Deutsche Bank: „Kein Geld verdienen ist auch keine Lösung“

Der Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, skizziert bei der Handelsblatt Jahrestagung die neue Strategie. Für den geplanten „Kulturwandel“ führten radikale Lösungen nicht weiter, schöne Broschüren aber auch nicht.

Frankfurt Die Bankenbranche hat derzeit viele Probleme, aber kaum griffige Lösungen. Aktuelle Skandale wie die Libor-Manipulationen und Iran-Geschäfte, dazu das beinahe täglich schwindende Vertrauen der Kunden: Die Institute kämpfen an vielen Fronten gleichzeitig. Die Deutsche Bank hatte sich Ende Juli einen „Kulturwandel“ auf die Fahnen geschrieben. Den benötigt die gesamte Branche – und Deutschlands größtes Finanzinstitut will der Vorreiter sein.

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Verfasst in: News zur Veranstaltung, Presseresonanz

Fitschen warnt: Harte Zeiten für Banken bleiben

Deutsch-Bank-Chef Fitschen

In Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise ist Realismus bei den Banken gefragt. Deutsche-Bank-Chef Fitschen sieht die Geldinstitute noch vor einem langen Weg. Das Renditepotenzial der Deutschen Bank beziffert er langfristig bei 14 bis 15 Prozent.

Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen stimmt die Finanzbranche auf weiterhin schwierige Zeiten ein. „Die Zukunft des Bankensektors kann sich nicht darauf berufen, von dramatischen Wachstumsmöglichkeiten auszugehen, die das Problem, das wir haben, relativ schnell lösen werden“, sagte der Manager auf der „Handelsblatt“-Bankentagung in Frankfurt am Main. „Wir sind gut beraten, wenn wir uns für die kommenden Jahre auf anhaltende Volatilität einstellen.“

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