Mehr Konsens für die Energiewende


Pressebericht zur Handelsblatt Jahrestagung „Erneuerbare Energien 2012“
(27. bis 29. August 2012, Berlin)

http://bit.ly/erneuerbare2012

Berlin, August 2012. „Deutschland sollte die Vernetzung der Energiewende in der EU in den Vordergrund stellen“, sagte EU-Energiekommissar Günther Oettinger auf der 3. Handelsblatt Jahrestagung „Erneuerbare Energien“ (27. bis 29. August 2012) in Berlin. Rund 250 Entscheider aus Politik, Energiewirtschaft und Industrie diskutierten über aktuelle Trends in der politischen, wirtschaftlichen und technischen Entwicklung der erneuerbaren Energien. Ein Fazit der dreitätigen Tagung: Der Umbau der Energiewirtschaft auf regenerative Energieträger sei ein langer Prozess, der nur politisch gemeinsam und unter Einbeziehung aller technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu gestalten sei. Für Bundesumweltminister Peter Altmaier stellte die Energiewende die deutsche Gesellschaft vor ähnliche Herausforderungen wie die Zeit des Wiederaufbaus und der Wiedervereinigung.

Oettinger: „Die Energiewende geht nur europäisch“

Eine Umsetzung der Energiewende nur in Deutschland werde nicht gelingen, betonte EU-Energiekommissar Oettinger weiter. Er erinnerte an die Drehscheibenfunktion Deutschlands. „Die Energiewende geht nur europäisch“, sagte Oettinger und betonte die Bedeutung der Vollendung des europäischen Binnenmarktes für Strom und Gas. So wie bei Kohle und Öl müsse es auch einen Binnenmarkt für Strom und Gas geben. Um das europäische energiepolitische 20-20-20-Ziel zu erreichen, müsste auch im Verkehrssektor erheblich CO2 gemindert werden. Oettinger kritisierte hier die Bundesregierung bei der Umsetzung der Biosprit-Vorgaben. Die erneute Diskussion um E 10 sei kontraproduktiv und gebe den betroffenen Unternehmen keine Planungssicherheit.

Erstes Ziel ist Versorgungssicherheit

Bei der Umsetzung der deutschen Energiewende vermisst Oettinger eine stärkere Abstimmung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Erstes Ziel müsse die Versorgungssicherheit sein. Diese sei notwendig für den Industriestandort. Oettinger warnte vor einer schleichenden Deindustrialisierung, wenn die Versorgung nicht sekundengenau in einem Hochtechnologieland wie Deutschland gewährleistet werden könne. Neben der Versorgungssicherheit dürfe aber auch das Thema Nachhaltigkeit nicht aus den Augen verloren werden.

CO2-Ausstoß muss weltweit verringert werden

Bei der CO2-Reduzierung sei die EU auf einem guten Weg. Allerdings sei Europa insgesamt nur für 12 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Für den Klimaschutz seien verbindliche CO2-Ziele für die USA und China viel entscheidender. „Es muss uns gelingen, weltweit verbindliche Regeln für den CO2-Ausstoß zu bekommen“, sagte der EU-Kommissar. Da aber weder die USA noch China schon bald ihre CO2-Emissionen begrenzen würden, mache es keinen Sinn die CO2-Emissions-Ziele in Europa noch weiter zu verschärfen. Die europäische Industrie würde sonst schon bald in Ländern mit weniger Auflagen produzieren. „Hier ist Ratio und nicht Ideologie gefragt“, betonte Oettinger.

Strompreise und Wettbewerbsfähigkeit

Angesichts des Ziels, die erneuerbaren Energien in Europa auf 35 Prozent zu erhöhen, kämen der Versorgungssicherheit und den Strompreisen eine neue Bedeutung zu, sagte der EU-Kommissar weiter. Wind- und Sonnenenergien seien nicht grundlastfähig. Wegen der fehlenden Möglichkeiten Strom zu speichern, müssten Lösungen gefunden werden, den Strom dann zu produzieren, wenn er gebraucht werde. Der Ausbau der erneuerbaren Energien sei für ihn nicht ohne Speicher und den Ausbau der Infrastrukturen zu denken. Insbesondere in Deutschland müsse der Strompreis berücksichtigt werden, um im Wettbewerb zu bestehen. In Ländern wie den USA würden ganz andere Risiken getragen, um die Versorgungssicherheit ohne Importe zu gewährleisten und Vorteile bei den Öl- und Gaspreisen zu erreichen. Auch die Abgabenlast auf Energie sei im globalen Vergleich um ein Vielfaches geringer. „Wir brauchen eine Debatte um den deutschen Strompreis“, sagte er.

