Diese Referenten haben bereits zugesagt:

afhueppeSven Afhüppe, Chefredakteur, Handelsblatt (Vorsitz)
Sven Afhüppe ist seit Januar 2015 Chefredakteur des Handelsblatts. Während seines Studiums der Volkswirtschaftslehre in Münster absolvierte er eine journalistische Ausbildung am Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses. 1997 besuchte er für eineinhalb Jahre die Georg-von-Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus. Nach dem Volontariat arbeitete Afhüppe als wirtschafts- und finanzpolitischer Korrespondent für die „Wirtschaftswoche“ in Düsseldorf und Berlin. 2004 wechselte er in gleicher Funktion in das Hauptstadtbüro des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. 2006 kehrte Afhüppe zur Verlagsgruppe Handelsblatt zurück, zunächst als finanzpolitischer Korrespondent, ab Ende 2008 als Stellvertretender Büroleiter. Afhüppe ist Mitglied der Atlantik-Brücke.
bartelsDr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages
Dr. Hans-Peter Bartels ist seit dem 20. Mai 2015 Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages. Davor war er seit 1998 direkt gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Kiel und Mitglied im Verteidigungsausschuss (ab 2000), zu dessen Vorsitzendem er 2014 gewählt wurde. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Nach dem Abitur 1980 an der Max-Planck-Schule in Kiel absolvierte Herr Bartels den Wehrdienst. Sein Studium der Politischen Wissenschaft, Soziologie und Volkskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schloss er 1986 als M.A. ab. 1988 folgte die Promotion zum Dr. phil. Nachdem er 1988 als Redakteur für die „Kieler Rundschau“ tätig war, arbeitete er von 1988 bis 1998 als Angestellter in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein. Hans-Peter Bartels ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Berliner Republik“ und Mitglied der SPD-Grundwertekommission und veröffentlichte in der Vergangenheit mehrere Sachbücher, u.a. „Victory-Kapitalismus – Wie eine Ideologie uns entmündigt“ (2005) und „Wir sind die Guten – Erfahrungen und Anforderungen deutscher Verteidigungspolitik“ (2012).
Generalleutnant Heinrich BraußGeneralleutnant Heinrich Brauß, Beigeordneter Generalsekretär der NATO für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung im Internationalen Stab der NATO
Generalleutnant Heinrich Brauß ist seit 1972 Soldat. Er studierte an der Universität der Bundeswehr in München Erziehungswissenschaften und Neuere Geschichte und durchlief danach mehrere Verwendungen als Artillerieoffizier und als hauptamtlicher Jugendoffizier der ehemaligen 4. Panzergrenadierdivision in Regensburg.

Von 1984 bis 1986 absolvierte B. den Generalstabslehrgang des Heeres an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Den Verwendungen als G3 Op/II. Korps in Ulm, G 3 Stabsoffizier/Heimatschutzbrigade 56 in Neuburg a.d. Do, Sekretär des Konsiliums der Führungsakademie der Bundeswehr und als Kommandeur Panzerartilleriebataillon 165 in Wentorf schlossen sich Einsätze als Referent und Bereichsleiter im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung in Bonn und als Dezernatsleiter im Stab des Deutschen Militärischen Vertreters im Militärausschuss der NATO und der EU in Brüssel an.

Von 2001 bis 2003 kommandierte B. die Panzerbrigade 42 BRANDENBURG in Potsdam. Von Juni bis Dezember 2002 war er als Chief of Staff Headquarters Stabilisation Force (SFOR) in Sarajewo/Camp Butmir eingesetzt.

Im April 2004 wurde B. Abteilungsleiter Operationen und Übungen (Assistant Chief of Staff Operations/Exercises Division im Militärstab der Europäischen Union und im Jahr 2005 dort der erste Direktor der damals neu geschaffenen  Civilian/Military Cell und des EU Operations Centre.

Im September 2007 übernahm B. den Posten des Stellvertretenden Beigordneten General-sekretärs der NATO für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplanung im Internationalen Stab der NATO in Brüssel. Seit Oktober 2013 ist er Beigeordneter Generalsekretär der NATO und Hauptabteilungsleiter für Verteidigungspolitik und Streitkräfteplaung (Assistant Secretary General for Policy and Planning, Defence Policy and Planning Division).

ist verheiratet und hat drei Söhne.

