Kurs auf Grün – wie die Dekarbonisierung der Industrie funktionieren kann


Kurs auf Grün – wie die Dekarbonisierung der Industrie funktionieren kann

Von Sebastian Jochem, Mitglied der Geschäftsführung Uniper Energy Sales GmbH

Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen und damit eines der wesentlichsten Themen für uns – für uns als Gesellschaft, und ganz konkret auch für die Industrie und die Energiewirtschaft. Wir alle wissen, dass sich die Zeiten ändern: die Weltbevölkerung wächst und der globale Energiebedarf steigt. Dem gegenüber steht die dringend erforderliche Reduktion der Treibhausgase, insbesondere des C02.

Energie ist demnach das zentrale Thema, wenn es um eine nachhaltige und bessere Zukunft geht.
Die Bedeutung der globalen Klimaziele steigt, die Bundesregierung hat mit diversen Gesetzen und Maßnahmen die Weichen gestellt, um eine Veränderung zu beschleunigen. Dabei wird schnell klar, es gibt keine Einheitslösung für die Dekarbonisierung. Vielmehr bringen diese Ziele und Vorgaben aus dem Klimaschutzplan und -programm diverse Herausforderungen mit sich, welche Energiewirtschaft und Industrie zu bewältigen hat.

Der Handlungsdruck resultiert demnach aus mehreren Quellen:

  • Wir müssen mit der wachsenden Zahl an Vorgaben und Vorschriften umgehen
  • Wir müssen Reputationsrisiken managen und
  • Wir müssen das eigene Geschäft zukunftssicher machen und gleichzeitig bestehende Einnahmequellen aufrechterhalten.

Die Notwendigkeit von Veränderungen zu erkennen und sich Netto-Null-Ziele zu setzen ist die eine Sache, Maßnahmen zu ergreifen, die effektiv zur CO2-Senkung Beitragen (Stichwort Energieeffizienz) und ein Unternehmen so umzugestalten, dass es den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist, ist eine andere.

Wir als Uniper wollen die Energiewende aktiv mitgestalten und haben uns der Transformation verpflichtet. Unsere Kernthemen sind Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und Kundenzentrierung. Für uns bedeutet das, dass wir den Energiebedarf von heute stillen, Schritt für Schritt in eine nachhaltigere Zukunft gehen, unser klares Ziel ist die CO2-Neutralität für unsere europäische Energieerzeugung bis 2035, und dabei unsere Kunden bei ihrer eigenen Umgestaltung in Richtung grün unterstützen.

Denn gerade für sie ist es nicht leicht, sich auf die spezifischen Herausforderungen und auch finanziellen Rahmenbedingungen einzustellen. Wir wissen, dass der Wille da ist, doch entscheidender als das Ob ist das Wie der grünen Transformation. Wo setzt man überhaupt an? Uniper hat diese Expertise, kennt den Markt und die Technologien, und möchte ihren Kunden bei ihrer Dekarbonisierung als Partner zur Seite stehen.

Klimaschutz findet wesentlich in der Industrie statt. Dies stellen wir in unserem Angebot an die Kunden in den Mittelpunkt und erarbeiten für und mit unseren Kunden gemeinsam individuelle Reduktionslösungen. Auf der Basis unseres profunden Know-hows können wir diese passenden CO2-Roadmaps mit verschiedenen Optionen, Produkten und (digitalen) Dienstleistungen entwickeln und für eine Verbesserung der Energieeffizienz und der Anlagen sorgen.

Mögliche Ansätze für Lösungen können in den Bereichen ORC & Abwärmenutzung, Wasserstoff, Brenntechnik & Oxyfuel, CCUS und auch PPAs, HKNs und grüne Erzeugung liegen. Und so begreift Uniper die Dekarbonisierung als Prozess, bei dem entlang der gesamten Wertschöpfungskette Potenziale für Einsparungen und Effizienzsteigerung ausgemacht und in individuellen Maßnahmen umgesetzt werden.

Klar ist, die Energiewende zu schaffen ist eine Mammutaufgabe, die nur gemeinsam und in Partnerschaft gelingt. Sie ist zudem komplex und sie braucht ihre Zeit. Aber wir gehen diesen Weg. Konsequent und unbeirrt. Um unserer Verantwortung gerecht zu werden und für ein grüneres Morgen! #foracleantomorrow

Autor

Sebastian JochemSebastian Jochem
Mitglied der Geschäftsführung
Uniper Energy Sales GmbH

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