KI entlastet im Büroalltag: Nützliche Helfer im Dienst des Menschen

KI entlastet im Büroalltag: Nützliche Helfer im Dienst des Menschen

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von Dr. Robert Mayr

KI an sich ist nicht neu: Bereits vor 65 Jahren diskutierten findige Köpfe auf dem „Dartmouth Summer Research Project on Artificial Intelligence“ in New Hampshire, wie sich die Eigenschaften von menschlicher Intelligenz in den Computer bringen lassen. Das ist lange her und es hat seine Zeit gedauert, bis KI-Technologien den nötigen Reifegrad erreicht hatten, um in den Alltag vorzudringen. Doch inzwischen halten sie Einzug in viele Lebensbereiche.

Wenn heute das Schlagwort Künstliche Intelligenz fällt, weckt es in erster Linie Assoziationen mit selbststeuernden Drohnen, autonom fahrenden Autos oder mit nahezu allwissend erscheinenden virtuellen  persönlichen Assistenten aus der GAFA-Welt. Fakt ist: Unabhängig vom großen Hype werden KI-Technologien dem Menschen in absehbarer Zeit gerade im Büroalltag viele wiederkehrende Tätigkeiten abnehmen. Mittels KI verlagern wir immer mehr Routine auf die Maschine.

KI durchdringt viele Arbeitsbereiche
Die zunehmende Automatisierung betrifft dabei nicht nur das produzierende Gewerbe, sondern auch Dienstleistungen. Wenn wir beispielsweise die Tätigkeiten betrachten, die Steuerberaterinnen und Steuerberater für die Unternehmen erbringen, so kann KI bei Routinetätigkeiten entlasten. Ein konkretes Beispiel: Mittels eines Automatisierungsservices ist es in den Kanzleien heute bereits möglich, einen Teil der Routinetätigkeit beim Buchen von Geschäftsvorfällen von der Maschine abnehmen zu lassen. Dafür nutzen wir die unschlagbare Stärke leistungsfähiger IT, schnell eine große Menge an Daten vergleichen und auf Basis bekannter Fälle Informationen erkennen und zuordnen zu können.

Beispiel Steuerberatung
Bei der Automatisierung geht es aber nicht nur um die Entlastung von Alltagsarbeiten. Es sind auch Assistenzsysteme denkbar, die als autonomes Fernrohr vorausschauend einen permanenten Rundumblick auf verfügbare Informationen richten. So forscht DATEV beispielsweise an einem System, das ausgehend von den beim steuerlichen Berater vorliegenden Daten eines Unternehmens automatisiert mit relevanten Informationen aus steuerlichen Wissensdatenbanken Handlungsoptionen aufzeigt.

Im Kern geht es darum, Fachwissen mit den vorhandenen Mandantendaten zu verknüpfen. So werden kontextbezogene relevante Informationen identifiziert und dem Anwender umgehend bereitgestellt. Ziel ist ein virtueller Helfer, der proaktiv darauf hinweisen soll, dass er beispielsweise eine Rechtsänderung als relevant für ein Unternehmen identifiziert hat.

Trotz allen Fortschritts lediglich Helfer
So clever solche Systeme wirken und so viel Arbeit sie dem Menschen abnehmen, sie bleiben lediglich Helfer des Menschen. Die meisten der heute genutzten KI-Funktionen werkeln gewissermaßen „unter der Haube“ bestehender Software und steigern deren Effizienz. Sie tun das, indem sie Erkennungsquoten bestimmter Informationen erhöhen, Anomalien aufdecken oder programmintern Prozesse überwachen und auf Fehlerquellen hinweisen. Sobald aber Empathie, komplexeres Expertenund Erfahrungswissen sowie gesunder Menschenverstand benötigt werden, hilft KI auf absehbare Zeit nicht weiter. So ist Künstliche Intelligenz ein Werkzeug, um für die Anwenderinnen und Anwender reale Probleme zu lösen. Die Technik dient dem Menschen, indem sie ihn entlastet. Die Drohkulisse aus bekannten Science-Fiction-Filmen, in denen clevere Maschinen sich autonom weiterentwickeln, sich vom Menschen emanzipieren und schließlich sogar die Menschheit oder zumindest deren Freiheit gefährden, taugt für einen interessanten Plot in einem spannenden Hollywoodfilm. Mit der Realität hat sie allerdings nicht viel zu tun.

Worauf wir allerdings ein Augenmerk haben müssen, ist, mit welchen Aufgaben wir die Maschinen betrauen. Wie etwa das Beispiel des Einsatzes bei der Sortierung von Job-Bewerbungen zeigt, birgt KI auch Potenzial für nicht gewünschte Effekte. Schließlich kann sie Entscheidungen nicht bewusst treffen, sondern lediglich aus Häufigkeiten früherer ähnlicher Entscheidungen ableiten. Dabei ist sie nur so gut, wie es ihre Programmierung und natürlich auch die ihr zur Verfügung stehende Datenbasis zulassen. Dessen müssen wir uns immer bewusst bleiben.

KI macht Assistenzsysteme möglich, die als Fernrohr vorausschauend einen permanenten Rundumblick auf verfügbare Informationen richten.

Dr. Robert Mayr, CEO, DATEV eG

 

Datev

www.datev.de

Dieser Artikel ist im aktuellen Handelsblatt Journal „Künstliche Intelligenz“ erschienen.

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