Programm 2016

1. Konferenztag2. Konferenztag

5. April 2016

8.30–9.00 Uhr

Networking Empfang

9.00–9.15 Uhr

Begrüßung durch das Handelsblatt und die Vorsitzenden

Dr. Matthias S. Fifka Jan von Herff

Prof. Dr. Matthias Fifka, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensethik, Universität Erlangen-Nürnberg, Direktor Deutsch-Amerikanisches Institut Nürnberg
Jan von Herff, Senior Manager Trade & Industry Policy, Communications & Government Relations, BASF SE

Freihandelsabkommen – Allianzen für die Zukunft

9.15–9.30 Uhr (in englischer Sprache) Keynote

John B. EmersonJohn B. Emerson
US-Botschafter der Bundesrepublik Deutschland

9.30–9.45 Uhr

mikroInterview mit dem Botschafter geführt vom Handelsblatt

9.45–10.00 Uhr Keynote

Matthias MachnigMatthias Machnig
Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

10.00–10.15 Uhr

mikroInterview mit dem Staatssekretär geführt vom Handelsblatt

TTIP, CETA, TPP auf einen Blick

10.15–10.45 Uhr

TTIP – CETA – TPP Stand der Verhandlungen

Lutz GüllnerLutz Güllner
Referatsleiter, Generaldirektion Handel
Europäische Kommission

10.45–11.15 Uhr

TTIP, CETA, TPP: Die einzelnen Freihandelsabkommen und ihre Chancen

  • Kerndaten der relevanten Wirtschaftsräume
  • Entwicklungspotentiale
  • Spezifische Chancen für deutsche Unternehmen in den jeweiligen Wirtschaftsräumen

Dr. Matthias S. FifkaProf. Dr. Matthias S. Fifka

11.15–11.30 Uhr

plenumEinbringung von Teilnehmerfragen und Stellungnahmen aus dem Plenum

11.30–12.00 Uhr

Pause mit Kaffee und Tee

TTIP, CETA, TPP aus Sicht der Wirtschaft

12.00-12.15 Uhr

TTIP, CETA, TPP: Die Bedeutung des Freihandels aus Sicht der Wirtschaft

  • Potenziale des Freihandels aus Sicht der Unternehmen – von KMU bis Global Player
  • Chancen von Handelserleichterungen
  • Vorteile der gemeinsamen Standardsetzung
  • Bilateraler Freihandel: Impulse für die Welthandelsordnung?

Bernhard MattesBernhard Mattes
Vorsitzender der Geschäftsführung, Ford-Werke GmbH
Präsident, American Chamber of Commerce in Germany

12.15–12.30 Uhr

Freihandel – Ein Gewinn für den Mittelstand

  • erweitertes Warensortiment und günstigere Preise
  • erleichterte Verzollung und vermiedene Zollabgaben
  • erhöhte Rechtssicherheit und Schutz vor staatlicher Willkür

Reinhold von Eben-WorléeReinhold von Eben-Worlée
Geschäftsführender Gesellschafter, E.H. Worlée & Co. (GmbH &Co.) KG.
Präsidiumsmitglied, DIE FAMILIENUNTERNEHMER – ASU e.V.

12.30–13.00 Uhr

plenumDiskurs mit dem Plenum: Was die Wirtschaft sich von TTIP, CETA, TPP erwartet

13.00–14.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

Special: Investitionsschutz im Freihandel

14.00–14.15 Uhr

Investitionsschutz und ISDS aus Unternehmens-/Industriesicht

  • Streitpunkte und Lösungsmöglichkeiten
  • US-europäischer Handelsgerichtshof
  • Bedeutung ausländischer Direktinvestitionen

Dr. Stormy-Annika MildnerDr. Stormy-Annika Mildner
Abteilungsleiterin Außenwirtschaftspolitik
BDI e.V.

14.15–14.45 Uhr Praxisbericht:

praxisberichtInvestitionsstreitverfahren von Unternehmen

  • Der Investor, das unbekannte Wesen – Kleine und mittelständische Unternehmen oder Großkonzerne?
  • Investitionsschutz bei Investitionsentscheidung
  • Schiedsverfahren: Normalfall oder Ausnahme?

