Wie Automobilindustrie und Energiewirtschaft als Partner die Mobilität der Zukunft gestalten können


Wie steht ein zukunftsorientiertes Energieunternehmen zur Elektromobilität? Klarer als E.ON-Vorstand Dr. Klaus Wildberger kann ein Manager diese Frage wohl kaum beantworten: „Wir verbinden unser Bekenntnis zur Elektromobilität mit unserer Marke!“

Deshalb stehe der Energieversorger als agiler und schneller Partner für viele Zukunftsfragen fest an der Seite der Automobilindustrie. In seinen Gesprächen mit Privat- und Geschäftskunden, so Wildberger, ginge es immer wieder um drei zentrale Fragenkomplexe: Wo und wie kann ich ein Elektroauto laden? Ist der „getankte“ Strom grün und was kostet mich das im Vergleich zum Verbrenner? Können die Energienetze mit dem Wachstum der Elektromobilität mithalten und wie teuer ist das?

E.ON hat demnach vielfältige Lösungen für schnelles und langsames Laden im Portfolio, setzt aber besonders auf Schnellladelösungen oberhalb von 120 kW. Geplant seien komplette Servicepakete für Kommunen – vom Ladenetz über Bezahldienste bis hin zu Parkplatzmanagement und mehr. Beim „grünen“ Strom sieht Wildberger mittlerweile sehr gute Tarife, die die Energiekosten eines Elektroautos gegenüber einem Verbrenner halbieren würden. Mit Blick auf den Wandel der Mobilität fordert er dennoch: „Wir müssen von den Stromabgaben runter.“ Bei den Netzen schließlich investiere E.ON viel in den Umbau, auch bei der Regel- und Steuertechnik.


Backstage-Report zum Handelsblatt Auto-Gipfel 2017

Die Führungsriege der Automobilwirtschaft hat beim Auto-Gipfel 2017 Stellung bezogen. Was wird wahr, was nicht? Wir haben für Sie die wichtigsten Statements, Diskussionen und Videos zu einem umfangreichen Nachbericht zusammengefasst.
Packshot vom Backstage-Report zum Auto-Gipfel 2017
Zum Gipfeltreffen der Automobilbranche kamen über 600 Automobilexperten aus der ganzen Welt – darunter Hersteller und Zulieferer, Technologie- und Energiekonzerne sowie Politiker und Verbände – Ende Oktober 2017 nach Sindelfingen. Vom 24. bis 26. Oktober diskutierten die versammelten Branchengrößen Strategien, Konzepte und Technologien für das Automobil von morgen und die zukünftige Ausrichtung der Autoindustrie.