Brigadegeneral Carsten BreuerBrigadegeneral Carsten Breuer, Beauftragter Weißbuch, Bundesministerium der Verteidigung
Als Projektbeauftragter für das Weißbuch 2016 ist Brigadegeneral Carsten Breuer seit März 2015 mit der Erstellung des obersten sicherheitspolitischen Grundlagendokuments der Bundesregierung betraut. Brigadegeneral Breuer hat zahlreiche nationale und internationale Führungs- und Stabsverwendungen durchlaufen. Im Bundesministerium der Verteidigung war er vor seiner aktuellen Verwendung bereits als Stabsoffizier beim Stellvertretenden Generalinspekteur, Adjutant des Inspekteurs des Heeres, Referatsleiter und schließlich Unterabteilungsleiter in der Abteilung Politik eingesetzt. Während seiner Dienstzeit als Kommandeur der Brigade 37 koordinierte Brigadegeneral Breuer im ersten Halbjahr 2014 die alliierten Operationen im ISAF Joint Command in Kabul. Erfahrung auf internationaler Ebene hat er bereits zuvor im NATO-Hauptquartier sowie bei einem weiteren Auslandseinsatz im Kosovo gesammelt. Brigadegeneral Breuer hat neben der deutschen auch die amerikanische Generalstabsausbildung absolviert.
brokElmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments
Elmar Brok ist Mitglied des Europäischen Parlaments und seit 2012 bekleidet er das Amt als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, welches er zuvor von 1997 bis 2007 innehatte. Elmar Brok (CDU) hält Mandate von der Europa- bis auf die Kreisebene und ist in zahlreichen Netzwerken präsent. Seit 1989 ist er Vorsitzender des CDU-Bundesfachausschusses für Außen-, Sicherheits- und Europapolitik und als stellvertretendes Mitglied im Europaausschuss des Deutschen Bundestages tätig. Brok ist seit 1980 EU-Parlamentarier mit Kontakten zu den höchsten Zirkeln der europäischen Politik und Wirtschaft. 1999 war er für 7 Jahre Präsident der Europa-Union Deutschland und ist heute Ehrenpräsident. In seiner Funktion als Co-Vorsitzender des Transatlantic Legislators‘ Dialogue (TLD) setzt sich Brok für den Abbau nicht-tarifärer Handelshemmnisse und die Errichtung eines transatlantischen Marktes ein. Des Weiteren ist er Stellvertretenes Mitglied der Delegation für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten (D-US).
clementRolf Clement, Korrespondent für Sicherheitspolitik, Deutschlandfunk (Vorsitz)
Rolf Clement ist Korrespondent für Sicherheitspolitik und Mitglied der Chefredaktion des Deutschlandfunks in Köln. Nach neun Jahren als Korrespondent am Parlaments- und Regierungssitz in Bonn für verschiedene Medien übernahm er für 14 Jahre die Abteilungsleitung Hintergrund im Deutschlandfunk. Clement hat gemeinsam mit dem WDR-Journalisten Paul Elmar Jöris ein Buch „50 Jahre Bundeswehr“ und ein weiteres „Der Terrorist von nebenan“ über islamistischen Terrorismus veröffentlicht. Clement ist nebenberuflich Autor der Fachzeitschrift „Europäische Sicherheit und Technik“ und Experte für den TV-Sender Phönix.
emersonDr. Markus Ederer, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes
Seit Januar 2014 ist Markus Ederer Staatssekretär des Auswärtigen Amts in Berlin. Vorher war er ab Januar 2011 für den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) als Leiter der Delegation der Europäischen Union in Peking tätig, zuständig für China und die Mongolei. Von 2005 bis 2010 war er Leiter des Planungsstabs im Auswärtigen Amt. Zuvor war er Unterabteilungsleiter Politische/Wirtschaftliche Auswertung beim Bundesnachrichtendienst in München und Berlin und Kabinettschef des Sonderkoordinators des Stabilitätspakts für Südosteuropa in Brüssel.

Markus Ederer studierte von 1979 bis 1983 an den Universitäten in Passau und Genf Rechtswissenschaften, Internationale Beziehungen und Südostasienstudien. Danach setzte er sein Studium der Rechtswissenschaften an der University of Miami/USA fort (Abschluss Master of Laws (LL.M.)). Bevor er 1989 die Ausbildung der Diplomatenschule in Bonn begann, promovierte er an der rechtswissenschaftlichen Fakultät in Passau (1988).