Dr. Christoph Benedict konrad

Prof. Dr. Christoph Benedict, General Counsel, General Electric Power AG
Dr. Sabine Konrad, Partnerin, McDermott Will & Emery Rechtsanwälte Steuerberater LLP

14.45–15.00 Uhr

Investitionsschutz aus Sicht der Umweltpolitik:

  • Umwelt- und Investitionsschutz: Fallbeispiele
  • Umweltpoltische Chancen und Risiken

Dr. Nils Meyer-OhlendorfDr. Nils Meyer-Ohlendorf
Leiter Global Policy Program
Ecologic Institut

15.00–15.30 Uhr

plenumDiskussionsrunde mit Prof. Dr. Christoph Benedict, General Electric Power AG, Dr. Stormy-Annika Mildner, BDI und Dr. Nils Meyer-Ohlendorf, Ecologic Institut
Moderation: Handelsblatt

15.30–16.00 Uhr

Pause mit Kaffee und Tee

16.00–16.20 Uhr

Die Rolle staatlicher Förderinstrumente in Zeiten neuer Handels- und Investitionsabkommen

  • Die bilateralen Investitionsabkommen Deutschlands und ihre Wirkung
  • Staatliche Garantien als flankierende Förderinstrumente
  • Globale Wertschöpfungsketten und neue Anforderungen an staatliche Förderinstrumente

Dr. Erdal YalcinDr. Erdal Yalcin
stellvertretender Leiter des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft
Ifo Institut

Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse

16.20–16.40 Uhr

Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse und regulatorische Kooperation (RCC)

  • Einbeziehung von WTO, SPS und TBT Abkommen
  • Stand der Verhandlungen
  • Vorteile für Unternehmen, Verbesserungsmöglichkeiten, Kritik

Prof. Dr. Reinhard QuickProf. Dr. Reinhard Quick
Geschäftsführer des Brüsseler Verbindungsbüros
des Verbandes der chemischen Industrie

16.40–17.00 Uhr

Chancen und Risiken in der Normung und Standardisierung

  • Kohärente Normung in Europa
  • Wettbewerbsorientierte Normung in den USA, Canada, Asien
  • Lösungsansätze: internationale und bilaterale Normung

gablerSibylle Gabler
Leiterin Regierungsbeziehungen
DIN e.V.

17.00–17.30 Uhr

plenumEinbringung von Teilnehmerfragen und Stellungnahmen aus dem Plenum TTIP, CETA, TPP aus Sicht der Zivilgesellschaft

17.30–18.00 Uhr

Schwächen TTIP, CETA, TPP die Demokratie?

  • Demokratische Rückkopplung der Verhandlungen
  • Living agreement: Schwächung der Parlamente
  • Einschränkung des gesetzgeberischen Spielraums

Thilo BodeThilo Bode
Geschäftsführer
foodwatch e.V.

18.00–18.30 Uhr

plenumDiskussionsrunde mit Thilo Bode und Michael Theurer, MdEP, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament

Moderation: Handelsblatt

Michael Theurer, MdEPMichael Theurer, MdEP
wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP im Europäischen Parlament

18.30 Uhr

Ende des ersten Konferenztages

19.00 Uhr

Abfahrt zur Abendveranstaltung

Ab 19.30 Uhr

AbendveranstaltungAbendveranstaltung unter der Kuppel des Reichstages im Käfer Restaurant im Bundestag

 

6. April 2016

8.30-9.00 Uhr

Empfang und Begrüßung

TTIP, CETA, TPP und der Arbeitsmarkt

9.00–9.20 Uhr

Freihandel im Spannungsverhältnis von Arbeitnehmerrechten und sozialer Sicherung

  • TTIP, CETA, TPP Chance für mehr Arbeitsplätze oder Ursache für Lohndumping und Arbeitsplatzverlust
  • Die Zukunft der Arbeitsschutzstandards

Prof.Dr. Gregor ThüsingProf. Dr. Gregor Thüsing
Institut für Arbeitsrecht
Universität Bonn

9.20–9.40 Uhr

TTIP, CETA, TPP aus Sicht der deutschen Gewerkschaften

  • Was sind potentielle Vorteile aus Sicht der Beschäftigten?
  • Was sind potentielle Risiken?
  • Was sind die politischen Herausforderungen für eine gerechte Handelspolitik aus Sicht der Gewerkschaften?

Florian MoritzFlorian Moritz
Referatsleiter Internationale und Europäische Wirtschaftspolitik
DGB Bundesvorstand

9.40–10.10 Uhr

plenumDiskussionsrunde mit Indra Hadeler, stellvertretende Geschäftsführerin Internationale Beziehungen, Gesamtmetall e.V. und Florian Moritz, DGB Bundesvorstand

Moderation: Handelsblatt

Indra HadelerIndra Hadeler
stellvertretende Geschäftsführerin
Internationale Beziehungen, Gesamtmetall e.V.

