Kurzinterview mit Bulent Altan, CEO, Mynaric und Investment Partner, Alpine Space Ventures

Kurzinterview Bulent Altan, CEO, Mynaric und Investment Partner,Alpine Space Ventures

Wo stehen wir ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Krise in Bezug auf die Digitalisierung von Staat und Verwaltung? Welche Erfolgsstories gibt es und wo gibt es noch Nachholbedarf?

Deutschland ist durch die Krise sicherlich nicht zum Führer im Feld e-Government geworden, aber immerhin ist es ein bisschen aus seinem Dornröschenschlaf aufgewacht. Impftermine werden digital vergeben und wir haben eine Tracing-App, aber wir sind bei beidem eher bei der digitalen Basisfunktionalität, statt dem maximal sinnvoll Möglichen. Das geht besser und muss besser gehen.

Welche Insights möchten Sie beim Handelsblatt GovTech-Gipfel mit uns teilen?

Der europäische Luft- und Raumfahrtsektor kann eine erfolgreiche Zukunft haben, aber nur dann, wenn wir verstehen, dass Luft- und Raumfahrt keine staatliche sondern eine industrielle Aufgabe ist. Staatliche strategische Interessen können schneller und kosteneffizienter im kommerziellen Wettbewerb bedient werden. Die USA machen es erfolgreich vor – die nächste bemannte Mondlandung wird durch ein Privatunternehmen realisiert. Derweil klammert Europa an verkrusteten Strukturen. Hier müssen wir ansetzen, um international wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Verraten Sie uns noch etwas über sich, was wir so noch nicht wußten? Z.B. ein Hobby, Ihren Kindheitstraum o.ä.

Bereits in meinem Kindergarten Diplom stand, dass ich gerne Raumschiffe und Raketen baue.