Dr, Marcus FelsnerDr. Marcus Felsner, Vorsitzender, Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft
Dr. Marcus Felsner ist Vorsitzender des Osteuropavereins der deutschen Wirtschaft und Geschäftsführender Partner von Rödl & Partner. Der Osteuropaverein der deutschen Wirtschaft ist der mitgliederstärkste Verband deutscher Unternehmen im Ostgeschäft mit den 29 Ländern Mittel- und Osteuropas, Südosteuropas, des Südkaukasus und Zentralasiens. Der Verband ermöglicht den praktischen Erfahrungsaustausch unter den Unternehmen und die Erkundung konkreter Geschäftschancen in der Region. Als Spitzenverband der deutschen Wirtschaft vereint der Osteuropaverein Unternehmen aller Größen und Branchen. Der gelernte Jurist Felsner, der Stationen u.a. bei den Vereinten Nationen in Genf, als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mailand und bei großen Beratungsgesellschaften lange Jahre in Paris absolviert hatte, ist seit mehr als 15 Jahren für Rödl & Partner tätig, die größte weltweit tätige Prüfungs- und Beratungsgesellschaft mit Hauptsitz in Deutschland. Er ist regelmäßig Vortragender im In- und Ausland zu Fragen von Außenhandel und ausländischen Direktinvestitionen. Dr. Felsner ist Vorstand bzw. Präsidiumsmitglied der Deutsch-Arabischen Handelskammer, des Afrika-Vereins, des Lateinamerika Vereins und anderer Außenwirtschaftsorganisationen. Er ist Mitglied des Kuratoriums des iep Institut für Europäische Politik, Berlin.
clementDr. Aude Fleurant, Director, Arms and Military Expenditure (AMEX) Programme, SIPRI Stockholm International Peace Research Institute
Dr. Aude Fleurant (Canada) is Director of the Arms and Military Expenditure (AMEX) Programme at the Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) in Sweden. In this capacity, she and her team oversee and maintain three databases (military expenditure, arms transfers and arms industry), conduct research projects on issues related to the global defence political economy, provide evidenced-based analysis on the trends shaping both the supply and demand side of the defence market and identify their potential impacts on transparency, accountability and conflicts. Dr. Fleurant regularly publishes and presents these projects in articles and conferences. Before joining SIPRI in 2014, she was Director of the Arms and Defence Economics research programme at Paris-based Military Academy Strategic Research Institute (IRSEM, France), the French Ministry of Defence think tank. During her tenure at IRSEM, she led several research projects on the European arms industry, the changing dynamics of global arms transfers and arms production and US adjustment to a new political-economic environment and its consequences for Europe. Prior to moving to France, Dr. Fleurant was Head of the business and market intelligence at Technopole Defense & Security in Québec (Canada), a non-profit organisation devoted to promoting Quebec’s technological capabilities and know-how in the fields of defence and security. She was also a lecturer in International Relations, International Security and Political Economy at the Université du Québec à Montréal.
GiegerichDr. Bastian Giegerich, Director of Defence and Military Analysis, The International Institute for Strategic Studies
Dr Bastian Giegerich is the Director of Defence and Military Analysis at the International Institute for Strategic Studies, London, UK. A political scientist specialising in security and defence issues, he worked for the German Ministry of Defence, both in research and policy roles, from August 2010 until February 2015. He first joined the IISS in 2005 on a post-doctoral fellowship on European defence issues funded by Compagnia di San Paolo, Riksbankens Jubileumsfond and the Volkswagen Foundation, and has since conducted work supported by the private sector, international organizations, and foundations. He is a contributor to the IISS’s Military Balance and Strategic Survey. A graduate of the University of Potsdam (Germany), he was a Fulbright Scholar at the University of Maryland (US), a Research Associate at the National Defense University in Washington DC and a Project Manager at the Aspen Institute Berlin. Dr Giegerich obtained his PhD at the London School of Economics in 2005. He has taught International Relations, Military Studies, and Public Administration courses at the London School of Economics, the University of Potsdam, and the University of Kassel. He is the author of several books and numerous articles on security and defence matters.
guenter_clausClaus Günther, Vorsitzender, Ausschuss für Sicherheit, Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI)
Claus Günther ist Mitglied des Vorstands der Diehl Gruppe und CEO der Diehl Defence Holding GmbH.

