KI im Unternehmen: Die nächste Welle der Transformation – Studie von goetzpartners

KI gilt als Wachstumsmotor. Laut der Studie „Reshaping Business Models: Understanding the Benefits of AI“, des Beratungsunternehmens goetzpartners, vernachlässigen viele Firmen allerdings die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Technologie auf ihre Geschäftsstrategie.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz gilt als einer der wichtigsten Treiber für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Allerdings vernachlässigen viele Firmen das sich bereits heute abzeichnende disruptive Potenzial von Künstlicher Intelligenz. Fest steht, dass die Technologie in den kommenden fünf bis zehn Jahren ganze Branchen umwälzen und für viele Organisationen die nächste Phase der Transformation einläuten wird.

Schon jetzt brechen durch KI bekannte Einnahmequellen weg und Modelle zur Umsatzgenerierung müssen neu gedacht werden. Dies macht umso deutlicher: Wie Manager und Führungskräfte ihre Firmen heute für die Technologie vorbereiten ist entscheidend dafür, ob KI zu einem Tsunami oder einer perfekten Welle für die Entwicklung des Unternehmens in der Zukunft wird.

Doch wie können Firmen abseits des Hypes um ‚Artificial Intelligence‘ eine nachhaltige Strategie zum Einsatz der Technologie für das eigene Geschäft erfolgreich auf den Weg bringen? Und inwiefern machen sich die Investitionen in Künstliche Intelligenz überhaupt bezahlt?

Diesen und weiteren Fragen hat sich die Studie „Reshaping Business Models – Understanding the Benefits of AI” von goetzpartners gewidmet und eine Vielzahl von Untersuchungen zum Thema analysiert und eine Expertenbefragung durchgeführt. Daraus geht hervor: Ein Großteil der Unternehmen setzt KI momentan ausschließlich zur Optimierung bestehender Prozesse ein – und das, obwohl die Technologie ihnen die Möglichkeit bietet, sich auf die Erweiterung ihrer Einnahmequellen oder sogar die Erneuerung ihres Geschäftsmodells zu fokussieren.

Künstliche Intelligenz schafft neue Geschäftsmodelle

Der Mehrwert von KI entsteht im Grunde durch ihre Fähigkeit, auf Basis von Daten Schlüsse zu ziehen und Vorhersagen zu treffen. Sie hilft Unternehmen somit dabei, Kosten einzusparen, besseren Service zu bieten und ihre Produkte und Dienstleistungen besser an Kundenanforderungen anpassen zu können. Künstliche Intelligenz ermöglicht es also, noch früher auf Marktentwicklungen zu reagieren.

Damit Firmen hieraus einen echten Wettbewerbsvorteil generieren können, sind einmalige KI-Testprojekte nicht ausreichend. Nachhaltige Erfolge mit KI können nur erzielt werden, wenn diese an zentraler Stelle in die Geschäftsstrategie eingebunden ist und im Einklang mit den vorhandenen Prozessen steht. Unternehmen müssen verstehen, dass sich das Potenzial von KI nur dann voll entfalten kann, wenn sie eine klare Vorstellung davon haben, welches Problem Künstliche Intelligenz für sie lösen soll, um somit ihr Geschäftsmodell zu stärken und sogar zu optimieren.

So machen sich Investitionen in die Technologie bezahlt

Nahezu ein Drittel der Unternehmen gab in einer Befragung an, noch nicht genug in Künstliche Intelligenz zu investieren und daher seine Aufwendungen so schnell wie möglich verstärken zu wollen[1]. Aufgrund der hohen Komplexität der KI-Technologie sind die Anfangsinvestitionen oft beträchtlich und eine klare Anlagestrategie ist daher unerlässlich, um Risiken zu minimieren. Unabhängig davon, ob diese Strategie eher defensiv oder proaktiv ausgerichtet ist, ist der Erfolg von KI in jeder Organisation von drei wesentlichen Faktoren abhängig:

  • Klares Engagement auf Managementebene
  • Implementationsteam zur operativen Umsetzung
  • Offene Kommunikation in die Organisation, um Vorurteile abzubauen

Auch Unternehmen, die KI noch nicht auf ihrer Agenda haben oder noch in der frühen Experimentierphase stecken, sollten bereits jetzt die notwendigen Vorbereitungen treffen. Einen wichtigen Ansatzpunkt bietet hierbei die Datenqualität, die in vielen Organisation überraschend gering, aber essenziell für die Erfassung hochwertiger, umfassender Kunden-, Prozess- und Maschinendaten ist. Als starke Partner bei der Umsetzung von KI-Projekten können Start-ups fungieren, wenn die Expertise nicht in-house aufgebaut werden kann. Das Zeitfenster für eventuelle Anpassungen und entsprechender Entscheidungen ist noch weit offen. Es bleiben allerdings nur noch nur zwei bis drei Jahre, um die Experimentier- und Lernphase mit der Technologie abzuschließen.

Welche Schlüsselfaktoren Unternehmen bei der Umsetzung ihrer KI-Projekte jetzt beachten sollten und wie sie daraus einen strategischen Ansatz zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz ableiten können, erfahren Sie unter: www.goetzpartners.com/publications/benefits-of-ai.

[1]  Predictions 2017: Artificial Intelligence Will Drive The Insights Revolution, Forrester 2016: https://go.forrester.com/wp-content/uploads/Forrester_Predic-tions_2017_-Artificial_Intelligence_Will_Drive_The_Insights_Revolution.pdf

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