10.10–10.30 Uhr (in englischer Sprache)

Mobilität im Freihandel und Dienstleistungen

  • Market access for services providers (Mode 4)
  • Visa facilitation (expedite process for Business)
  • Development of mutual recognition agreements (MRAs) of professional qualifications (Lawyers, Architects, Engineers, etc)

Pascal KerneisPascal Kerneis
Managing Director
European Services Forum

10.30–11.00 Uhr

Pause mit Kaffee und Tee

Global Rule Making TTIP, CETA, TPP

11.00–11.30 Uhr

TTIP, CETA, TPP – Was bedeuten die Handelsabkommen für die globalen Handelsströme und die Handelspolitik der Zukunft?

  • Sprungbrett oder Stolperstein für globale Liberalisierungsrunden?
  • Verträge zu Lasten Dritter? Verlieren Drittländer Märkte?
  • Transatlantische und Transpazifische Partnerschaft: Wer bestimmt wen?
  • Jenseits des Handels: Welche Anreize setzen TTIP, TPP, CETA für Richtung und Struktur globaler Investitionsströme?

Prof. Dr. Rolf J. LanghammerProf. Dr. Rolf J. Langhammer
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW)

11.30–12.00 Uhr

Freier Datenaustausch – Grundlage für den freien Handel und die exportorientierte Wirtschaft

  • Freihandel und Datenaustausch
  • Die TPP-Verträge als Vorbild für TTIP?

Benjamin BrakeBenjamin Brake
Head of Liaison Office, Director Government and Regulatory Affairs
IBM DACH

12.00–12.30 Uhr

Öffentliche Auftragsvergabe bei TTIP, CETA, TPP

Andreas HaakAndreas Haak
Leiter Practice Area Competition, EU & Trade
Taylor Wessing, Partnerschaftsgesellschaft

12.30–13.00 Uhr

Patentschutz bei Freihandelsabkommen

  • Freihandel und Patentschutz
  • Neue Marktchancen
  • Innovation durch Schutz der Erfindungen

Stephan SchraffStephan Schraff
Leiter Verbindungsbüro Berlin
Bayer AG

13.00–13.15 Uhr

plenumEinbringung von Teilnehmerfragen und Stellungnahmen aus dem Plenum

13.15–14.15 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

Machen Sie sich fit für TTIP, CETA, TPP

14.15–14.45 Uhr Praxisbericht:

praxisberichtStrategische Vorbereitung in Unternehmen

  • Wie betrifft TTIP, CETA, TPP Unternehmen?
  • Wen betrifft TTIP, CETA, TPP im Unternehmen?
  • Wie und wann sollten sich Unternehmen vorbereiten?

Jan von HerffJan von Herff
BASF SE

14.45–16.00 Uhr World Cafe „Branchenfokus“
Automobilzulieferer:

Freihandel und globale Zulieferketten

Paul SchockmelPaul Schockmel
Geschäftsführer
CLEPA, europäischer Automobilzuliefererverband

Pharma/Chemie/Medizintechnik:

Transparenz bei Freihandelsabkommen

Stephan SchraffStephan Schraff
Bayer AG

IT:

Strategische Partnerschaften für IT Unternehmen

Benjamin BrakeBenjamin Brake
IBM DACH

Energie:

Freihandel und Energie

Dr. Wolfgang DierkerDr. Wolfgang Dierker
Leiter Regierungsbeziehungen
GE Deutschland

Lebensmittel:

Wie auch bereits exportstarke Branchen wie die Süßwarenindustrie vom Freihandel profitieren können

Willi MeierWilli Meier
Exportleiter, Niederegger Lübeck
Vorsitzender von German Sweets

TTIP, CETA, TPP aus Sicht der Kernbranchen
Interaktiv – Kreativ – Innovativ

An runden Tischen mit bis zu 12 Teilnehmern werden Moderatoren aus den Kernbranchen zunächst ein kurzes Statement zu TTIP, CETA, TPP, der Bedeutung für die jeweilige Branche sowie praxisrelevante Empfehlungen abgeben und sich anschließend mit den Teilnehmern austauschen. Sämtliche Gedanken und Ideen der Diskussion werden auf die Tischdecken gezeichnet oder geschrieben und so visualisiert. Ziel: Gemeinsames Wissen und die Erfahrungen der Gruppe sichtbar zu machen, um neue Perspektiven, Denkweisen und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Zeitablauf: ca. eine halbe Stunde World Café, danach Kurzberichte der Moderatoren im Plenum mit dem Ziel, evtl. branchenübergreifende Tendenzen sichtbar zu machen.

16.00–16.15 Uhr

Abschlussrunde

16.15 Uhr

Ende der Konferenz