Geschäfts- und IT-Strategie sind durch Digitalisierung untrennbar miteinander verbunden

Walter Brenner, Sprecher IT-JahrestagungFür IT-Experten wie Prof. Dr. Walter Brenner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen in der Schweiz, ist ein zentrales Merkmal der Dritten Generation im E-Business, dass Vernetzung und Digitalisierung heute geschäftsmodellbrechenden Charakter haben. Die kompetente Auswertung von Big Data ist für immer mehr Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Doch oftmals fehlt es an Personen, die in der Lage sind, mit den Daten entsprechend umzugehen.

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Business First – Die IT im Wettbewerb um Kunden, Produkte, Märkte und User

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft geht unaufhaltsam weiter. Viele Experten sprechen von E-Business der dritten Generation. Die erste Generation von E-Business zu Beginn dieses Jahrtausends zeigte die Potentiale auf. Mobile Business als zweite Generation von E-Business realisierte das sog. „anywhere“ and „anytime“, d. h. die Möglichkeiten jederzeit und überall auf der Welt Geschäfte mit Hilfe des Internets zu tätigen. E-Business der dritten Generation bedeutet, dass Vernetzung und Digitalisierung heute geschäftsmodellbrechenden Charakter hat. In einigen Industrien, beispielsweise der Medien-, Versandhandels- und Reisebranche, sind bereits Verlierer auszumachen. In zahlreichen Unternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren sog. „Digital Business Officer“  ernannt worden. Diese Personen sind für die Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen verantwortlich und müssen sich mit sich verändernden Geschäftsmodellen befassen. Im Rahmen dieser Entwicklung gewinnt die Beschäftigung mit Daten neue Bedeutung. Über die strukturierten, internen Daten, mit denen sich die Unternehmen schon immer beschäftigen, gilt es heute unstrukturierte und auch externe Daten zu verarbeiten. Die Auswertung dieser Daten ist für immer mehr Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Unter dem Schlagwort „Big Data“ wird die entscheidungsorientierte Auswertung von Daten aus allen verfügbaren Quellen verstanden. Daneben sind diese Auswertungen immer schneller verfügbar zu machen: Das Real-Time-Unternehmen rückt näher.

Den meisten Unternehmen fehlen Big Data-Spezialisten

Diesen auf die Wirtschaft bezogenen Themen steht die immer stärker werdende gesellschaftliche Diskussion von Themen der Informations- und Kommunikationstechnik gegenüber. Edward Snowden hat durch seine Veröffentlichungen auch Personen, die bisher nur eine rudimentäre Ahnung von den Möglichkeiten der modernen digitalen Informationsverarbeitung hatten, klar gemacht, was heute im Bereich der Datenspeicherung möglich ist. Seit seinen Veröffentlichungen gibt es eine weltweite Diskussion uber Datenschutz im digitalen Zeitalter. Diese Entwicklungen bildeten die Ausgangslage fur die 20. Handelsblatt Jahrestagung „Strategisches IT-Management“, die im Jahre 2014 als Thema „Business First – Die IT im Wettbewerb um Kunden, Produkte, Kunden, Märkte und User“ hatte. Zahlreiche hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft zeigten aus verschiedenen Perspektiven auf, welche Strategien in der digitalen Welt erfolgreich sein werden. Zu Big Data referierten Persönlichkeiten aus den USA und Europa. Sie zeigten auf, dass Big Data heute in fortschrittlichen Unternehmen Realität ist. Die Inhalte der Referate lassen sich mit dem Satz zusammenfassen: Big Data lässt sich nicht mit einfachen Algorithmen und bestehenden Infrastrukturen, z. B. Data Warehouses, machen und den meisten Unternehmen fehlen Personen, die in der Lage sind, mit den Daten entsprechend umzugehen.

 

Die Referate und Diskussionen mit Vorständen aus dem Fachbereich und CEOs, aus Banken, Versicherungen, Handelsunternehmen und der Übersetzungsbranche zeigten deutlich auf, dass heute Geschäfts- und IT-Strategie untrennbar miteinander verbunden sind. Allerdings zeigt dieser Teil der Veranstaltung deutlich auf, dass die Situation in den einzelnen Unternehmen und Branchen sehr unterschiedlich ist. Nicht alle Unternehmen sind schon im digitalen Zeitalter angekommen.

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