Claus Günther wurde am 27. März 1954 in Gelsenkirchen geboren. Er absolvierte ein Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der Hochschule der Bundeswehr Hamburg. Von 1985 bis 1989 durchlief er verschiedene Positionen bei Buderus AG. Von 1989 bis 2001 war unter anderem Mitglied des Vorstands SMC Corporation, Tokio, Japan. Von 2002 bis 2007 war Claus Günther Bereichsvorstand „Operative Beteiligungen“ der Diehl Stiftung & Co. KG und zugleich CEO der Hydrometergruppe in Ansbach. Im April 2007 wurde er zum Mitglied des Vorstands der Diehl Gruppe und CEO der Diehl Defence Holding GmbH ernannt.

Claus Günther ist Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV), Mitglied des Vorstands und des Präsidiums im Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI), sowie Vorsitzender des „Ausschusses für Sicherheit“ im BDI. Darüber hinaus bekleidet Claus Günther mehrere Positionen in einschlägigen Fachverbänden in der Bundesrepublik Deutschland.

Generalleutnant Volker R. HalbauerGeneralleutnant Volker R. Halbauer, Kommandierender General des I. DEU /NLD Korps und Commander Land Component Command NRF 2015
Lieutenant General (LTG) Volker R. Halbauer was born on 17 December 1955 in Kürnbach. On 01 August 1975, he joined the German Army as an Officer Cadet in the Airborne Infantry. Subsequently, he studied at the Helmut-Schmidt-University in Hamburg from October 1976 and graduated with a Master?s Degree in Business Administration in March 1980. After several assignments at the Airborne Infantry Battalion 253 he attended the 30th General Staff Officer Course from 1987 until 1989. He was Battalion Commander, Brigade Commander and Chief of Staff of the Army Staff in Bonn. LTG Halbauer studied two times at Fort Leavenworth, USA, at the Command and General Staff College and the School of Advanced Military Studies. He was deployed to Somalia (GECONFORSOM) in 1993, and from September 2012 he was Commander of the KOSOVO Force (COM KFOR), before he took over command of the 1st (German/Netherlands) Corps in Münster in September 2013.
Frank HaunFrank Haun, Vorsitzender der Geschäftsführung, Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG
Frank Haun, geboren im Januar 1959 in Marburg/Lahn, ist seit 2006 Vorsitzender der Geschäfts-führung der Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG und seit 2012 Sprecher der Wegmann Unternehmens-Holding GmbH & Co. KG. Als Geschäftsführer kam er im Jahre 2003 zu KMW.

Seine berufliche Karriere begann Frank Haun 1986 bei der Carl Schenck AG in Darmstadt. 2000 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands der Carl Schenck AG und 2001 in den Vorstand der Dürr AG berufen. Frank Haun ist Mitglied des Vorstands des BDSV und hält unter anderem Präsidiums- bzw. Beiratsmandate im Förderkreis Deutsches Heer e.V., im Wirtschaftsbeirat der Union e.V., bei der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik, der Commerzbank AG und der Fachzeitschrift Europäische Sicherheit & Technik. Seit 2010 engagiert er sich als Mitglied im Advisory Board der Münchner Sicherheitskonferenz. Zudem ist er Mitglied des Board of Directors des Atlantic Council.

hugAlexander Hug, Stellvertretender Leiter der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine
Mr. Alexander Hug took up his position as Deputy Chief Monitor of the Special Monitoring Mission to Ukraine on April 14, 2014.Before his appointment to the OSCE Special Monitoring Mission to Ukraine, Alexander Hug was the Section Head and Senior Adviser to the OSCE High Commissioner on National Minorities. Alexander Hug, a trained lawyer, served as an officer in the Swiss Army, including a stint as regional commander of the Swiss Headquarters Support Unit for the OSCE in northern Bosnia and Herzegovina. He has also worked for the OSCE Mission in Kosovo, the Temporary International Presence in Hebron, and as Head of Human Rights & Gender Officer for the EU Rule of Law Mission in Kosovo (EULEX). He has held various positions in the Balkans and Eastern Europe.
Alexander Hug was born in Switzerland, 23 April 1972. He is a graduate of the Faculty of Law at the Fribourg University with a Master I degree on Law (LL.M) in 2000, then in 2005 he graduated the Faculty of Criminal Law and Human Rights at the King’s College, University of Aberdeen with a Master II degree on Law (LL.M) He has three children. Languages: German, English, French.
Paul Elmar JörisPaul Elmar Jöris, geboren in Aachen. Nach dem Studium der Politischen Wissenschaft und Soziologie, Volontariat beim Westdeutschen Rundfunk. Seit 1978 Redakteur und Reporter für verschiedenen aktuelle politische Sendereihen. Langjähriger verteidigungspolitischer Korrespondent des Westdeutschen Rundfunks in Bonn, Brüssel und Berlin. Von 2003 bis 2012 landespolitischer Korrespondent in Düsseldorf. Vom 1. Oktober 2012 bis 30. Juni 2015 ARD Experte Terrorismus und Innere Sicherheit. War 12 Jahre Mitglied des Beirats für Fragen der Inneren Führung.

