Dem Wettbewerb mit Technologie entgegentreten

Dem Wettbewerb mit Technologie entgegentreten

Unternehmen müssen sich im derzeitigen Wirtschaftsklima ständig anpassen. Die Einführung digitaler Technologie kann ihnen dabei helfen, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Die Pandemie hat den Wettbewerbsdruck verstärkt und die Unternehmenslandschaft verändert. Dabei scheinen einige große, gut aufgestellte Unternehmen ihren Marktanteil ausgebaut zu haben. Dieser Trend zeichnete sich bereits vor der Pandemie ab und hat sich noch verstärkt.

Eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom März 2021 legt nahe, dass die Marktmacht dominanter Unternehmen infolge der Coronavirus-Pandemie noch deutlich gestiegen sei. Diese größere Konzentration der Umsatzerlöse auf die jeweils vier bedeutendsten Akteure in einem Sektor könnte Innovationen und Investitionen beeinträchtigen. Der IWF (eine Organisation mit Vertretern aus 190 Ländern zur Förderung der globalen Währungskooperation) warnt, dass die weltweite Pandemie kleine und mittlere Unternehmen besonders hart getroffen hat.

Der Wettbewerb in Deutschland nimmt wahrscheinlich ab

In Schwierigkeiten geratene mittelständische und größere Unternehmen könnten umstrukturiert oder – vielleicht sogar noch häufiger – übernommen werden. Infolgedessen unterziehen Regierungen vor allem in großen Volkswirtschaften, einschließlich der Europäischen Union, ihre Wettbewerbspolitik bereits einer Überprüfung.

Die Analysten der Monopolkommission Dr. David Benček und Lorela Ceni-Hulek, sowie die Wissenschaftler Prof. Achim Wambach, Ph.D. und Prof Dr. John P. Weche haben in Ihrem Bericht “Wettbewerb in Zeiten der Pandemie” die kurz- sowie langfristigen Folgen der Coronavirus-Pandemie für den Wettbewerb untersucht. Die Studie ergab unter anderem, dass der Wettbewerb in Deutschland aufgrund des Coronavirus wahrscheinlich abnehmen wird, da größere Akteure die Märkte dominieren.

Die Reaktion auf den Wettbewerbsdruck

Der COVID-19-Ausbruch erzeugte auch eine starke, dynamische Nachfrage bei zahlreichen Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft, da Verhandlungen von persönlichen Treffen auf digitale Vorgänge umgestellt wurden. Änderungen im Kaufverhalten können zu einer unerwarteten Umverteilung der Einnahmen innerhalb eines Sektors führen.

Unternehmen sollten deshalb sicherstellen, dass sie den Trend zur Remote-Arbeit und zum Online-Handel aufgreifen können, indem sie ihre digitale Geschäftsentwicklung beschleunigen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen manuelle und veraltete Prozesse abschaffen.

Eine Befragung von Experten und Expertinnen für Technologie, Kommunikation und sozialen Wandel durch das Pew Research Center und das „Imagining the Internet“-Center der Elon University untersuchten die zu erwartenden Auswirkungen von COVID-19. Für die Studie wurden 915 Innovatoren, Entwickler und Entwicklerinnen, Führungskräfte aus Wirtschaft und Politik, Forscher und Forscherinnen sowie Aktivisten und Aktivistinnen nach ihrer Meinung befragt. Sie sind fast einstimmig der Meinung, dass sich die Beziehung der Menschen zu Technologie vertiefen wird.

Denn immer größere Teile der Bevölkerung setzen auf digitale Verbindungen – bei der Arbeit, in der Ausbildung, im Gesundheitswesen, bei alltäglichen geschäftlichen Transaktionen und bei wichtigen sozialen Interaktionen. Die an der Studie Beteiligten beschreiben dies als eine „Tele-Everything“-Welt.

Digitale Tools als Wettbewerbsvorteil

Digitale Tools können Kosten senken, die Effizienz steigern und die Kundenerfahrung verbessern. Wenn Unternehmen moderne Technologien einführen und digitale Tools nutzen, können sie so ihre Widerstandsfähigkeit und Stabilität in einem sehr schwierigen Markt erhöhen und Wettbewerbsvorteile schaffen, um gegen größere, dominante Akteure antreten zu können.

Untersuchungen von McKinsey zur digitalen Transformation lassen darauf schließen, dass die größten Erfolge durch Technologie dann erzielt werden können, wenn der Schwerpunkt auf der Veränderung interner Abläufe und der Automatisierung von Backoffice-Funktionen liegt, um Arbeitsabläufe besser, schneller und kostengünstiger zu gestalten. Cloud-basierte Technologie-Services gehörten zu den beliebtesten Technologien in Unternehmen mit erfolgreichen Transformationsprojekten.

Die Umfrage ergab, dass die Einführung von Tools, die den Zugang zu Informationen erleichtern, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Transformation verdoppelt. Dasselbe gilt für die Implementierung digitaler Self-Service-Technologien für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Geschäftspartner.

Digitale Transformation reduzieren Silos und beschleunigen Geschäftsabschlüsse

In der diesjährigen von DocuSign in Auftrag gegebenen Forrester Studie “Status Quo Vertragswesen” wurden 1.087 Entscheidungsträger und -trägerinnen aus der ganzen Welt, darunter Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien, befragt. Digitale Revolutionäre verzeichneten im Vergleich zu Pendants mit niedrigem Reifegrad erhebliche Geschäftsvorteile.

Insbesondere erleben digitale Revolutionäre häufiger den Abbau von Silos (50 %), kürzere Abschlusszyklen (56 %) und einen einfacheren Informationstransfer (37 %). Das zeigt, wie ein digitaler Vertragsprozess die Funktionalität und Innovation in allen Bereichen verbessert.

Diejenigen, die als digitale Revolutionäre eingestuft wurden, haben elektronische Signaturen eingeführt, und die meisten oder alle Verträge der Unternehmen werden digital unterzeichnet. Die Organisationen können die Identität der Unterzeichner gemäß den rechtlichen Anforderungen der verschiedenen Regionen überprüfen. Die Vereinbarungen werden automatisch in Aufzeichnungssysteme hochgeladen und lösen automatisch Aktionen aus, wie z. B. die Erstellung von Arbeitsaufträgen, Rechnungen, Inventarkäufen und Zahlungen mit vordefinierten Workflows, um solche Prozesse zu automatisieren.

Sicherheit und Rechtskonformität werden bei E-Signatur-Lösungen großgeschrieben, und die integrierten Sicherheitsmaßnahmen können zum Aufbau von Kundenvertrauen beitragen. Sie können elektronische Signaturen für einen kleineren Anwendungsfall testen, bevor Sie die Anwendung im gesamten Unternehmen ausrollen. Testen Sie DocuSign kostenlos für 30 Tage.

Mihály Gündisch, Regional Vice President Enterprise Sales bei DocuSign