Betriebsrentenstärkungsgesetz: Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung


Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Bundesministerium für Finanzen gemeinsam erarbeitete Entwurf zum Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde gestern veröffentlicht. Lesen Sie alle bisher bekannten Details.

Ein Auszug:

Problem und Ziel

Betriebsrenten sind noch nicht ausreichend verbreitet. Besonders in kleinen Unternehmen und bei Beschäftigten mit niedrigem Einkommen bestehen Lücken. Deshalb sind weitere Anstrengungen und auch neue Wege notwendig, um eine möglichst hohe Abdeckung der betrieblichen Altersversorgung und damit verbunden ein höheres Versorgungsniveau der Beschäftigten durch kapitalgedeckte Zusatzrenten zu erreichen.

Lösung

Die Möglichkeiten für die Sozialpartner, über Tarifverträge einfache, effiziente, kostensichere und damit gezielt auf die Bedürfnisse der Unternehmen und Beschäftigten zugeschnittene betriebliche Versorgungssysteme zu gestalten, werden erweitert. So können die Sozialpartner künftig auch sog. reine Beitragszusagen vereinbaren, über Leistungen der durchführenden Einrichtungen entscheiden und rechtssicher Options- bzw. Opting-Out-Systeme in den Unternehmen und Betrieben einführen. Daneben wird ein spezifisches Fördermodell für Geringverdiener eingeführt sowie die steuerliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung und der Riester-Rente vereinfacht und optimiert. Schließlich werden im Sozialrecht neue Anreize für den Auf- und Ausbau einer betrieblichen Altersversorgung besonders bei Geringverdienern gesetzt.

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Mit Yasmin Fahimi (Staatssekretärin) und Dr. Michael Meister (Parlamentarischer Staatssekretär) sind Vertreter beider Ministerien als Referenten im Rahmen der Handelsblatt Jahrestagung „Betriebliche Altersversorgung 2017“ vertreten.

Nutzen Sie die Gelegenheit, und stellen Sie den Experten ganz direkt Ihre persönlichen Fragen.

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