Interview mit Thomas Grosse, Chief Banking Officer, N26

Wir sprachen mit Thomas Grosse, Chief Banking Officer, N26, über Kundenzuwachs und das Geschäftsmodell von N26, aktuelle Herausforderungen in der Corona Krise und Learnings, die man aus einer solchen Situation ziehen kann.

N26 verbucht einen stetigen Kundenzuwachs. Was macht das Geschäftsmodell von N26 so attraktiv?

Viele Menschen haben keine Lust mehr, starre und intransparente Bankprodukte zu nutzen. Sie suchen nach einer kostengünstigen Möglichkeit ihre persönlichen Finanzen zu managen – egal, wo sie sich gerade aufhalten. Genau das bietet N26 mit seinem mobilen Girokonto.

Was sind aktuell die größten Herausforderungen, die Sie beschäftigen?

N26 ist von der COVID-19-Situation nicht so stark betroffen wie andere Unternehmen, aber auch wir müssen uns an die neuen Gegebenheiten angepassen. Dass sich die Rahmenbedingungen durch COVID-19 ständig ändern, ist definitiv für alle Unternehmen in Deutschland eine Herausforderung

Was lernen Sie im Management von N26 aus der Corona-Krise?

Es war erstaunlich zu beobachten, wie schnell sich die Menschen seit Beginn des Lock-Downs an die neue Situation angepasst haben. Sie haben auf Bargeld verzichtet, kontaktlos bezahlt und verstärkt digitale Angebote genutzt. Insgesamt kann man sagen, dass COVID-19 der Digitalisierung der Bankenwelt einen enormen Schub gegeben hat.

Was kann die Bankenbranche von Ihnen lernen?

N26 ist eine neue Art von Bank mit einem völlig neuen digitalen Mindset. Wir haben bewiesen, dass Banking durch den Einsatz von Technologie einfach und intuitiv sein kann. Damit sind wir ein Beispiel dafür, wie Banken auch in Zukunft erfolgreich sein können.

Vielen Dank für das Interview.