Autor von Aufsätzen zu Fragen der Sicherheitspolitik und Mitautor des Buches „50 Jahre Bundeswehr“, „Die Terroristen von nebenan – Gotteskrieger aus Deutschland“ sowie der Broschüre „60 Jahre Bundeswehr“..

kiesewetterOberst a.D. Roderich Kiesewetter, Obmann und Ordentliches Mitglied, Auswärtiger Ausschuss, Deutscher Bundestag
Roderich Kiesewetter ist ein deutscher Politiker (CDU) und ehemaliger Generalstabsoffizier (Oberst a.D.) der Bundeswehr. Bei der Bundestagswahl 2009 wurde er im Wahlkreis Aalen ? Heidenheim als Direktkandidat in den Deutschen Bundestag gewählt. Er ist seit 2009 ordentliches Mitglied des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten und war von 2009 bis 2013 Mitglied des Ausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union (Europaausschuss). Ferner war er von 2009 bis 2013 Obmann seiner Fraktion für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, stellvertretender Vorsitzender des Unterausschusses für Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung und von November 2010 bis Ende 2012 Obmann seiner Fraktion für zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit. Seit November 2011 ist er Präsident des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr.  Ende 2012 übernahm er die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des 6. Beirats der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und ist damit einer der beiden Stellvertreter des Parlamentarischen Staatssekretärs a.D. Walter Kolbow. Am 27. Januar 2015 wurde er von der CDU/CSU Bundestagsfraktion als Mitglied zur Überprüfung und Sicherung der Parlamentsrechte bei der Mandatierung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr („Rühe-Kommission“) benannt.
KlingbeilLars Klingbeil, Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss und Obmann im Ausschuss Digitale Agenda, Deutscher Bundestag
Lars Klingbeil wurde 1978 in Soltau geboren und ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags für den Wahlkreis Rotenburg I / Heidekreis. Er ist Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Ausschuss Digitale Agenda und vertritt die SPD seit 2009 auch im Verteidigungsausschuss des Bundestags.

KringsDr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär
im Bundesministerium des Innern

1989 bis 1994 Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte an der Universität Köln, 1994 erste juristische Staatsprüfung; 1994 bis 1995 Studium des US-amerikanischen und internationalen Rechts an der Temple University in Philadelphia, Fulbright-Stipendiat, Abschluss Master of Laws; 1997 zweite juristische Staatsprüfung.

1997 bis 2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Staatsrecht der Universität Köln; Dozent an der Kölner Journalistenschule; 2002 Promotion zum Dr. jur. („Grund und Grenzen grundrechtlicher Schutzansprüche“); Rechtsanwalt in Mönchengladbach 1998 bis 2013 (Zulassung ruht), seit 2004 Lehrbeauftragter und seit 2010 Inhaber einer Honorarprofessur an der Universität Köln.

Seit 2009 Vorsitzender des Bundesarbeitskreises Christlich-Demokratische Juristen (BACDJ). Seit 2008 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung.

Seit 1998 stellv. Bezirksvorsitzender der CDU Niederrhein. Seit 2010 Kreisvorsitzender der CDU Mönchengladbach; seit 2011 stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU NRW.

Mitglied des Bundestages seit 2002.

Von 2002-2005 Vorsitzender der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; 2006-2009 Vorsitzender des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige Entwicklung, stellv. Mitglied der Föderalismuskommission I, Mitglied der Föderalismuskommission II; 2008-2009 Justitiar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion; 2009-2013 stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Seit Dezember 2013 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern.

