Wie Industrie 4.0 sind Sie?

Aus der Studie: Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution von PwC und Strategy&

Wertschöpfungsketten sind durchgängig digitalisiert. Zunehmend digitalisierte Produkte sind untereinander und mit ihren Produktionsmitteln vernetzt und digitale – oftmals disruptive – Geschäftsmodelle schaffen neuen Kundennutzen. Daten werden entlang der kompletten Wertschöpfungskette in Echtzeit ausgetauscht.

Industrie 4.0-Anwendungen setzen sich in der deutschen Industrie immer mehr durch. Eine gemeinsame Studie von PwC und Strategy& ist zu den folgenden Kernergebnissen gekommen:

Kernergebnisse der Industrie 4.0 Studie

  1. Industrie 4.0 transformiert das gesamte Unternehmen und gehört auf die CEO Agenda. Industrie 4.0 umfasst nicht nur die Digitalisierung der Wertschöpfungsketten, sondern wird auch das Produkt- und Serviceangebot der Unternehmen revolutionieren – letztlich mit dem Ziel, Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen.
  2.  Deutsche Industrieunternehmen investieren bis 2020 jährlich 40 Mrd. € in Industrie 4.0-Anwendungen. Diese Investitionen werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden müssen, um maximalen Erfolg zu erzielen.
  3.  In fünf Jahren werden über 80 % der Unternehmen ihre Wertschöpfungskette digitalisiert haben. Bereits heute hat ein Viertel der Befragten einen hohen Digitalisierungsgrad der Wertschöpfungsketten erreicht, wobei häufig erst Teilbereiche und Insellösungen umgesetzt sind.
  4. Industrie 4.0 führt zu einer höheren Produktions- und Ressourceneffizienz – 18 % Effizienzsteigerung in fünf Jahren und schafft damit die Voraussetzungen, um nachhaltig wirtschaftlich produzieren zu können.
  5. Die integrierte Analyse und Nutzung von Daten ist die Kernfähigkeit im Rahmen von Industrie 4.0. 90 % sind der Ansicht, dass schon in fünf Jahren die Fähigkeit zur Datenanalyse für das Geschäftsmodell entscheidend sein wird.
  6. Digitalisierung des Produkt und Serviceportfolios ist der Schlüssel zum nachhaltigen Unternehmenserfolg. 30 % der befragten Unternehmen haben ihre Produkte bereits weitgehend digitalisiert und ihr Angebot hin zu vernetzten und automatisierten Dienstleistungen ausgebaut.
  7. Digitalisierte Produkte und Services erwirtschaften zusätzlich 30 Mrd. € pro Jahr für die deutsche Industrie. Die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet auch für die nächsten fünf Jahre ein zweistelliges Wachstum infolge einer stärkeren Digitalisierung ihres Produkt- und Serviceportfolios.
  8. Industrie 4.0 ermöglicht neue, oftmals disruptive digitale Geschäftsmodelle. Im Mittelpunkt dieser Entwicklung stehen die Erhöhung des Kundennutzens durch ein zunehmendes Angebot von Mehrwertlösungen (anstelle von Produkten) und die erhöhte Vernetzung mit Kunden und Partnern.
  9. Horizontale Kooperationen ermöglichen eine bessere Erfüllung von Kundenanforderungen. Im Fokus stehen die Erhöhung des Kundennutzens durch ein zunehmendes Angebot von Mehrwertlösungen (anstelle von Produkten) und die erhöhte Vernetzung mit Kunden und Partnern.
  10. Industrie 4.0 birgt vielfältige Herausforderungen – Politik und Industrieverbände können helfen. Herausforderungen wie die hohen Investitionen, Qualifizierung von Mitarbeiten und die Definition verbindlicher Standards und das Lösen von Aufgaben im Bereich der IT-Sicherheit können von Politik und Industrieverbänden unterstützt werden.

Die komplette Studie „Industrie 4.0 – Chancen und Herausforderungen der vierten industriellen Revolution“ von PwC und Strategy& können Sie sich hier herunterladen: http://www.pwc.de/industrie4.0