Merkel plädiert für TTIP – Chancen überwiegen Risiken


Merkel TTIP

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf einem TTIP-Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Transatlantische Freihandelsabkommen geworben. Merkels Ziel: Ende des Jahres sollen die Grundzüge des Abkommens stehen.

Angela Merkel sieht TTIP, das Transatlantische Freihandelsabkommen mit den USA, als Riesenchance für Unternehmer, Verbraucher und Dienstleister in Deutschland. Unter dem Motto „Ja zu TTIP! Chancen nutzen, Interessen wahren, Zukunft gestalten“ diskutierte die Bundeskanzlerin  mit Gesprächspartner wie dem US-Botschafter bei der EU, Anthony Gardner, dem EU-Handelsdirektor Rupert Schlegelmilch sowie DIHK-Präsident Eric Schweitzer in Berlin.

Merkel will TTIP-Grundzüge bis Ende 2015

Der Bundeskanzlerin gehen die Verhandlungen um die TTIP-Resolution derzeit nicht schnell genug. Merkels TTIP-Plan ist nach eigenen Aussagen, dass man sich möglichst bis Ende des Jahres auf die Grundzüge des Abkommens einige.

Merkel – Mehr Arbeitsplätze durch TTIP

Der Skepsis der TTIP-Kritiker will Merkel mit Argumenten begegnen.  „Wir brauchen gute Exportbedingungen für mehr Arbeitsplätze“, so die Bundeskanzlerin, denn mehr Absatz sei gleichbedeutend mit mehr Jobs. Als weitere TTIP-Vorteile nannte Merkel geringere Preise und eine größere Produktvielfalt für die Verbraucher, außerdem würde das Freihandelsabkommen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen auf dem amerikanischen Markt sicherstellen.

Den Befürchtungen, dass die Standards in Deutschland unter TTIP leiden würden, entgegnete Merkel laut der WiWo das Versprechen: . „Es wird kein einziger Standard der Europäischen Union oder der in Deutschland gilt, abgesenkt durch dieses Handelsabkommen.“

(Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann)

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am 5. und 6. April 2016 im Hotel Palace Berlin!

 

Ziel der Konferenz:

In den Unternehmen herrscht große Unsicherheit über den Nutzen von TTIP, gerade bei mittelständischen Betrieben. Welcher Firma bietet TTIP Chancen, wie informiert man sich schon jetzt, für welche Abteilung lohnt sich Beratung; Umstrukturierung, Strategie, Schulung oder Planung? Und wenn ja in welcher Form und mit welchem Inhalt ? Wie können auch kleinere Unternehmen von TTIP profitieren, wer kann wie und wo noch Einfluss bei der Lobbyarbeit nehmen, welche Lobbyarbeit läuft hinter den Kulissen bereits?

Der Austausch- und Informationsbedarf der Wirtschaft ist groß und wird weiter wachsen. Eine Konferenz zum transatlantischen Freihandelsabkommen soll ihr eine Plattform für einen internen, intensiven Austausch über die Chancen und Risiken von TTIP bieten und gleichzeitig Informationsdefizite beheben.

 

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