Europäisches Marktdesign

Deutlich sprach sich Oettinger für einen Ausbau des europäischen Stromnetzes aus, um die Kapazitäten der einzelnen Länder besser auszunutzen. „Man muss auch die Potenziale unserer Nachbarn sehen“, so Oettinger. Man solle durch Subventionen keine falschen Anreize setzen, sondern die Technologien dort entwickeln, wo sie am profitabelsten einzusetzen seien. Mit der EU-Roadmap seien ehrgeizige Ziele gesetzt worden. Diese seien aber nur zu erreichen, wenn europaweit ein neues Marktdesign für die Integration der erneuerbaren Energien geschaffen werde. „Wir brauchen eine parallele Entwicklung von erneuerbaren und konventionellen Energien“, da auch die Interessen anderer Länder zu berücksichtigen seien.

Deutschlands Nachbarn tragen Risiken der deutschen Energiewende

Die Notwendigkeit den Ausbau der erneuerbaren Energien weniger nationalstaatlich als europäisch zu gestalten, betonten auch Piere Bornard (RTE – Réseau de transport d’électricité, Frankreich), Pierre-Alain Graf (swissgrid ag, Schweiz), Prof. Dr. Jean-Michel Glachant (Florence School of Regulation, Italien) sowie Boris Schucht (50Hertz Transmission GmbH) und Dr. Wolfram Vogel (European Power Exchange EPEX SPOT SE). Glachant betonte die Herausforderungen, die es auf europäischer Ebene durch die fehlende einheitliche Organisation gäbe. Die Schweiz als weitere wichtige Stromdrehscheibe Deutschlands suche ähnlich wie Deutschland nach Lösungen, um den Verzicht auf Atomstrom technisch und wirtschaftlich händeln zu können, sagte Graf. An die Folgen des deutschen Atom-Ausstiegs für seine Nachbarn erinnerte Boris Schucht. In Deutschland seien bisher zwar keine Versorgungsprobleme aufgetreten, allerdings wirke sich die Abschaltung auf den Stromexport aus. Die europäischen Übertragungsnetzbetreiber hätten bis jetzt immer sehr erfolgreich zusammengearbeitet, aber angesichts des Zubaus der erneuerbaren Energien, werde die Frage der Netzstabilität auch bei den europäischen Nachbarn immer drängender. Insbesondere der Transit zwischen Polen und Tschechien habe unter ungeplanten Lastflüssen zu leiden. Die unterschiedlichen Anreizsysteme in den europäischen Ländern verschärften die Situation und es müssten neue Mechanismen entwickelt werden, um diese Probleme zu beheben.

„Aquatec“ für Nordsee-Offshore-Strom

Für mehr europäische Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Offshore-Windkraft sprachen sich auch Andreas Bullwinkel (Seaports of Niedersachsen GmbH), Norbert Giese (Repower Systems SE), Christina Grumstrup Sørensen (Dong Energy A/S) sowie Georg Friedrichs (Vattenfall Europe Windkraft GmbH) und Dr. Susanne Nies (Eurelectric AISBL) aus. Alle europäischen Länder mit Potenzialen in der Offshore-Windkraft sollten einen „Kreis der Willigen“ schließen, sagte Giese. Die großen Entwicklungssprünge in der Industrie hätten sich aus der guten länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Industrie ergeben, so Sørensen. Nun gelte es, die Rahmenbedingungen und Infrastruktur anzupassen. Friedrichs beklagte die unterschiedlichen Fördersysteme und die fehlende Verlässlichkeit bei den Rahmenbedingungen. Die stabilsten Rahmenbedingungen für Offshore-Projekte gäbe es zurzeit in Großbritannien, so Friedrichs weiter. Als Blaupause wollte Nies die britischen Rahmenbedingungen allerdings nicht betrachten. Giese sprach sich auch für einen Knowhow-Austausch der Offshore-Länder aus und für länderübergreifende Kooperationen ähnlich denen in der Luftfahrt-Industrie. Man müsse Offshore in der Nordsee ähnlich zusammendenken wie das Desertec-Projekt in Nordafrika, so Giese weiter. Durch neue Werkstoffe und eine Weiterentwicklung der Technik würden Offshore-Windräder in Zukunft noch größer und damit kosteneffizienter einsetzbar. In diesem Jahrzehnt seien bereits sechs Megawatt machbar, so Giese.