MaaßenDr. Hans-Georg Maaßen, Präsident, Bundesamt für Verfassungsschutz
Dr. Hans-Georg Maaßen wurde 1962 in Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen) geboren. Nach dem Abitur studierte er in Köln und Bonn Rechtswissenschaften. Das Studium schloss er 1987 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab, das anschließende Rechtsreferendariat beendete er 1991 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen. Seit 1991 war er in verschiedenen Abteilungen im Bundesministerium des Innern tätig. Nach Verwendungen als Referent in der Abteilung für Ausländerangelegenheiten und in der Polizeiabteilung wurde er im Jahr 2000 persönlicher Referent des Sicherheitsstaatssekretärs. 2001 übernahm er die Leitung der Projektgruppe Zuwanderung und wurde 2002 zusätzlich Referatsleiter für Ausländerrecht. Im August 2008 wurde er Leiter des Stabes Terrorismusbekämpfung in der Abteilung Öffentliche Sicherheit im Bundesministerium des Innern. Seit 1. August 2012 ist Dr. Hans-Georg Maaßen Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz.
MachnigMatthias Machnig, Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Matthias Machnig ist Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Seine berufliche Karriere begann 1989 als wissenschaftlicher Referent des Ausschussvorsitzenden für Forschung, Technologie und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages. Seit 1991 hatte er verschiedene leitende Positionen in der SPD-Bundestagsfraktion, dem nordrheinwestfälischen Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales und der SPD-Bundesgeschäftsführung inne. 1998 war Herr Machnig Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen, von 1999 bis 2002 zunächst stellvertretender, dann Bundesgeschäftsführer der SPD. Anschließend arbeitete er als Unternehmensberater. Von November 2005 bis 2009 war er Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Anschließend war er bis 2013 Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaates Thüringen und leitet danach den Europa-Wahlkampf der SPD. Am 6. Oktober 2014 wurde er Beamteter Staatssekretär im BMWi.
MajorDr. Claudia Major, Wissenschaftlerin, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik
Dr. Claudia Major ist Expertin für europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (EU, NATO) in der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik an der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin. Dort leitet sie das Projekt „Security and Defence in Northern Europe“. C. Major hat in Sciences Po Paris und der FU Berlin studiert und in Birmingham (UK) promoviert. Bevor sie an die SWP kam, war sie u.a. an der ETH Zürich und am EU Institute for Security Studies in Paris tätig. Claudia Major ist Mitglied im Beirat Zivile Krisenprävention im Auswärtigen Amt. Aktuelle Publikationen behandeln die Neuaufstellung der NATO seit der Ukrainekrise, deutsche Sicherheitspolitik, insbesondere in der NATO, hybride Bedrohungen und europäische Verteidigungskooperation.
mattesBernhard Mattes, President, American Chamber of Commerce in Germany, (AmCham Germany)
Bernhard Mattes ist seit dem 1. Februar 2006 Vice President Ford Customer Service Division (FCSD) bei Ford of Europe. Gleichzeitig ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. Dieses Amt hatte Bernhard Mattes am 12. September 2002 übernommen. Mattes war bis dahin als Vorstand Marketing und Verkauf und als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender seit dem 2. Juli 1999 für Ford tätig. Bernhard Mattes wurde zudem am 07. Juni 2013 von den Mitgliedern der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany, kurz „AmCham Germany“) zum Präsidenten gewählt. Bereits seit 2004 war er Verwaltungsratsmitglied der AmCham Germany und ab 2007 Mitglied des Vorstands. Bernhard Mattes wurde am 8. Juli 1956 in Wolfsburg geboren. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim mit dem Abschluss Diplom-Ökonom trat er 1982 in die BMW AG ein. Erfahrungen im Automobil- Management sammelte Mattes in der betriebswirtschaftlichen Händlerberatung, als Leiter verschiedener Vertriebsregionen, als Leiter Vertrieb Niederlassungen sowie als Projektleiter für Internationale Händlerentwicklungsstrategie, Betreuungsorganisation und Businessplan. Zuletzt war Bernhard Mattes als Leiter Vertrieb Handelsorganisation für die Region Deutschland zuständig.
notzDr. Konstantin von Notz, MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender
Sprecher für Netzpolitik, Grüner Bundestagsabgeordneter für die Kreise Hzgt. Lauenburg, Stormarn, Lübeck, Ostholstein, Plön

