung komme vor allem schon in der Logistikbranche zum Einsatz, gefolgt von der Montage und der Wartung. Aber auch im Remote Support ist diese Technologie inzwischen nicht mehr wegzudenken. Wenn Unternehmen Mitarbeitende, die mit ihren Händen arbeiten, mit Wearables und ARSoftware ausstatten, geben sie ihnen eine ideale Unterstützung durch modernste Technologie.

Perfekte Resultate bei jedem Handgriff
Bevor es an die Auswahl der nötigen Endgeräte geht, sind Unternehmen zunächst gefragt, passende AR-Anwendungsgebiete anhand ihrer Wertschöpfungskette zu identifizieren. Je nach Branche kann AR im Logistikbereich wie der Kommissionierung im Lager oder des Warenein- und -ausgangs zu Produktivitätssteigerungen führen. In der Produktion selbst unterstützen zum Beispiel Datenbrillen bei der exakten Montage von Teilen, bei der Qualitätssicherung oder beim Einarbeiten. Im Bereich der Instandhaltung und im Kundenservice vor Ort sind in Kombination mit Maschinendaten exaktere Diagnosen zum Zustand von Anlagen und deren Reparatur mit Live-Support aus der Ferne möglich.

Die digitale Transformation erobert mit großen Schritten Unternehmen auf der ganzen Welt und schafft mit einer vernetzten Belegschaft eine beachtliche Evolution: für höhere Produktivität, niedrigere Fehlerquoten und eine bessere Produkt- und Servicequalität zu niedrigeren Kosten. Kein Wunder, dass Augmented Reality ihr einstiges Nischen-Dasein für Gamer verlassen hat: Diese Technologie will definitiv mehr als nur spielen.

Lesen Sie mehr über Digitalisierung „made in Germany“ im TeamViewer-Themenhub auf Handelsblatt Online.

 

Die aktuell auf den Arbeitsmarkt drängenden Fachkräfte erwarten hohe technologische Standards am Arbeitsplatz.

 

Dr. Hendrik Witt, Chief Product Officer, TeamViewer

TeamViewer

Dieser Artikel ist im aktuellen Handelsblatt Journal „Künstliche Intelligenz“ erschienen.

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