Keine Alternative zum EEG

„Das EEG ist erfolgreich und kosteneffizient und es gibt eigentlich keine Alternative dazu“, sagte der Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) Dietmar Schütz zum Auftakt des zweiten Tages der Handelsblatt Jahrestagung. 70 Gigawatt erneuerbare Energien seien bis heute installiert und deckten 25 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Der Erfolg des EEG ergebe sich aus dem Einspeisevorrang, der Anschlusspflicht sowie der Degression der Vergütungssätze und der bundesweiten Kostenwälzung. Die erneuerbaren Energien seien so zu einem gesicherten Investitionsmarkt besonders für den Mittelstand aufgestiegen. Deutlich sprach sich Schütz gegen ein Quotenmodell als Alternative zum EEG aus. „Ein Quotenmodell hat noch weniger mit einem freien Markt zu tun, verursacht Kosten durch Sicherheitsauflagen und Zertifizierungen, bedeutet weniger Planungssicherheit und kappt das technologische Angebot.“ Die im EEG festgelegte Kostendegression sei wirksam und effizient, allerdings müsse sie auch richtig angewendet werden, so Schütz weiter. Der Gesetzgeber müsse die Vergütungssätze entsprechend dem technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt anpassen. Treiber des kostengünstigen Ausbaus der Erneuerbaren sei Onshore-Windkraft. Mit den Möglichkeiten des Repowering seien zudem schnell weitere Leistungssteigerungen möglich.

Mehr Ehrlichkeit in der Strompreisdebatte

Die Erneuerbaren hätten ihren Preis, allerdings mahnte Schütz zu mehr Ehrlichkeit in der Strompreisdebatte. Die Strompreise seien bereits vor dem Ausbau gestiegen und trügen nicht die alleinige Schuld an den zunehmenden Kosten. Die Zusatzkosten für konventionelle Energien seien immer noch höher als die für erneuerbare Energien. Ein Großteil der anstehenden Investitionen in die Energiewirtschaft wäre auch ohne die Erneuerbaren nötig gewesen, betonte er. Allerdings würden die Investitionen jetzt in nachhaltige Technologien investiert. Schütz mahnte eine gerechte Verteilung der Kosten an und warnte vor falschen Anreizen wie beispielsweise der Marktprämie. Auch die Entlastung der Industrie habe die Belastungen für die Verbraucher in die Höhe getrieben. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie müsse erhalten werden, aber dann müsse auch kommuniziert werden, dass diese Hilfen nicht auf das EEG zurückzuführen seien.

Preissenkende Effekte der erneuerbaren Energien

Schütz sprach sich dafür aus, die preissenkenden Effekte der erneuerbaren Energien stärker zu nutzen. Es sei paradox, dass der Börsenstrompreis durch die Erneuerbaren immer weiter sänke, während die EEG-Umlage immer weiter steige. Er forderte hier eine Anpassung des Berechnungsmodus und eine gerechte Verteilung günstiger Börsenpreise an die Verbraucher. Mitnahmeeffekte durch die Marktprämie müssten gebremst und das Grünstromprivileg ausgebaut werden. Es müsse ein neues Marktdesign geschaffen werden, das die erneuerbaren Energien in den Mittelpunkt stelle und ein Back-up organisiere. „Solange es kein neues Marktdesign gibt, sollte das EEG nur überarbeitet werden und die Kostendebatte ehrlich und transparent geführt werden“, schloss Schütz.

Altmaier: „Energiewende nicht überstürzen“.

Da die Energiewende ein langer Prozess sei, riet Bundesumweltminister Peter Altmaier von einem Masterplan für die Energiewende ab. Um bis 2050 das Ziel von 80 Prozent erneuerbaren Energien zu erreichen, müsse man ergebnisoffen an die Herausforderungen herangehen. Bis 2050 werde sich technisch viel verändern und viele Entwicklungen seien heute noch nicht abzusehen. „Die Energiewende ist die größte Herausforderung seit der Wiedervereinigung“, sagte er. Deutschland müsse beweisen, dass der Umbau der Energielandschaft an einem Industriestandort gelingen kann. „Die Energiewende kann zu einem erfolgreichen Exportschlager werden“, so Altmaier weiter und kann so einen wesentlichen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten. Die Marktwirtschaft sei dabei so zu gestalten, dass Deutschland auch industriepolitisch vom Umbau der Energiesysteme profitiere und Zukunftsmärkte für sich sichere.