Konstantin von Notz koordiniert als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und netzpolitischer Sprecher für die grüne Bundestagsfraktion die Innen-, Rechts- und Gesellschaftspolitik, Asyl- und Migrationsfragen sowie den Daten- und Verbraucherschutz. Er ist Mitglied im Innenausschuss und Obmann im Ausschuss Digitale Agenda sowie im Untersuchungsausschuss zur Überwachungs- und Geheimdienstaffäre. In der letzten Legislaturperiode war er u.a. Obmann in der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft”. Der promovierte Jurist und Rechtsanwalt aus Mölln zog 2009 und 2013 jeweils als schleswig-holsteinischer Spitzenkandidat über die Landesliste in den Deutschen Bundestag ein.
perthesProf. Dr. Volker Perthes, Direktor, Stiftung Wissenschaft und Politik
Volker Perthes has been CEO and Director of SWP since October 2005. He has been with SWP, the German Institute for International and Security Affairs, Berlin (previously Ebenhausen) since 1992 where he served as head of SWP Research Group “Middle East and Africa” for several years. SWP is a major German think tank specialized in international and security affairs, providing policy advice to the German parliament and government. Volker Perthes serves on various national and international bodies such as the Advisory Research Council of the Finnish Institute of International Affairs (FIIA) (as chairman), the International Advisory Council of the Shanghai Institute for International Studies (SIIS), the TCCI Advisory Board of the Turkish Industry & Business Association (TÜSIAD), the TTIP Advisory Council of the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy and the Australia-Germany Advisory Group. Volker Perthes is a frequent commentator in German and international media. He earned his doctoral degree and his habilitation from the University of Duisburg in 1990 and 1999 respectively. He worked as assistant professor at the American University of Beirut (AUB) from 1991 to 1993 and has taught at several universities. Today, he teaches as professor on Political Science/ International Relations at Humboldt University Berlin and Free University of Berlin. Areas of Expertise: German and European Foreign and Security Policy; International Relations and Geopolitics; Regional dynamics and transitions in the Middle East
rahrAlexander Rahr, Osteuropa-Historiker, Politologe und Publizist
Alexander Rahr (geb. 1959 in Taipeh/Taiwan), MA Geschichte (München 1988), Publikations- und Forschungstätigkeit in mehreren deutschen und amerikanischen Think Tanks zu Russland-Eurasien, darunter DGAP, Berlin. Ab 2012 Unternehmensberater für Wintershall und Gazprom-Brüssel. Gleichzeitig Projektmanager, Deutsch-Russisches Forum. Stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland. Ehrenprofessuren an der Moskauer Diplomatenhochschule und Wirtschaftshochschule. Träger des Bundesverdienstordens. Autor mehrerer Bücher über Russland.
scherf Dr. Gundbert Scherf, Beauftragter Strategische Steuerung nationaler und internationaler Rüstungsaktivitäten, Bundesministerium der Verteidigung
Dr. Gundbert Scherf ist seit September 2014 als „Beauftragter Strategische Steuerung nationaler und internationale Rüstungsaktivitäten“ im Leitungsbereich der Rüstungsstaatssekretärin des Bundesministerium der Verteidigung tätig. In dieser Rolle verantwortet er die Erstellung und Steuerung eines Risiko-Berichtswesens/ Frühwarnsystems für Rüstungsprojekte. Als Leiter der Organisation „Rüstungsmanagement“ hat Herr Scherf seitens des Ministeriums zudem die Erstellung der „Umfassenden Bestandsaufnahme und Risikoanalyse der zentralen Rüstungsprojekte“ geleitet und verantwortet nun federführend für die Staatssekretärin die Umsetzung der Maßnahmen zur Optimierung des Rüstungsmanagements.
Dr. Scherf war vor seiner Rolle als Rüstungsbeauftragter zuletzt Associate Principal im Berliner Büro von McKinsey und über sechs Jahre für die Firma tätig. Sein Schwerpunkt waren Großprojekte und sicherheitsbezogene Themen im Energie- sowie im Luftfahrt- und Verteidigungssektor (Energiesicherheit, Smart Defence und Fragen der Beschaffung). Dr. Scherf war zudem Mitautor von Fachpublikationen zur Zukunft der europäischen Verteidigung und Co-Leader von McKinseys Kooperation mit der Münchner Sicherheitskonferenz. Dr. Scherf hat Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft (Internationale Beziehungen) an der University of Cambridge, der University of Maastricht, der University of Berkeley und der Freien Universität Berlin studiert und dabei zwei Masterabschlüsse erworben, bevor er anschließend an der Freien Universität Berlin und an der Sciences Po (Paris) zu volkswirtschaftlichen Fragen der nationalen Regulierung in der Europäischen Union promovierte. Vor seiner Tätigkeit bei McKinsey war Dr. Scherf zwei Jahre in verschiedenen Rollen u.a. für die NATO, die Europäische Investitionsbank (EIB) sowie Dr. Werner Hoyer im Bundestag (Staatsminister a.D.) tätig.
terrasGeneralleutnant Riho Terras, Oberbefehlshaber der Estnischen Streitkräfte
As of December 5, 2011 Estonian Defence Forces and national defence organisations are led by the Commander of the Defence Forces Lieutenant General Riho Terras

