„Präventiver Restrukturierungsrahmen ist von hoher politischer Priorität“ (BMJV, 2. Juni 2020)

„Im Kern geht es darum, unter Berücksichtigung der Vorgaben der Restrukturierungsrichtlinie Unternehmen mit an sich funktionierendem Geschäftsmodell die Möglichkeit zu eröffnen, sich auch außerhalb eines förmlichen Insolvenzverfahrens zu sanieren.“ Bundesjustizministerin“
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht

Der erste Entwurf zur Umsetzung der EU-Richtlinie für einen präventiven Restrukturierungsrahmen wird für September erwartet. Welche Auswirkungen hat die derzeitige Lage auf die Umsetzung? Welche Branchen werden profitieren? Wie verhält sich staatlicher Schutzschild versus. gerichtlicher Schutzschirm? Wie muss das ESUG im Lichte des CoVID Insolvenzaussetzungsgesetzes angepasst werden?

Weiterhin wurde die Insolvenzantragspflicht bis Ende des Jahres ausgesetzt. Was bedeutet das für Schuldner und Gläubiger?

Diskutieren Sie am 22. Oktober in der Townhall des Handelsblatts mit Top-Experten über die Zukunft der Sanierung von Unternehmen.

Ich freue mich, Sie in Düsseldorf zu begrüßen.

Christopher SeagonChristopher Seagon
Rechtsanwalt, Partner, Fachanwalt für Insolvenzrecht
WELLENSIEK

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Aktuelle Statistiken und Informationen zur Konjunktur vom Institut für Mittelstandsforschung, Universität Mannheim
  • Aktuelle Informationen zur Umsetzung der EU-Richtlinie zum präventiven Restrukturierungsrahmen vom BMJV
  • Informationen der EU-Richtlinie zu Sekundärmärkten für NPLs (non-performing loans) Bundesministerium der Finanzen
  • Top-Experten aus dem Bereich Behörden, Banken, Wissenschaft und Beratungen
  • Networking Vis à Vis unter Einhaltung der aktuellen Hygienebedingungen

Präsenzveranstaltungen? – Ja, sicher!

Ihre Gesundheit hat für uns oberste Priorität. Daher achten wir auf den Mindestabstand, die Maskenpflicht und die Hygienevorschriften wie auch auf das Besucherstrommanagement. Außerdem befindet sich immer ein Hygienebeauftragter vor Ort. Unser übergreifendes Hygienekonzept wird für jede Veranstaltung mit den lokalen Partnern individuell an die geltenden Regelungen vor Ort angepasst


Aktuelle News zu Sanierungs- und Insolvenzrecht 2020:

Lessons Learned aus der Corona-Krise

von Christopher Seagon

Die COVID 19-Pandemie hat ab März 2020 un­sere Wirtschaft vor gänzlich neue Herausfor­derungen gestellt. Der Lockdown hat vieler­orts das Tagesgeschäft heruntergefahren und existenzbedrohende Umsatz- und Liquidi­tätseinbußen verursacht. Um diese abzumildern, hat die Politik rasch reagiert und eine Vielzahl rechtlicher und wirtschaftlicher Maßnahmen umgesetzt, nicht zuletzt den erleichterten Zugang zu Kurzarbeitergeld, Finanzie­rungshilfen durch die KfW und den WSF sowie das Ge­setz zur vorübergehenden Aussetzung der Insolvenzan­tragspflicht und zur Begrenzung der Organhaftung bei einer durch die COVID 19-Pandemie bedingten Insolvenz (COVInsAG). Dass die allesamt befristeten Staatshilfen nicht ausreichen, stellt sich nun immer mehr heraus.

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Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Durch Staatskredite sind die Verbindlichkeiten der Unternehmen angestiegen. Sie brauchen nun Zeit, um die Schuldenlast abzubauen.

Verschuldete Unternehmen müssen bis Ende September keine Insolvenz anmelden, vorausgesetzt die Corona-Pandemie ist schuld daran. Dahinter verbirgt sich die „Gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzpflicht“, die die Bundesregierung bis Ende 2020 verlängert hat.

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Statista-Dossier zu Insolvenzen

Das Dossier enthält redaktionell zusammengestellte Statistiken zum Thema Insolvenzen. Behandelt werden die allgemeine Insolvenzentwicklung, Firmeninsolvenzen, Privat- bzw. Verbraucherinsolvenzen sowie Insolvenzen international.

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Richterhammer

Überlegungen zum Überschuldungstatbestand als Eröffnungsgrund

von Prof. Dr. Christoph G. Paulus, LL.M.

Die Zäsur, die die Möglichkeit bzw. Pflicht zur Einleitung eines Insolvenzverfahrens eröffnet, ist gravierend. Denn durch sie wird der üblicherweise für jedermann im Vordergrund stehende Fokus eines auf Eigennutz ausgerichteten Handelns umgepolt in das Gebot, das Interesse der Gläubiger in den Vordergrund zu stellen. Aus diesem Grund ist die präzise Festlegung so bedeutsam, welcher Umstand oder welche Situation eben diese Zäsur markieren soll.

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#HBInsolvenzrecht





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