Akzeptiert und bezahlbar

Es käme nicht nur darauf an die Ausbauziel zu erreichen, sondern die Energiewende müsse so organisiert werden, dass sie akzeptiert werde und bezahlbar bleibe. Während die Ausbauziele aktuell schneller erreicht würden als erwartet, läge der Netzausbau weit hinter den Erwartungen zurück. Das Ungleichgewicht zwischen dem Ausbau der Sonnen- und Windenergie und dem Netzausbau erhöhe derzeit die Einspeisevergütungen und erhöhe den Druck auf den Speicherbedarf. Darüber hinaus werde der Bau konventioneller Kraftwerke immer unrentabler. Die aktuelle Entwicklung könne dazu führen, dass die Kosten für den Umbau der Energieversorgung nicht in den geplanten nächsten vierzig Jahren anfallen, sondern in einem viel kürzeren Zeitraum und damit volkswirtschaftlich nur noch schwer zu tragen seien, so Altmaier weiter. „Wir müssen den Ausbau der Erneuerbaren verstetigen und nichts übertreiben“, sagte er.

Mehr Konsens zwischen Bund, Ländern und Gemeinden

Um die Energiewende weiter erfolgreich zu gestalten, müsse man sich zunächst auf drei Dinge konzentrieren. Die einzelnen Bundesländer müssten koordinierter den Ausbau vorantreiben. Der Umweltminister wolle sich dabei für einen Konsens der Bundesländern und der Parteien einsetzen. Darüber hinaus müsse das Thema Energieeffizienz vorangetrieben werden. Dieses Thema könne einen weiteren Innovationsschub auslösen, der nicht nur der Energiewende, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit Deutschland diene.

NRW nutzt die Chancen der Energiewende

Die Bedeutung von Akzeptanz und Koordinierung für die Energiewende betonte auch die nordrheinwestfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Gerade für ein traditionelles Industrie- und Energieland wie Nordrhein-Westfalen sei die Energiewende eine große Chance. Schon heute gäbe es viele nordrhein-westfälische Unternehmen, die mit innovativen Produkten für alternative Energien weltweit erfolgreich seien. Jedes zweite weltweit verbaute Getriebe in einem Windrad würde in Nordrhein-Westfalen gebaut, berichtete Kraft. Der Erfolg der Energiewende hänge auch von Forschung und Entwicklung ab. In NRW sei beispielsweise ein neues Max-Planck-Institut geschaffen worden, um Fragen der Stromspeicherung zu erforschen. Durch Kooperationen und Netzwerke der einzelnen Forschungs-Projekte in NRW werde zudem versucht, Synergien zu heben und doppelte Investitionen in ähnliche Entwicklungen zu vermeiden.

Verlässliche Rahmenbedingungen

Die Energiewende brauche verlässliche Rahmenbedingungen und darum forderte Kraft einen Masterplan. Dieser solle nicht nur Bund und Länder miteinander koordinieren, sondern alle Akteure und Betroffenen. Darüber hinaus sei der Ausbau der Erneuerbaren mit den Möglichkeiten des Netzes zu synchronisieren, um auch weiterhin die Versorgungssicherheit zu garantieren. Deutlich sprach sich die Ministerpräsidentin für ein neues Marktdesign aus, um auch die Kapazitäten der konventionellen Energien wirtschaftlich einzubinden. Mit Blick auf die aktuelle Strompreisdebatte plädierte Kraft dafür, anstehende Probleme zu lösen statt nur Schuldige für den Strompreis zu suchen. „Die Energiewende kann nur gemeinsam gelingen“, betonte sie.  Die Entlastung der stromintensiven Industrie sei richtig, da die Energiewende nur gemeinsam mit der Industrie vorangetrieben werden müsse. „Wir wollen beides: Industrie und den systematischen Umstieg auf die erneuerbaren Energien“, sagte sie. Die Politik sei aufgerufen, den Unternehmen klare Perspektiven für Investitionen in den Umbau zu geben. Es müssten faire Bedingungen für alle Beteiligten geben, damit industrielle Großvorhaben von den Unternehmen unternommen und von der Gesellschaft akzeptiert würden.

Der Treffpunkt der Erneuerbaren-Energien-Branche

Die Handelsblatt Jahrestagung „Erneuerbare Energien“ hat sich bereits als einer der wichtigsten Branchen-Treffpunkte für Investoren, Anlagen-Hersteller und Betreiber sowie für Energieversorger und die Industrie etabliert. Die Jahrestagung wurde in diesem Jahr erstmals dreitätig durchgeführt, um dem wachsenden Interesse an den europäischen und internationalen Entwicklungen der Branche gerecht zu werden. Im nächsten Jahr findet die Tagung vom 26. bis 28. August 2013 in Berlin statt.

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EUROFORUM Deutschland SE
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
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