Commander of the Defence Forces is appointed by the Parliament on the proposal of the President of the Republic.

LG Riho Terras was born on April 17, 1967 in Kohtla-Järve, Estonia. After graduating from the Basic Officer’s Course in Estonia, LG Terras served as a Company Commander and as a Battalion Second in Command of the Kalev Single Infantry Battalion from 1992 to 1993. Between 1993 and 1994 MG Terras served as the commander of the Põhja Single Infantry Company. After graduating from the Bundeswehr University (Germany) he served as the commander of the Guard Battalion from 1998 to 2000. LG Terras was appointed the Chief of Staff of the Defence League Headquarters in 2000. From 2001 to 2004 he served as the Estonian Defence Attaché in Germany and Poland. Between 2005 and 2008 LG Terras served as the Chief of the Analysis and Planning Department and as Chief of the Planning Section, Analysis and Planning Department in the Estonian Defence Forces Headquarters. In 2007, LG Terras served in the NATO Training Mission – Iraq as Deputy Chief of Staff. LG Riho Terras was confirmed on December 2008 as Permanent Secretary of the Estonian Ministry of Defence. Before taking up the position of the Permanent Secretary, he was Deputy Chief of Staff for Operations in the Estonian Defence Forces. LG Terras served as the Deputy Chief of Staff for Operations of the Estonian Defence forces from January 2011 to March 2011 and then continued his service as the Chief of Staff of the Estonian Defence Forces. LG Riho Terras was appointed the Chief of Defence from December 5th 2011.

His military education includes studies in the Royal College of Defence Studies in the United Kingdom, the Joint Command and General Staff Course in the Baltic Defence College, the European Security

Policy Course in the Geneva Centre of Security Policy, a Battalion Commander’s Course in Switzerland, a Company Commander’s course in Germany, a Company Commander’s course in Sweden and the Officer’s Basic course in Estonia.

LG Terras’s civilian education includes history studies in the University of Tartu, and a master’s degree in Political Science and Sociology from the University of Bundeswehr.

In addition to the Estonian language LG Terras is fluent in English, German and Russian. He is married with two sons. His hobbies include opera, medieval history and hunting.

Christoph Unger Christoph Unger, Präsident, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
Christoph Unger wurde 1958 in Braunschweig geboren. Er diente bei der Bundeswehr als Zeitsoldat , war Reserveoffizier und zuletzt als Verbindungsstabsoffizier bei der 1. Panzerdivision und dem Streitkräfteunterstützungskommando eingesetzt.

An der Freien Universität Berlin und der Universität Hannover studierte Christoph Unger Rechtswissenschaften. Anschließend arbeitete er am Verwaltungsgericht in Braunschweig und wurde 1990 zum Richter auf Lebenszeit ernannt.

Im gleichen Jahr ging er als Parlamentarischer Referent in den Niedersächsischen Landtag, wo er bis zum März 1994 unter anderem an zentralen gesetzgeberischen Vorhaben wie der Novellierung des Polizei-, Verfassungsschutz- bzw. Datenschutzrechts sowie der Landesverfassung mitwirkte. In den Jahren 1994 bis 1998 war Unger als Referent im Niedersächsischen Innenministerium für Polizeirecht und Vereinsrecht zuständig. 1998 wurde er Leiter des Ministerbüros des Niedersächsischen Innenministers Heiner Bartling und Referatsgruppenleiter zuständig für Sport, Haushalt, Kabinett und Glücksspiel.

In den Bereich Katastrophenschutz wechselte Christoph Unger 2003. Er übernahm das Referat Katastrophenschutz und gleichzeitig die Leitung des Kompetenzzentrums für Großschadenslagen im Ministerium. Im September 2004 wurde er vom damaligen Bundesminister des Innern Otto Schily zum Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe berufen.