Digitale Transformation und Applikationsintegration

Digitale Transformation ist das Gebot der Stunde. Die Digitalisierung bestehender Geschäftsprozesse wie auch die Etablierung neuer Geschäftsmodelle, bedeuten für Unternehmen im Wesentlichen Aufwand. Aufwand für die Integration bestehender Applikationen und Systeme ebenso wie für deren Verknüpfung mit neuen Technologien und Systemen.
Immer geht es um die ständige Verfügbarkeit von Daten, das Einbeziehen aller Beteiligten, reibungslose Prozesse und um schnelle Veränderung. Etablierte Unternehmen müssen durch Digitalisierung einen Mehrwert schaffen, um gegen die Greenfield-Ansätze der Startups bestehen zu können, die auf bestehende Legacy-Systeme nur selten Rücksicht nehmen.
Die aktuelle Digitalisierungswelle in den Unternehmen baut dabei auf vier Transformationspunkten auf: Modernisierung, Vernetzung, Umgestaltung und Innovation. Diese liefern die Basis für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, die es entweder vorher schlichtweg nicht gab, oder die bereits vorhandene Produkte und Dienstleistungen ersetzen, die zu umständlich sind.

Digitalisierung im Realitätscheck

Der erste Schritt hin zur Digitalisierung ist schnell gemacht, aber der Teufel steckt im Detail. Während eine eigene Vorstellung vom MVP (Minimum Viable Product) im Unternehmen schnell etabliert ist, wird die Implementierung oft von Bestandssystemen ausgebremst, deren Integration nur mit aufwendiger Programmierarbeit machbar erscheint und für die Provisorien in Form von Zwischenprozessen – auch in Form von manueller Arbeit – gebaut werden. Zwischenprozesse, die den angestrebten Automatisierungseffekten der Digitalen Transformation im Wege stehen.
Eine Lösung ist iPaaS (Integration Platform as a Service), ein skalierbares Software Tool aus der Cloud, das alle gewünschten Komponenten verbindet und so die Grundlage für eine durchgängige digitale Lieferkette bildet.
Wesentliche Vorteile gegenüber der Individual-Programmierung sind Geschwindigkeit, Agilität und Wartbarkeit. Boomi von Dell Technologies erkannte schon früh diese Vorteile und sieht sich als Erfinder von iPaaS. Boomi unterstützt Unternehmen bei ihrer digitalen Transformation in den unterschiedlichsten Entwicklungsphasen – sei es für einzelne Prozesse oder als strategische Integrationsumgebung.

Integration verlässt den Elfenbeinturm.

Im Zuge der digitalen Transformation wächst die Zahl der Integrationsaufgaben von IT-Abteilungen – der reine Austausch von Daten zwischen Applikationen mag auf den ersten Blick nicht allzu komplex erscheinen, doch die Menge ist tatsächlich entscheidend. Hier reduzieren iPaaS-Lösungen wie Boomi die Komplexität der Prozesse sowie die Fehleranfälligkeit. Damit gewinnt ein Digitalisierungsprojekt entscheidend an Geschwindigkeit. Der Vergleich eines Sprinters mit einem Schwertransporter verdeutlicht die Vorteile von Plattform-Technologien: Bisherige On-Premise-Integrationsplattformen sind der Schwertransporter. Sie transportieren viel, finden aber nicht überall einen geeigneten Zugang. Ein Sprinter, die Cloud-Lösung, findet überall Anwendung und überzeugt durch Flexibilität und Skalierbarkeit.

Ein neues Konzept unterstützt diesen Ansatz.

Eine Low-Code-Plattform ist eine visuelle Entwicklungsumgebung für Software. Hier werden auf einer grafischen Oberfläche Prozessmodelle entwickelt und der notwendige Code automatisch erstellt.  Boomi nutzt zu 100% Low Code um Integrationen zu entwickeln. So ergeben sich für Integrationen schnellere Entwicklungszyklen und reibungslosere Testabläufe. Im Gegensatz zu bisherigen IT- Projekten und Applikationsentwicklungen, ist die Integrationsarbeit nicht mehr nachgelagert, sondern bereits zu Projektbeginn fertig.

Boomi ermöglicht mit seinem iPaaS-Ansatz die Integration von heterogenen Systemlandschaften. Die Verbindung einzelner, bisher isolierter Systeme ergibt neue Möglichkeiten, die über die reine Integration hinausgehen. Greifbar werden solche Prozesse beispielsweise bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Automatisch baut man hier mit iPaaS eine Kette von Applikationen für einen reibungslosen Onboarding-Ablauf – von der Schlüsselübergabe bis hin zu neuen Benutzerzugängen. Die durchgängige Digitalisierung von Unternehmensprozessen wird damit Realität.

Mit der beschriebenen Nutzung von Plattformen können Unternehmen ohne große Erstinvestitionen, unkompliziert und ohne Einsatz von Spezialisten, digitale Prototypen bauen, die grundsolide sind und jederzeit in Serie gehen können.

Autoren:
Michael Pietsch, Regional Director DACH bei Boomi
Peter Haase, Field Marketing Manager bei Boomi

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